Erstmals seit 2001

27. September 2018 17:54; Akt: 27.09.2018 17:54 Print

Österreichs Schulden 2017 deutlich gesunken

Gutes Wirtschaftswachstum und der Schuldenabbau der verstaatlichten Banken führen zum Gesamtstaat-Defizit von 0,8 Prozent der Wirtschaftsleistung.

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Das Jahr 2017 ist für die Staatsfinanzen außerordentlich gut gelaufen. Das zeigen die endgültigen Budgetzahlen der Statistik Austria. Grund dafür ist die ausgesprochen gute Wirtschaftssituation, wodurch der Staats mehr Steuern einnimmt und gleichzeitig weniger ausgeben muss. Auch die niedrigen Zinsen und der Abbau jener Schulden, die der Bund für die neuverstaatlichten Banken (Hypo Alpe Adria, Kommunalkredit, ÖVAG) übernehmen musste, tragen laut Statistik Austria Generaldirektor Konrad Pesendorfer zur guten Bilanz bei.

Zuletzt war die Neuverschuldung 2001 so niedrig. Auch für das heurige Jahr werden gute Zahlen prognostiziert. 2019 sollen gar keine neuen Schulden mehr gemacht werden.

Eingenommen hat der Staat im Vorjahr 178,9 Milliarden Euro, ausgegeben 181,8 Milliarden – somit hat Österreich nur 2,9 Milliarden Schulden gemacht.

Am meisten Geld ist in Soziales (v.a. Alterssicherung) geflossen. Interessantes Detail angesichts der von der Regierung geplanten Kürzungen: Die Ausgaben für "soziale Hilfe", wozu auch die Mindestsicherung zählt, sowie Arbeitslosigkeit (hier bspw. Kosten für Notstandshilfe) sind 2017 leicht zurückgegangen.

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(red)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Angel66 am 27.09.2018 18:49 Report Diesen Beitrag melden

    Wir könnten noch schneller Schuldenfrei werden

    Wir wären noch schneller fertig, wenn wir endlich die Auslandssozialzahlungen einstellen würden!... Nur wer hier lebt...also den überwiegenden Teil des Jahres hier in Österreich verbringt, soll Sozialleistungen ausbezahlt bekommen...egal ob er einbezahlt hat oder nicht!...Kinder bekommen nur dann Kinderbeihilfe, wenn sie hier leben, regelmäßig Kindergarten/Schule besuchen...!

  • Free am 07.10.2018 09:17 Report Diesen Beitrag melden

    Österr.: Erstmals Budget-Überschuss

    Es entspricht nicht der Wahrheit, das heißt Österreich: Erstmals Budget-Überschuss 2019. Wir nehmen einmal her, wie z.B. der Österreichische Vorsitz im Rat der Europäischen Union 2018 kostet 120 Mio. Euro, die Flüchtlingskosten in der Mindestsicherung + die Grundversorgung sind 2,7 Mrd. Euro und da kommt noch 100.000 neue Arbeitsplätze dazu 500 Mio. Euro und das alles 2018. Ist absurd dises Statement, denn das ist Schönfärberei und da können einige nicht rechnen im BMF!

  • Seppi am 29.09.2018 07:31 Report Diesen Beitrag melden

    Kürzung am eigenen Volk

    Aber die Notstandshilfe abschaffen, das Leute kurz vor der Pension wenn sie die Arbeit verlieren keine Pensionszeit mehr dazubekommen, dann muss noch weniger Pension ausbezahlt werden. Es geht nur um die Einsparung was den Arbeiter und seine darauffolgende Pensionszahlung betrifft zu kürzen. Aber schön brav weiter Türkis Blau wählen. (Die Notstandshilfe bekommt eh nur jemand was auch gearbeitet und AMS Geld bezogen hat, das andere heist Mindestsicherung was jeder bekommt)

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Die neuesten Leser-Kommentare

  • Free am 07.10.2018 09:17 Report Diesen Beitrag melden

    Österr.: Erstmals Budget-Überschuss

    Es entspricht nicht der Wahrheit, das heißt Österreich: Erstmals Budget-Überschuss 2019. Wir nehmen einmal her, wie z.B. der Österreichische Vorsitz im Rat der Europäischen Union 2018 kostet 120 Mio. Euro, die Flüchtlingskosten in der Mindestsicherung + die Grundversorgung sind 2,7 Mrd. Euro und da kommt noch 100.000 neue Arbeitsplätze dazu 500 Mio. Euro und das alles 2018. Ist absurd dises Statement, denn das ist Schönfärberei und da können einige nicht rechnen im BMF!

  • Tobias .K am 30.09.2018 00:30 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Leben ist hart

    Das kann stimmen aber in österreich geht uns auch nicht mehr so gut wie in 2001 mieten sind teuer essen teuer gass strom versicherungen alles Leben ist teuer !!!!

  • Richard H. am 29.09.2018 22:59 Report Diesen Beitrag melden

    Unsinniger Titel

    Sohon tragisch wenn Journalisten den Unterschied zwischen Schulden und Neuverschuldung nicht kapieren. Die Neuverschuldung ist keicht gesunken, aber natürlich steigen die Schulden dadurch weiter!

  • Seppi am 29.09.2018 07:31 Report Diesen Beitrag melden

    Kürzung am eigenen Volk

    Aber die Notstandshilfe abschaffen, das Leute kurz vor der Pension wenn sie die Arbeit verlieren keine Pensionszeit mehr dazubekommen, dann muss noch weniger Pension ausbezahlt werden. Es geht nur um die Einsparung was den Arbeiter und seine darauffolgende Pensionszahlung betrifft zu kürzen. Aber schön brav weiter Türkis Blau wählen. (Die Notstandshilfe bekommt eh nur jemand was auch gearbeitet und AMS Geld bezogen hat, das andere heist Mindestsicherung was jeder bekommt)

    • sowas am 02.10.2018 09:30 Report Diesen Beitrag melden

      Denk vorher wenns geht

      Seppi wenn du eines tages geschieden, plötzlich arbetslos dann gesundheit ruiniert druch unregelmeassiges ernaerung unddan kein geld mehr für neu anfang und schleafst du im Auto, du bist kurz vor Pension, zu seatzlich bekommst Du von der Stadt kein unterstützung ken geld mehr dann denkst deine wörte was Du geschrieben hast bitte lieast noch en mal (Aber die Notstandshilfe abschaffen, das Leute kurz vor der Pension wenn sie die Arbeit verlieren keine Pensionszeit mehr dazubekommen, dann muss noch weniger Pension ausbezahlt werden)

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  • Der Brasilianer am 27.09.2018 22:20 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Und ?

    Nicht wirklich sehr spannend