Linksextreme Bluttat

13. Dezember 2017 16:32; Akt: 13.12.2017 17:12 Print

Spanier wegen seiner Hosenträger totgeprügelt

Ein 55-Jähriger ist in Saragossa von Linksextremen so schwer verprügelt worden, dass er im Spital starb. Der Grund: Er trug Hosenträger in den spanischen Nationalfarben.

Sein dem umstrittenen Unabhängigkeitsreferendum in Katalonien ist die Stimmung in der autonomen Region angespannt.  (Bild: Reuters)

Sein dem umstrittenen Unabhängigkeitsreferendum in Katalonien ist die Stimmung in der autonomen Region angespannt. (Bild: Reuters)

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Weil ein 55-Jähriger in der katalanischen Stadt Saragossa Hosenträger in den spanischen Nationalfarben trug, wurde er von Linksextremen mit einer Eisenstange attackiert und so schwer verletzt, dass er im Spital starb.

Die brutale Attacke trug sich am Freitag im Lokalviertel von Saragossa zu. Vier Verdchtige hätten den Mann wegen seiner Hosenträger als "Faschisten" beschimpft, ihn verfolgt und mit einer Eisenstange niedergeschlagen, berichtete die Zeitung "Heraldo de Aragon".

Am Dienstag ist der 55-Jährige, der seither im Koma lag, im Spital an seinen schweren Kopfverletzungen gestorben. Die spanische Regierung verurteilte die Tat scharf.

Hauptverdächtiger bereits amtsbekannt

Als mutmaßlicher Täter wurde ein 33-jähriger gebürtiger Chilene ausgeforscht, der laut spanischen Medien in der linksextremen Hausbesetzer-Szene aktiv ist. Bereits im Jahr 2008 wurde er zu einer fünfjährigen Gefängnisstrafe verurteilt, weil er 2006 einen Polizisten so schwer verletzte, dass dieser seitdem im Rollstuhl sitzt.

Der spanische Innenminister Juan Ignacio Zoido verurteilte die Tat in einem Twitter-Posting: "Wie die ganz überwiegende Mehrheit der Spanier möchte ich in einem Land leben, in dem niemand attackiert wird, weil er eine Flagge trägt oder auf die eine oder andere Weise denkt", schrieb er. "Null Toleranz für gewaltsamen Radikalismus, egal wo er herkommt."



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(red)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • zimbo am 13.12.2017 18:04 Report Diesen Beitrag melden

    Linke rasten aus

    weil sie Boden verlieren.Schön langsam wirs schwierig den Terror zu decken.Hoffe der Mordversuch an den Identitären wird publik gemacht (war im Koma), Verdächtiger wurde ja in D gefasst.

  • kara nen bemsi am 13.12.2017 18:52 Report Diesen Beitrag melden

    Stolz lieb ich den Spanier (Schiller)

    Da bin ich aber beruhigt, dass der Haupttäter ein Chilene ist. Spanisch ist zwar seine Muttersprache, aber Spanier ist er keiner. Einem Spanier oder Katalanen würde sowas nieeee einfallen.

  • Peace am 13.12.2017 21:02 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wo bleiben die richtigen Gesetze?

    Mir fällt auf dass nicht nur wir in Österreich traurige Gesetze haben, der Typ hatte einen Polizisten so schwer verletzt dass er im Rollstuhl sitzt und bekommt nur 5 Jahre? Es wird Zeit dass in vielen Ländern härtere Strafen kommen die wirklich abschrecken. Wenn ich schon lese dass der jmd in den Rollstuhl gebracht hat, dann ist es im Vorhinein klar dass von dem Typen weitere Gefahr ausgeht. Dem Polizisten wünsch ich von Herzen alles gute. Der verbliebenen Familie des Toten mein herzliches Beileid.

Die neuesten Leser-Kommentare

  • blabla am 14.12.2017 12:03 Report Diesen Beitrag melden

    Richtigstellung

    Richtigstellung: Zaragoza liegt nicht in Katalonien!!

  • Kritischer Geist am 14.12.2017 09:21 Report Diesen Beitrag melden

    schlechte Verlierer ...

    Wenn es sich um Rechtsextreme gehandelt hätte, würden die öffentlich rechtlichen Medien jetzt Sondersendungen über das Thema bringen. Die Linken in Europa merken offenbar, dass sie einer rasch schwindenden Minderheit angehören und ihr Einfluss in den nächsten Jahren weiter abnehmen wird. Deshalb bereitet sie sich offenbar schon mal auf den bewaffneten Kampf vor. Hatten wir alles schon mal in Europa.

  • Peace am 13.12.2017 21:02 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wo bleiben die richtigen Gesetze?

    Mir fällt auf dass nicht nur wir in Österreich traurige Gesetze haben, der Typ hatte einen Polizisten so schwer verletzt dass er im Rollstuhl sitzt und bekommt nur 5 Jahre? Es wird Zeit dass in vielen Ländern härtere Strafen kommen die wirklich abschrecken. Wenn ich schon lese dass der jmd in den Rollstuhl gebracht hat, dann ist es im Vorhinein klar dass von dem Typen weitere Gefahr ausgeht. Dem Polizisten wünsch ich von Herzen alles gute. Der verbliebenen Familie des Toten mein herzliches Beileid.

  • kara nen bemsi am 13.12.2017 18:52 Report Diesen Beitrag melden

    Stolz lieb ich den Spanier (Schiller)

    Da bin ich aber beruhigt, dass der Haupttäter ein Chilene ist. Spanisch ist zwar seine Muttersprache, aber Spanier ist er keiner. Einem Spanier oder Katalanen würde sowas nieeee einfallen.

  • zimbo am 13.12.2017 18:04 Report Diesen Beitrag melden

    Linke rasten aus

    weil sie Boden verlieren.Schön langsam wirs schwierig den Terror zu decken.Hoffe der Mordversuch an den Identitären wird publik gemacht (war im Koma), Verdächtiger wurde ja in D gefasst.