Blutiges Ritual am Karfreitag

19. April 2019 12:59; Akt: 19.04.2019 17:42 Print

Wieder lassen sich Gläubige ans Kreuz nageln

Unter den Augen Tausender Schaulustiger haben sich auf den Philippinen Katholiken Nägel in Hände und Füsse geschlagen. Die katholische Kirche missbilligt die Selbstgeißelungen.

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Wie jedes Jahr an Karfreitag, haben sich auch heuer wieder Dutzende philippinische Christen ans Kreuz nageln lassen, um "Christus nahe zu sein". Andere geißeln sich selbst, bis sie blutüberströmt sind. Die katholische Kirche missbilligt die Rituale. Wie jedes Jahr an Karfreitag, haben sich auch heuer wieder Dutzende philippinische Christen ans Kreuz nageln lassen, um "Christus nahe zu sein". Andere geißeln sich selbst, bis sie blutüberströmt sind. Die katholische Kirche missbilligt die Rituale. Wie jedes Jahr an Karfreitag, haben sich auch heuer wieder Dutzende philippinische Christen ans Kreuz nageln lassen, um "Christus nahe zu sein". Andere geißeln sich selbst, bis sie blutüberströmt sind. Die katholische Kirche missbilligt die Rituale. Wie jedes Jahr an Karfreitag, haben sich auch heuer wieder Dutzende philippinische Christen ans Kreuz nageln lassen, um "Christus nahe zu sein". Andere geißeln sich selbst, bis sie blutüberströmt sind. Die katholische Kirche missbilligt die Rituale. Wie jedes Jahr an Karfreitag, haben sich auch heuer wieder Dutzende philippinische Christen ans Kreuz nageln lassen, um "Christus nahe zu sein". Andere geißeln sich selbst, bis sie blutüberströmt sind. Die katholische Kirche missbilligt die Rituale. Wie jedes Jahr an Karfreitag, haben sich auch heuer wieder Dutzende philippinische Christen ans Kreuz nageln lassen, um "Christus nahe zu sein". Andere geißeln sich selbst, bis sie blutüberströmt sind. Die katholische Kirche missbilligt die Rituale.

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Ein blutiges Ritual zur Nachempfindung des Todes Jesu hat auf den Philippinen wieder zahlreiche Schaulustige angezogen: Mehrere Katholiken in Dörfern rund um die Stadt San Fernando ließen sich am Karfreitag ans Kreuz nageln.

Insgesamt zehn Männern und einer Frau sollten nach Angaben der örtlichen Tourismusbehörde acht Zentimeter lange Nägel in Hände und Füsse geschlagen werden. Hunderte weitere Männer, die in der sengenden tropischen Hitze schwarze Mäntel und Zweigkronen trugen, peitschten sich bei einer Prozession den Rücken blutig.

Wilfredo Salvador, ein 62-jähriger Fischer, lässt sich jedes Jahr an Ostern kreuzigen, seit er sich vor 14 Jahren von einem Nervenzusammenbruch erholt hatte. "So lange ich lebe, werde ich nicht damit aufhören", sagte er am Freitag. Durch das Ritual fühle er sich lebendig.

Touristen-Attraktion

Die katholische Kirche auf den Philippinen missbilligt die Selbstgeißelungen und appellierte an die Gläubigen, die Fastenzeit im stillen Gebet zu verbringen. Die extremen Glaubensbekundungen, die jedes Jahr an Ostern in der Region rund 70 Kilometer nördlich der Hauptstadt Manila stattfinden, sind zu einer Hauptattraktion für Touristen geworden.

Auf den Philippinen leben rund 80 Millionen Katholiken. Fast 80 Prozent der Bevölkerung sind katholisch – eine Folge der 300 Jahre andauernden spanischen Kolonialherrschaft, die Ende des 19. Jahrhunderts endete.

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(bee/afp)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Margit am 19.04.2019 13:43 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Glaube

    Das hat mit Glauben nichts mehr zu tun. Dies ist purer Fanatismus.

  • Statistiker am 19.04.2019 14:25 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Irrtum

    Das sind keine Gläubigen.

  • Werner Cech am 19.04.2019 16:16 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Glaube sollte privat sein !

    Ich hab ja nicht Theologie studiert, aber kann man endlich nur glauben ohne Kriege ohne Riesen Aufsehen ohne Monster Bauwerke ohne Wirtschaft und Politik??? Einfach ein kleiner Gedanke oder ein stilles Gebet! Ohne Kleidervorschriften ohne Unterdrückung ohne Ausgrenzung, Zauberer und Irre die sich unter Decknamen Gläubig die ärgsten Sachen erlauben !! Das ist doch alles eine Beleidigung vor Gott, oder bin ich total verrückt wenn ich leise glaube und manchmal nicht !

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Die neuesten Leser-Kommentare

  • franzl am 21.04.2019 18:16 Report Diesen Beitrag melden

    Masochismus?

    Nichts anderes kann ich mir vorstellen.Um Christus nahe zu sein,muss man schon sterben,verrückte Welt!

  • Metatron am 20.04.2019 13:12 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Osterwunder

    Familie begräbt ihren totgeglaubten 18jährigen Hund ! Der steht am nächsten Morgen wieder auf ! Russland / Ussurijsk.

  • lucifer am 20.04.2019 09:53 Report Diesen Beitrag melden

    wenn ihnen dann leichter ist...

    na gut das er nicht ertränkt , gevierteilt, verbrannt oder von löwen zerrissen wurde... für religions schwammerl wäre das wohl zu schwer zum imitieren .....

  • Justus am 20.04.2019 05:30 Report Diesen Beitrag melden

    Schrecklich

    Was ich schon immer sagte, der sogenannte Glaube ist der größte Irrtum der Menschheit und wird wieder ganz schreckliches bringen. Der Mensch will es jedoch nicht wahrhaben

  • Eveline am 19.04.2019 18:27 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Fanatiker

    Das hat nichts mehr mit dem Glauben zu tun, es ist nur mehr fanatisch. Jesus hätte das nicht gewollt. Aber das kann man denen nicht erklären.