Interview

08. Oktober 2018 10:00; Akt: 08.10.2018 11:59 Print

Was Hitlers Großneffen zu Merkel und Trump sagen

Die deutsche "Bild" hat die letzten Mitglieder der Familie Hitler in den USA ausfindig gemacht und einen Nachkommen zu Politik und Privatleben befragt.

Adolf Hitler. Seine letzten lebenden Verwandten befinden sich in den USA. (Bild: picturedesk.com)

Adolf Hitler. Seine letzten lebenden Verwandten befinden sich in den USA. (Bild: picturedesk.com)

Zum Thema
Fehler gesehen?

Dass die Hitler-Brüder unter geänderten Namen in einer 20.000-Einwohner-Stadt auf Long Island leben, weiß dort so gut wie niemand. Und wer es weiß, der schweigt. Alexander Adolf, Brian und Louis sind die Großneffen von Adolf Hitler, ihr Vater William Patrick Hitler war der Halbneffe des Diktators.

Der gebürtige Brite war 1930 in die USA ausgewandert, nachdem sich sein Karrierewunsch unter Adolf Hitlers Machtübernahme nicht erfüllt hatte.

Nachgesagt wurde ihm, dass der Diktator ihm eine Stelle beim Autohersteller Opel beschaffte, William Patrick seinen Onkel aber mit der Preisgabe familiärer Geheimnisse erpresst haben soll. Adolf Hitlers "widerlichster Verwandter", wie er ihn betitelte, zog zuerst nach England und später in die USA weiter, wo er beim Ausbruch des Krieges als beliebter Interviewpartner galt, der sich von seinem bösen Onkel losgesagt habe.

Nach dem Krieg tauchte William Patrick Hitler unter, bekam vier Kinder und die Familie erwirkte, dass nirgends ihr Nachname erwähnt werden dürfe. Die "Süddeutsche Zeitung" machte die Familie schließlich auf Long Island ausfindig, wo sie unter einem amerikanischen Doppel-Familiennamen lebt. Mit der Presse sprach aber keiner ein einziges Wort.

Merkel-, aber kein Trump-Fan

Die "Bild" will nun ein Interview mit einem von Hitlers Großneffen geführt haben. Während Brian und Louis das Gespräch verweigerten, soll sich der älteste lebende Verwandte Alexander (68 Jahre alt), der seinen Zweitnamen Adolf nicht mehr nutzt, geäußert haben. Zu deutscher und amerikanischer Politik.

Demnach mag er die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel, "sie ist gut, sie scheint eine intelligente und schlaue Person zu sein." Und wenn er könnte, würde er sie wählen.

Dafür ist der Mann zwar Republikaner, aber kein Fan des US-Präsidenten Donald Trump: "Die letzte Person, von der ich behaupten würde, dass ich sie bewundere, ist Donald Trump. Er gehört definitiv nicht zu meinen Favoriten. Es ist seine Art, die mich stört. Und: Ich mag einfach keine Lügner."

Bleiben Sie informiert mit dem Newsletter von heute.at


Das könnte Sie auch interessieren:

Jetzt kommentieren

Kommentar lesen

(red)

Hier können Sie einen Kommentar zum Thema verfassen:

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Wir bitten um Verständnis.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Guentta am 08.10.2018 10:44 Report Diesen Beitrag melden

    Urinteressant

    Und was sagt Napoleons Urstrumpfnichte über Emmanuel Macron?

  • Babsi am 08.10.2018 10:15 Report Diesen Beitrag melden

    Wahlen und AH

    Vor den Bayern Wahlen muss natürlich AH wieder auf die headline, ist doch klar weshalb, oder?

  • Waschi am 08.10.2018 11:35 Report Diesen Beitrag melden

    Wischi

    Wählen stehen in Bayern an! Da gehört natürlich wieder kräftig umgerührt!

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Fahrer am 08.10.2018 16:47 Report Diesen Beitrag melden

    Hypothese

    Was würde er wohl sagen, wenn er wüsste das Kickl bester Innenminister Österreichs aller Zeiten sein soll

    • Konfusius am 08.10.2018 17:39 Report Diesen Beitrag melden

      "Fast wie der Metternich."

      "Endlich einer, der die Zügel anzieht. Der Mann ist zwar kein Monarchist, aber in vielem was er tut, erinnert er mich an Metternichs besten Jahre. Ausnahmsweise gestehe ich solchen Leuten wie ihn das Amt des Innenministers zu. Aber er muss auch ein bisschen brav sein.

    einklappen einklappen
  • Helga am 08.10.2018 14:37 Report Diesen Beitrag melden

    Was würde Kaiser Franz Josef,

    sagen wenn er wüsste das Van der Bellen Präsident in Österreich ist?

    • Guentta am 08.10.2018 15:27 Report Diesen Beitrag melden

      Was sonst?

      "Mir bleibt auch nichts erspart"...

    • Erich Menon am 08.10.2018 16:08 Report Diesen Beitrag melden

      Was würde Franz Josef sagen

      Österreich bleibt auch nix erspart!

    • Konfusius am 08.10.2018 16:12 Report Diesen Beitrag melden

      Böses Wiedererwachen

      "Mit dem Herrn it's nicht schön, es freut mich nicht. Sein niederer Adel befugt ihn ja gar nicht, in der Hofburg zu residieren. Ja, darf er das? Und seine subversiven Agitationen gefallen mir gar nicht. Wenn ich mich nur im Grab umdrehen koennte.

    einklappen einklappen
  • Waschi am 08.10.2018 11:35 Report Diesen Beitrag melden

    Wischi

    Wählen stehen in Bayern an! Da gehört natürlich wieder kräftig umgerührt!

  • Guentta am 08.10.2018 10:44 Report Diesen Beitrag melden

    Urinteressant

    Und was sagt Napoleons Urstrumpfnichte über Emmanuel Macron?

  • Babsi am 08.10.2018 10:15 Report Diesen Beitrag melden

    Wahlen und AH

    Vor den Bayern Wahlen muss natürlich AH wieder auf die headline, ist doch klar weshalb, oder?