"Kadaver-Farm"

13. Mai 2018 15:57; Akt: 07.03.2019 14:19 Print

Aufgedeckt: So werden Kühe für Milch gequält

Undercover-Video zeigt etliche tote Kühe zwischen lebenden und Misshandlungen in einer großen Milchfarm. Produkte könnten auch nach Österreich gehen.

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Undercover-Aufnahmen des SOKO Tierschutzes zeigen schwere Verstöße gegen das Tierschutzgesetz in einer großen, deutschen Milchfarm. Undercover-Aufnahmen des SOKO Tierschutzes zeigen schwere Verstöße gegen das Tierschutzgesetz in einer großen, deutschen Milchfarm. Das Video zeigt etliche tote Kühe zwischen lebenden Tieren und Misshandlungen. Das Video zeigt etliche tote Kühe zwischen lebenden Tieren und Misshandlungen. Das Video zeigt etliche tote Kühe zwischen lebenden Tieren und Misshandlungen. Das Video zeigt etliche tote Kühe zwischen lebenden Tieren und Misshandlungen. Das Video zeigt etliche tote Kühe zwischen lebenden Tieren und Misshandlungen. Das Video zeigt etliche tote Kühe zwischen lebenden Tieren und Misshandlungen. Eine erschütternde Aufnahme zeigt ein Kalb, dass gerade geboren wurde und einige Momente später vom Gülleschaber erfasst, eingequetscht und mitgerissen wird. Wie man in dem Video sieht, werden die Milchkühe immer wieder von einem Gerät zur Gülleentsorgung verletzt. Hier landen die Kälber, die den Muttertieren nach der Geburt weggenommen werden - für Babynahrung, Proteinshakes oder Schokolade. Der Verein SOKO Tierschutz hat gegen die große Milchfarm Geven & Rabelink GbR in Demker bei Stendal (Deutschland) Anzeige erstattet. Die Aktivisten hatten im April 2018 vier Wochen heimlich in der Milchfarm gefilmt. Der Verein SOKO Tierschutz hat gegen die große Milchfarm Geven & Rabelink GbR in Demker bei Stendal (Deutschland) Anzeige erstattet. Die Aktivisten hatten im April 2018 vier Wochen heimlich in der Milchfarm gefilmt.

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Der Verein SOKO Tierschutz hat gegen die große Milchfarm Geven & Rabelink GbR in Demker bei Stendal (Deutschland) Anzeige erstattet. Die Aktivisten hatten im April 2018 vier Wochen heimlich in der Milchfarm gefilmt. Die Aufnahmen zeigen schwere Verstöße gegen das Tierschutzgesetz - auch von Seiten der Behörden.

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"Auf der Farm herrscht ein ständiges Sterben", so Friedrich Mülln vom SOKO Tierschutz.

Kuh-Kadaver und schwere Misshandlungen

Das Video zeigt etliche tote Tiere, "bis auf die blanken Knochen verwest", die zwischen den lebenden Kühen vor sich rotten. "Die Arbeiter putzten einfach drumherum", so SOKO Tierschutz.

Gülleschaber quetscht frischgeborenes Kalb ein

Wie man in dem Video sieht, werden die Milchkühe immer wieder von einem Gerät zur Gülleentsorgung verletzt. Eine erschütternde Aufnahme zeigt ein Kalb, dass gerade geboren wurde und einige Momente später vom Gülleschaber erfasst, eingequetscht und mitgerissen wird. An einer anderen Stelle ist zu sehen wie ein Arbeiter eine offensichtlich verletzte Kuh hinter dem Trecker mitschleift.

Milchprodukte auch in österreichischen Supermärkten?

Die Milch der Farm wird an die Mega-Molkerei der Milchwerke Mittelelbe (Deutschland) geliefert. Die Krüger-Gruppe, der die Molkerei gehört, produziert Babynahrung, Proteindrinks, Schokoladenprodukte und mehr. Die Milchprodukte gehen in die ganze Welt.

"Die Molkerei beliefert 40 Länder. Sie sagen aber nicht welche. Müsste man erfragen. Es ist aber sehr unwahrscheinlich, dass da Österreich nicht dabei ist. Die haben aber natürlich viele Milchfarmen als Lieferanten", so Friedrich Mülln.

Totalversagen der Behörden?

Wie der Tierschutzverein berichtet kontrollierte das Veterinäramt den Betrieb nach einer Anzeige durch die SOKO-Ermittler. Tote Tiere will man jedoch nicht entdeckt haben. Die Aktivisten kreiden darum "das Totalversagen" der zuständigen Behörden an: "Diverse Kadaver lagen in den Tagen und Wochen nach der Kontrolle immer noch an den altbekannten Stellen auf dem Hof verstreut.", so SOKO Tierschutz.

Der Tierschutzverein fordert ein Tierhalteverbot für die Betreiber. Die Strafanzeige richtet sich gegen die Milchfarm aber auch gegen die Behörden.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • angi am 13.05.2018 18:07 Report Diesen Beitrag melden

    der Mensch ist einfach überflüssig

    in welcher Welt leben wir eigentlich? wo sind hier die Behörden? aber wahrscheinlich werden die Tierschützer für unbefugtes Filmen verurteilt; Profit auf dem Rücken der Tiere; und dann wird noch Babymilch aus solchen Produkten hergestellt;

  • Milchman am 13.05.2018 16:25 Report Diesen Beitrag melden

    Passiert ständig

    Glaubt ihr wirklich in Österreich oder sonst wo passieren diese Dinge nicht? Ist zwar traurig,aber es ist so leider.

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  • Michael am 13.05.2018 18:27 Report Diesen Beitrag melden

    Man kann was verendern!

    Es ist traurig dass so etwas gibt, aber wenn der Konsoment darauf achten dass er regionale und biologische Produkte kauft (wenn möglich von Direktvermarktern) wo die Kontrollen stränger und regelmäßiger sind kann er sich sicher sein dass er Milch/Fleisch von gesunden Tieren aus artgerechter Haltung konsumiert. Man muss nicht Vegitarier/Veganer werden um solche schlimme Sachen nicht zu unterstützen.

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Die neuesten Leser-Kommentare

  • Monika Konrad am 15.05.2018 19:09 Report Diesen Beitrag melden

    Frau

    Dann wollen noch Zuschüsse und der Teufel was.....alles zudrehen .Den Verantwortlichen Geldgeiern nur das aller impregnate zum Leben lassen

  • Franz A. am 15.05.2018 14:09 Report Diesen Beitrag melden

    Abscheulich

    Der Mensch ist eine Bestie und für Tiere der Teufel auf Erden! Man sollte sich schämen, der Gattung Mensch anzugehören! Höchststrafen für diese Sadisten am Hof!

  • Tamara Kozis am 15.05.2018 13:55 Report Diesen Beitrag melden

    Verterinäramt

    Ich frage mich ja immer warum die ganzen Veterinärämter NIE gegen Firmen vorgehen??? Wenn überhaupt wird nur bei Privat Personen Strafen gestellt und selbst da wird oft ein Auge zugedrückt. Man erlebt es immer wieder das wenn man meldet trotzdem nichts getan wird.

  • Georg w. am 14.05.2018 14:41 Report Diesen Beitrag melden

    Bio Landwirt

    Ich finde es traurig, dass unsere Medien in Österreich solche Schweinerein den Konsumenten auftischen und so unsere Landwirte schlecht machen, obwohl es in Österreich sowas nicht gibt, jedoch der Preis für unsere Produkte der selbe sein muss wie in Deutschland. Mein Appell an unsere Vegetarier ist, dass ihr euch mal überlegen solltet ob ihr Gemüse wollt das mit Chemie vollgepumt ist oder mit tierischem Dünger gewachsen ist. Jedoch wird es dann nötig sein, dass jemand auch Fleisch isst sonst wird es kein nachaltig produziertes Gemüse geben und unsere Nachkommen die ersten Schäden davon tragen.

    • Vera D. am 14.05.2018 20:53 Report Diesen Beitrag melden

      TitelUm gemüse zu produzieren braucht man übrhaupt

      Schwachsinn Pur! Um gemüse zu produzieren braucht man übrhaupt keine tierischen produkte!

    einklappen einklappen
  • Daniel b am 14.05.2018 09:26 Report Diesen Beitrag melden

    Selbst schuld

    Ja es ist traurig so etwas zu sehen aber Schuld seid ihr Konsumenten weil ihr immer nur die billigsten Produkte wollt und nicht auf regionale Produkte zurückgreift. Damit unterstützt ihr solche Tierquälereien. Ich halte über 300 Tiere derzeit und vermarkte alles direkt an die Kunden und diese kommen immer wieder gerne und ihnen ist es egal ob es hier mehr kostet als im Geschäft da die Qualität besser ist und sie auch wissen wo das Produkt herkommt.