Zweiter Versuch

17. Dezember 2018 13:31; Akt: 17.12.2018 13:31 Print

SPD-Vorstand will Thilo Sarrazin aus Partei werfen

Der Autor habe mit seinen Thesen der Partei "schweren Schaden" zugefügt, so Generalsekretär Lars Klingbeil.

Thilo Sarrazin, Autor und ehemaliger SPD-Politiker, signiert sein neues Buch

Thilo Sarrazin, Autor und ehemaliger SPD-Politiker, signiert sein neues Buch "Feindliche Übernahme", am Weltwoche-Event "Gipfeltreffen der freien Rede" in der Samsung Hall, am Donnerstag, 4. Oktober 2018, in Zürich. (Bild: picturedesk.com)

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Der SPD-Vorstand will zum zweiten Mal versuchen, den umstrittenen Autor Thilo Sarrazin aus der Partei auszuschließen. Die Thesen Sarrazins seien nicht mit den Grundsätzen der SPD vereinbaren und er füge der Partei einen "schweren Schaden" zu, so Generalsekretär Lars Klingbeil am Montag.

Umfrage
Hat Thilo Sarrazin mit seinen Warnungen vor dem Islam recht?
85 %
5 %
3 %
4 %
3 %
Insgesamt 1803 Teilnehmer

Die SPD hatte schon einmal versucht, Sarrazin auszuschließen, scheiterte allerdings.

Der frühere Bundesbank-Vorstand Sarrazin wird in der SPD seit längerer Zeit als islamfeindlich kritisiert, ein Parteiausschluss scheiterte zuletzt 2011. Die Bundes-SPD und weitere Antragsteller hatten damals ihre Anträge auf Ausschluss zurückgezogen, nachdem Sarrazin zugesichert hatte, sich künftig an die Grundsätze der Partei zu halten.

So begründet Lars Klingbeil das Ausschlussverfahren:

Lesen Sie mehr:

Thilo Sarrazin hielt Gipfeltreffen in Wien ab >>

Wiener Polizei rüstet sich für Sarrazin-Besuch >>

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(Red)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Drakensang am 17.12.2018 10:55 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Typisch

    Er ist der Einzige, der sich kein Blatt vor den Mund nimmt und Klartext redet. Ergo ganz klar, er muss anscheinend raus, damit die SPD sich noch mehr Schaden zufügen kann. Wer Wahrheit ausspricht, der fliegt ... :-(

  • Habakuk am 17.12.2018 11:16 Report Diesen Beitrag melden

    Wahrheit

    Wer die Wahrheit sagt, braucht ein schnelles Pferd.

  • Konfusius am 17.12.2018 11:16 Report Diesen Beitrag melden

    SP - Bauchfleck ohne hochzukommen

    Jeden, den die Sozialdemokraten rauswerfen, werden schnell wieder Fuß fassen, da diese Leute für gewöhnlich tüchtig genug sind, etwas Neues auf die Beine zu stellen, während die Roten nicht über die Bauchlage hinauskommen.

    einklappen einklappen

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Rock am 18.12.2018 07:35 Report Diesen Beitrag melden

    Rick

    Wenn der Typ so schlecht ist. Wieso gibt es keinen Anschlag auf ihm. Wenn die Muslim Bruderschaft so stark ist. Oder auf unsere Politiker. Also da stimmt was nicht. Überall Anschläge auf nie auf die ursächlichen Akteure. Schon komisch das ganze.

  • Censorship am 17.12.2018 16:12 Report Diesen Beitrag melden

    Ritterschlag...

    Aus der SPD geworfen zu werden, ist ebenso ein Ritterschlag, wie aus der AKP 2.0 (SPÖ), oder aus den Grüninnen geworfenen zu werden... Weltfremde, rassistische Organisationen...

  • Roman am 17.12.2018 14:55 Report Diesen Beitrag melden

    Blauäugige sind meist auch Profiteure

    Das Buch von Sarrazin "Deutschland schafft sich ab" trifft langfristig gesehen zum grossen Teil zu. Warum also sollte er die Partei verlassen? Weil er sich Sorgen um sein Land macht - wie erbärmlich und durchsichtig ist das denn? Wenn er dort nicht mehr erwünscht ist, sollte er zur AfD gehen, denn diese Partei hat auch gewisse berechtigte Ängste bzgl. Zuwanderung und Islmanisierung.

  • Fridolin am 17.12.2018 14:48 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Neue Ideologien

    Na da muß der von mir sehr geschätzte Herr Sarrazin aber nicht traurig sein, ein Ausscheiden aus dieser Partei, bedeutet Gottlob, nicht das Ende, eher ein Anfang neuer Ideologien.....!

  • Renate Maria am 17.12.2018 12:59 Report Diesen Beitrag melden

    Der Weg zur Selbstauflösung

    Einer der die Wahrheit sagt, schadet also der Partei?! Die SPD ist auf dem besten Weg ihre letzten Wähler zu vertreiben!