Hilfsgüter sollen geliefert werden

27. Februar 2016 09:44; Akt: 05.03.2016 03:40 Print

Waffenruhe in Syrien hält in weiten Teilen des Landes

Punkt Mitternacht ist am Samstag eine Waffenruhe in dem seit Jahren vom Bürgerkrieg zerrütteten Syrien in Kraft getreten. Laut Beobachtern wird diese auch weitgehend eingehalten. Einzig im Nordwesten gab es einige Gefechte. Die Feuerpause soll vor allem dazu dienen, Hilfsgüter in betroffene Regionen zu liefern.

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Laut Korrespondenten der Nachrichtenagentur AFP herrscht in weiten Teilen des Landes tatsächlich Ruhe. In der Hauptstadt Damaskus sowie im nordsyrischen Aleppo waren am Samstagmorgen kein Granatfeuer oder Gewehrsalven zu hören. Auch aus Homs und Hama gebe es keine Berichte über Kämpfe.

In der nordwestsyrischen Küstenprovinz Latakia kam es trotz der Feuerpause zu vereinzelten Gefechten zwischen Regierungstruppen und IS-Kämpfern. Dabei soll es auch Todesopfer gegeben haben. Die Dschihadistenkämpfer des IS sind von der Waffenruhe ebenso ausgenommen wie die Al-Kaida-nahe Al-Nusra Front sowie andere islamistische Milizen.

Hilfslieferung und Friedensgespräche

Die Waffenruhe wurde Anfang der Woche von Russland und den USA ausgehandelt. Es sollen vor allem Lieferungen von Hilfsgütern für die Zivilbevölkerung in schwer umkämpfte Gebiete gewährleistet werden. Zudem sollen so auch die derzeit auf Eis liegenden Friedensgespräche in Genf wieder aufgenommen werden. 

Außenminister Sebastian Kurz hoffte am Freitagabend auf Twitter auf eine Einhaltung der Waffenruhe.


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