Frankreich

09. November 2018 13:49; Akt: 09.11.2018 14:50 Print

Ryanair-Flieger mit 149 Fluggästen beschlagnahmt

Wegen fehlender Zahlungen hat die französische Luftfahrtbehörde eine Boeing 737 der Ryanair kurz vor dem Abflug in Bordeaux einkassiert.

Eine Boeing 737 wurde beschlagnahmt (Symbolbild). (Bild: Reuters)

Eine Boeing 737 wurde beschlagnahmt (Symbolbild). (Bild: Reuters)

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Eigentlich war schon alles bereit für den Start, als plötzlich Beamte das Flugzeug stoppten: Der französische Staat ließ ihn beschlagnahmen, das Ryanair zu Unrecht erhaltene Förderungen nicht zurückgezahlt hat.

Die 149 Passagiere mussten schließlich fünf Stunden warten, bis sie mit einem neuen Flugzeug weiter nach London fliegen konnten. Die Luftfahrbehörde DAGC "bedauerte", dass der Staat "diesen Schritt unternehmen musste", da er den Fluggästen "große Unannehmlichkeiten" bescherte.

Gleichzeitig erklärte man in einem Statement, dass jeder der Passagiere nun Anspruch auf 300 Euro Schadenersatz von Ryanair wegen des Flugausfalls habe.

Konkret geht es um 525.000 Euro, die Ryanair zu Unrecht aus Förderungen erhalten hat, wie die EU-Kommission bereits 2014 festgestellt hatte. Trotz mehrmaliger Zahlungsaufforderung überwies Ryanair das Geld aber nicht an Frankreich – daher kam es nun zur Beschlagnahmung.

Angeblich will Ryanair den Betrag noch am Freitagnachmittag zahlen um das Flugzeug, das natürlich deutlich mehr wert ist, wieder zurück zu bekommen.

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(red)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • fuhrinat am 09.11.2018 15:15 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Unsympathisch

    Mit dieser Fluglinie würde ich nie fliegen

  • Bischof am 09.11.2018 22:15 Report Diesen Beitrag melden

    CHF

    Hier wird um eine halbe Million ganz normal verhandelt. Sie zahlen die halbe Mille einfach so zurück wie wenn es um 20 EUR gehen würde. Lustig

  • Nil am 09.11.2018 16:54 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Frechheit

    Frechheit das da zahlende Fluggäste genötigt werden. Es gibt sicher andere Möglichkeiten um an das Geld zu kommen. Zum Beispiel Landesweites Landeverbot.

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Die neuesten Leser-Kommentare

  • Bischof am 09.11.2018 22:15 Report Diesen Beitrag melden

    CHF

    Hier wird um eine halbe Million ganz normal verhandelt. Sie zahlen die halbe Mille einfach so zurück wie wenn es um 20 EUR gehen würde. Lustig

  • Nil am 09.11.2018 16:54 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Frechheit

    Frechheit das da zahlende Fluggäste genötigt werden. Es gibt sicher andere Möglichkeiten um an das Geld zu kommen. Zum Beispiel Landesweites Landeverbot.

    • Drakensang am 10.11.2018 09:47 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Nil

      Natürlich ... alle haben Schuld nur nicht Ryanair! Wer mit diesem Haufen fliegt hat aber das Recht auf zusätzlichen Abenteuerurlaub wie Beschlagnahme des Flugzeuges, und ähnliches. Ich fliege oft nach Irland, aber mit AirLingus und hatte noch nie Probleme.

    • Nil am 10.11.2018 13:38 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Drakensang

      Selbstverständlich ist Ryanair schuld aber was können die Fluggäste dafür das Ryanair nicht zahlt. Oder glauben sie die Fluggäste wussten das dass nicht bezahlt wurde?

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  • fuhrinat am 09.11.2018 15:15 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Unsympathisch

    Mit dieser Fluglinie würde ich nie fliegen