Richterin fällt Schock-Urteil

07. November 2017 07:40; Akt: 07.11.2017 11:09 Print

Bewährung für Welpen-Vergewaltiger

Der Familienvater wurde auf frischer Tat von "Blackies" Herrchen (10) ertappt. Der Bub ist schwer traumatisiert: Die Richterin ließ trotzdem Milde walten.

Das südafrikanische Nachrichtenportal "AlexNews" berichtete intensiv über den bestalischen Vorfall.

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Eine fruchtbarer Fall von Sodomie und dessen Aufarbeitung vor Gericht erschütterte vor wenigen Tagen Südafrika – ein sechsfacher Familienvater hatte einen Hundewelpen vergewaltigt.

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Die bestialische Tat ereignete sich in den frühen Morgenstunden des 15. Oktober, in Alexandra, einem Stadtteil von Johannesburg, wie das regionale Nachrichtenportal "AlexNews" berichtet.

Im Bereich einer gemeinsamen Toilette, die sich seine Familie mit ihren Nachbarn teilt, hatte Fanroi M. (45) – nach eigenen Angaben – zwei Hunde bei der Paarung beobachtet. Dabei sei er von der Lust übermannt worden, woraufhin er dazwischen ging und sich das Weibchen selbst schnappte...

Der Besitzer des kleinen Hundes – ein zehnjähriger Bub – erwischte den 45-Jährigen in flagranti. Dessen Onkel alarmierte die Polizei.

Zwei Wochen später kam es zum Prozess. Richterin Syta Prinsloo bezeichnete die Tat des 45-Jährigen als widernatürlichen und barbarischen Akt für ein Mitglied einer zivilisierten Gesellschaft. "Schlimmer noch ist, dass Sie immer noch verheiratet sind und ein Vorbild für Ihre sechs Kinder darstellen. Verstörend ist ebenfalls die Vorstellung, dass sie nebenbei auch sexuell mit ihrer Frau verkehrten", wird Prinsloo vom "AlexNews" zitiert.

Doch anstatt ihn für Jahre ins Gefängnis zu stecken, ließ sie Milde walten. Weil er sich auf Anraten seines Anwalts schuldig bekannt habe, aus persönlichen Umständen und bislang nie straffällig geworden war, wurde er zu fünf Jahren Haft verurteilt – eine Strafe die von der Richterin auf Bewährung ausgesetzt wurde.

Bub (10) traumatisiert

Die Familie des traumatisierten Buben fordert jetzt ein Betretungsverbot für "Blackies" Peiniger für ihre gesamte Nachbarschaft im Stadtteil Alexandra. Sie fürchten, der sechsfache Vater könne sich erneut an Hunden oder sogar Kindern vergehen.

Auch die Non-Profit-Organisation "Frauen und Männer gegen Kindesmisshandlung" (WMACA) und die "Gesellschaft zur Verhinderung von Gewalt gegen Tieren" (SPCA) fordern härtere Strafen und wollen Verurteilte ähnlicher Verbrechen in Zukunft unter permanente Überwachung stellen.

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(rcp)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • AuchneMeinung am 07.11.2017 09:26 Report Diesen Beitrag melden

    Hoffentlich findet dieser Mensch

    nie den Weg nach Europa. Denn ich fürchte, dann wird es nicht bei Tieren bleiben, an denen sich dieser Mann vergeht! Der Richterin sollte man vielleicht mal ein bißchen Nachhilfeunterricht geben! Die meisten ganz schweren Straftäter, haben sich vor ihrer "schlimmsten" Zeit an Tieren vergangen bzw. diese gequält oder noch ärgeres getan.

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  • Ehklar am 07.11.2017 11:32 Report Diesen Beitrag melden

    Nur ich

    Ich kenne die dortigen Gesetze nicht. In Österreich wäre 5 Jahre zuviel. Auch ist eine hohe Strafe auf Bewährung sinnlos. Wenn streng bestraft werden soll, muss die Strafe wenigstens teilweise unbedingt sein.

  • Margrit Stössel am 08.11.2017 12:19 Report Diesen Beitrag melden

    Sodomie

    Meine Meinung zu diesem Fall ist dass so ein "Ungeheuer" für immer von der Gesellschaft verwahrt werden müsste.

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Die neuesten Leser-Kommentare

  • Mikki Nuuk am 11.11.2017 09:06 Report Diesen Beitrag melden

    Der Arme!

    Der arme verdient unser Mitgefühl, au ja. Er ist sicher traumatisiert, weil er mit seiner Großfamilie noch nicht von Merkel eingeladen wurde. In Deutschland wären sicher alle froh über die zusätzliche Bereicherung. [[[Kann manchmal bloß noch sarkastisch als Alternative zum Dreinschlagen]]]

  • Margrit Stössel am 08.11.2017 12:19 Report Diesen Beitrag melden

    Sodomie

    Meine Meinung zu diesem Fall ist dass so ein "Ungeheuer" für immer von der Gesellschaft verwahrt werden müsste.

    • BRIGITTE BITZEN am 10.11.2017 11:46 Report Diesen Beitrag melden

      Abartiger Mensch

      Da haben Sie vollkommen Recht. So etwas ist Abartig , eckelhaft und sehr Gefährlich für jedes Tier in seiner nähe . Ebenfalls für Kinder und Frauen . So einer hat keine Rechte auf Freiheit mehr .

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  • Ehklar am 07.11.2017 11:32 Report Diesen Beitrag melden

    Nur ich

    Ich kenne die dortigen Gesetze nicht. In Österreich wäre 5 Jahre zuviel. Auch ist eine hohe Strafe auf Bewährung sinnlos. Wenn streng bestraft werden soll, muss die Strafe wenigstens teilweise unbedingt sein.

  • AuchneMeinung am 07.11.2017 09:26 Report Diesen Beitrag melden

    Hoffentlich findet dieser Mensch

    nie den Weg nach Europa. Denn ich fürchte, dann wird es nicht bei Tieren bleiben, an denen sich dieser Mann vergeht! Der Richterin sollte man vielleicht mal ein bißchen Nachhilfeunterricht geben! Die meisten ganz schweren Straftäter, haben sich vor ihrer "schlimmsten" Zeit an Tieren vergangen bzw. diese gequält oder noch ärgeres getan.

    • Johanna am 10.11.2017 11:19 Report Diesen Beitrag melden

      Tiervetgewaltigung

      Leider auch in Deutschland legal und in vielen europäischen Ländern der. Also muss eine große Nachfrage da sein sonst würde das Gesetz es nicht erlauben.

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