Akkreditierungs-Verlust

09. November 2018 20:43; Akt: 09.11.2018 20:43 Print

Trump droht weiteren Reportern mit Hausverbot

Trotz heftiger Kritik an seinem Vorgehen schaltet Donald Trump noch einen Gang hoch: Nun droht er der nächsten Journalistin.

Trump beschimpft den Journalisten Jim Acosta. Und droht nun auch allen anderen. (Bild: picturedesk.com)

Trump beschimpft den Journalisten Jim Acosta. Und droht nun auch allen anderen. (Bild: picturedesk.com)

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Vor einigen Tagen noch empörte sich Amerika und die Welt über die Behandlung eines CNN-Journalisten durch die Pressestelle des Weißen Hauses.

Jim Acosta war die Akkreditierung für das Weiße Haus entzogen worden, nachdem er Trump Fragen stellte, die er nicht beantworten wollte. Er hat seitdem Hausverbot im Weißen Haus, kann seiner Korrespondenten-Tätigkeit nicht mehr nachgehen.

Sein Arbeitgeber CNN, die Korrespondenten-Vereinigung des Weißen Hauses und zahlreiche andere kritisierten diese Maßnahme als "übertrieben" und "Angriff auf die Demokratie".

Nächste Drohung
Doch während die Presse-Sprecherin Trumps noch beschuldigt wird, in dem Zusammenhang Fake-Videos verbreitet zu haben, kommt die nächste Attacke des Präsidenten auf Journalisten.

Er droht der Journalistin April Ryan vom American Urban Radio Network. Trump bezeichnete die Frau als "Loser" (Versagerin), sie sei "bösartig" und wisse nicht, was sie tue.

Trump fordert von den Journalisten das Weiße Haus und ihn selbst mit Respekt zu behandeln und droht, weiteren Korrespondenten Hausverbote zu erteilen.

"Ich habe die Entscheidung noch nicht getroffen, aber es könnte auch andere betreffen", sagte Trump am Freitag in Washington.

"Dumme Frage"
Die Journalistin Ryan hatte Trump unter anderem eine Frage zu den Russland-Untersuchungen gestellt. "Was für eine dumme Frage stellen Sie da?", war seine Antwort.

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(red)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • TantePolly am 10.11.2018 10:20 Report Diesen Beitrag melden

    Eine Regieschwäche.

    Auch bei unseren TV-Diskussionen wünsche ich mir immer wieder, dass bei undisziplinierten Zwischenrufern deren Mikrofon einfach abgeschaltet werden könnte. Immer wieder arten Diskussionen in Schreiereien aus, sodass man am Ende überhaupt nichts mehr verstehen kann. So eine Mikrofonabschaltung könnte die Diskussionskultur deutlich verbessern,

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  • Relevator am 09.11.2018 22:33 Report Diesen Beitrag melden

    gut gemacht Präsident Trump

    Jim Acosta hat sich wirklich unverschämt und rüpelhaft benommen und das gegenüber dem mächtigsten Mann der Welt. Schaut Euch das ganze Video an ! Shame on You Jim Acosta !

  • AuchneMeinung am 09.11.2018 23:40 Report Diesen Beitrag melden

    Teilweise Null Respekt

    diese "Rotzlöffeln". Sie hätten sich derartige Verhaltensweisen bei einem "Mann des Friedens "Obama" bzw. einer möglichen "Hillary" nie erlaubt.

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Die neuesten Leser-Kommentare

  • Nachd Enker am 11.11.2018 07:20 Report Diesen Beitrag melden

    So versuchen WELTWEIT

    gewisse 'Herrscher' die Demokratie auszuhebeln und Kritik zu unterbinden. Woran erinnert uns so ein Verhalten?

    • Penelope am 11.11.2018 20:08 Report Diesen Beitrag melden

      @Enker

      An die sozialistisch geführte "demokratische Volksrepublik" Nordkorea vielleicht? Aber keine Sorge, Sozialismus ist in den Vereinigten Staaten ziemlich unbeliebt.

    • Censorship am 12.11.2018 13:55 Report Diesen Beitrag melden

      @Penelope

      Interessant, wie hier ein erbärmlicher Frauenhasser (Bei Moslems wird das ja zum Teil gerechtfertigt kritisiert), Geschäftsunfähiger (Mehrfacher Vertragsbruch), Behindertenverhöhner glorifiziert wird... Der Mann ist brandgefährlich und dennoch himmeln ihn seine Trumpetts an...

    • Penelope am 13.11.2018 09:22 Report Diesen Beitrag melden

      @Censorship

      Ja genau, und die Scheinheiligkeit der Pseudo-Linken ist natürlich wesentlich besser... schau mal wie Clinton Afrikaner in den geleakten Mails bezeichnete, aber natürlich ist nur Trump ein Rassist - und weil er vor mehreren Jahrzehnten abfällige Bewertungen über gewisse (!) Frauen machte ist er noch lange kein "Frauenhasser". Generell sehr interessant wie für Taten welche vor 20 oder mehr Jahren stattfanden plötzlich die heutigen moralischen Maßstäbe angesetzt werden um gewisse Personen zu diskreditieren...

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  • TantePolly am 10.11.2018 10:20 Report Diesen Beitrag melden

    Eine Regieschwäche.

    Auch bei unseren TV-Diskussionen wünsche ich mir immer wieder, dass bei undisziplinierten Zwischenrufern deren Mikrofon einfach abgeschaltet werden könnte. Immer wieder arten Diskussionen in Schreiereien aus, sodass man am Ende überhaupt nichts mehr verstehen kann. So eine Mikrofonabschaltung könnte die Diskussionskultur deutlich verbessern,

    • blaumann am 10.11.2018 11:42 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @TantePolly

      stimmt. nur wer entscheidet diese abschaltung? bei unseren rotfunksendern ist es ja erwünscht das diverse politiker denunziert werden. natürlich nicht bestimmte....

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  • AuchneMeinung am 09.11.2018 23:40 Report Diesen Beitrag melden

    Teilweise Null Respekt

    diese "Rotzlöffeln". Sie hätten sich derartige Verhaltensweisen bei einem "Mann des Friedens "Obama" bzw. einer möglichen "Hillary" nie erlaubt.

    • Censorship am 12.11.2018 13:57 Report Diesen Beitrag melden

      @AuchneMeinung

      Weil alle anderen, inklusive Bush jr. mehr Benehmen an den Tag legen, als der Psychopath Trump... Null Respekt kommt von dem Mann, der Präsident spielt und die Welt gefährdet... Aber seine Trumpetts beten ihn an...

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  • Relevator am 09.11.2018 22:33 Report Diesen Beitrag melden

    gut gemacht Präsident Trump

    Jim Acosta hat sich wirklich unverschämt und rüpelhaft benommen und das gegenüber dem mächtigsten Mann der Welt. Schaut Euch das ganze Video an ! Shame on You Jim Acosta !