Mount Everest

25. Mai 2019 15:04; Akt: 26.05.2019 12:58 Print

Zwei weitere Bergsteiger kommen im Todesstau um

Mehrere Personen sind in dieser Hauptklettersaison am Mount Everest bereits ums Leben gekommen. Wegen günstigen Wetters staute es sich am Gipfel.

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema
Fehler gesehen?

Auf dem Mount Everest sind erneut zwei Bergsteiger ums Leben gekommen. Ein Brite und ein Ire seien auf dem höchsten Berg der Welt gestorben, teilten die Organisatoren ihrer Touren am Samstag mit. Erst am Freitag waren ein Österreicher und zwei Inder gestorben. Damit verloren in dieser Woche bereits neun Menschen auf dem Everest ihr Leben. Vergangenes Jahr hatte es während der gesamten Klettersaison fünf Todesopfer gegeben.

Umfrage
Waren Sie schon einmal auf dem Mount Everest?

Beobachter sagten, manche der Todesfälle könnten damit zusammenhängen, dass zu viele Bergsteiger auf einmal versuchten, den Mount Everest zu erklimmen. Dadurch kam es demnach zu langen Wartezeiten auf gesundheitlich gefährlicher Höhe.

Hochsaison von Ende April bis Ende Mai

Die Hochsaison bei der Besteigung des Mount Everest dauert von Ende April bis Ende Mai. In dieser Zeit sind die Wetterbedingungen auf dem höchsten Berg der Erde weniger lebensfeindlich. Weil immer mehr Bergsteiger das "Dach der Welt" besteigen wollen und Nepal sehr viele Genehmigungen dafür erteilt, kommt es in der so genannten Todeszone des Everest oberhalb von 8.000 Metern zu langen und lebensgefährlichen Staus.

Der Touren-Veranstalter Everest Parivar Expedition teilte mit, ein 44-jähriger britischer Bergsteiger habe am Samstagmorgen zwar den Gipfel des 8.848 Meter hohen Berges erreicht, sei dann aber nach nur 150 Metern beim Abstieg zusammengebrochen und gestorben.

Steirer unter den Toten

Der Ire starb nach Angaben seines Tour-Veranstalters bereits am Freitag auf der tibetischen Seite des Berges. Der 56-Jährige war demnach auf dem Weg zum Gipfel umgekehrt, aber dann am North-Col-Pass auf 7.000 Metern Höhe in seinem Zelt gestorben.

Ähnlich erging es auch einem Steirer. Ernst L. (65) ist laut dem Expeditions-Organisator "Kobler & Partner" ebenfalls beim Abstieg auf rund 8.600 Metern ums Leben gekommen – "Heute.at" berichtete.

Für die Genehmigung zum Aufstieg zahlen ausländische Bergsteiger umgerechnet rund 9.000 Euro. Der Himalaya-Tourismus ist eine wichtige Einnahmequelle für Nepal.

Die Bilder des Tages
Die Bilder des Tages

Bleiben Sie informiert mit dem Newsletter von heute.at


Das könnte Sie auch interessieren:

Jetzt kommentieren

Kommentar lesen

(20 Minuten)

Hier können Sie einen Kommentar zum Thema verfassen:

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • hannes am 25.05.2019 08:21 Report Diesen Beitrag melden

    eine Schande

    sieht so die Liebe der Bergsteiger zur Natur aus? (tausende leere Sauerstoffflaschen, Tonnen von Müll, hunderte unbergbare Leichen, Schlange stehen für ein "einzigartiges" Erlebnis etc. etc.) oder ist es doch Narzissmus pur? Lasst den Berg in Ruh !!!

  • Luis Trenker am 25.05.2019 01:36 Report Diesen Beitrag melden

    Bauts eine Seilbahn!

    Das ist ja nicht mit anzusehen wie sich die Massentouristen da rauf quälen!

  • Klopfgeist am 25.05.2019 07:51 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Freitod um 9.000,00

    Das liest sich ziemlich nach unverantwortlicher Abzocke und das Foto sagt dazu mehr als tausend Worte.

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Wm am 26.05.2019 16:06 Report Diesen Beitrag melden

    Wm

    Ich bewundere den Enthusiasmus, so sind wir alle nicht gleich. Ich z. B. meide jede Erhebung selbst wenn s nur 5 Meter sind oder Stiegen, selbst laufen nur auf der Geraden.

  • Yeti am 26.05.2019 14:34 Report Diesen Beitrag melden

    da oben

    wäre ein Souvenierladen eine Goldgrube.

  • Hausmasta am 26.05.2019 10:14 Report Diesen Beitrag melden

    SskM

    Mein Mitleid hält sich in Grenzen! Die wußten, was sie erwartet oder dachten sie, sie sind allein da oben??

  • Roman Polz am 26.05.2019 08:06 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Herr

    auffi, auffi muaß i. auffi aufn Berg. der Berg ruft! EAV Watzmann. So kommt mir das vor. Irre! Aber mir scheint was ein echter Bergsteiger ist muß mal oben gewesen sein. sonst ist er nur a halba. anders kann i ma diese Euphorie nicht erklären!

    • Kori Anderl am 26.05.2019 16:46 Report Diesen Beitrag melden

      Watzmann war von Ambros..

      Dieser Wahn der Bergbesteigung ist nicht nachvollziehbar

    einklappen einklappen
  • schurkraid am 25.05.2019 20:27 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    natur egal

    umweltverschmutzng lässt grüsen ich hoffe alle bekommen die da oben sind noch ne saftige strafe dazu sowas blödes