Modernisierung

06. Februar 2019 05:30; Akt: 05.02.2019 20:31 Print

230 Millionen Euro zurück an Steuerzahler

Finanzminister Hartwig Löger ist froh, denn in vielen Fällen landete das zurückerstattete Geld direkt auf den Konten der Steuerzahler.

Hartwig Löger
 (Bild: zVg)

Hartwig Löger (Bild: zVg)

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Wer zu viel gezahlte Steuern vom Staat zurückhaben wollte, musste bisher einen Antrag stellen. Nun geht das automatisch, das Geld fließt, ohne dass man selber etwas tun muss. 1,2 Millionen
Bescheide wurden für 2017 über die "Antraglose Arbeitnehmerveranlagung" abgewickelt.

230 Millionen Euro Lohnsteuer rückerstattet – um 46 Mio. mehr als im Jahr davor. Bei 81 Prozent der Fälle (187 Mio. Gutschrift) landete das Geld direkt auf Konten der Steuerzahler.

"Gutes Beispiel für Modernisierung in der Verwaltung", freut sich Finanzminister Hartwig Löger. Das Projekt hatte sein Vorgänger Hans Jörg Schelling angeschoben.

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(red)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Der/Puuu am 06.02.2019 15:32 Report Diesen Beitrag melden

    Schade

    Schade drum, das Geld bräuchten wir für Strache's neues Zentralstadion.

  • Märchenonkel am 08.02.2019 15:10 Report Diesen Beitrag melden

    Sagen und Märchen

    Ganze 30 pro Bürger und Bürgerin? Wieso wird dafür Zeit verschwendet :)

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  • 1002Himmelszelt am 06.02.2019 09:41 Report Diesen Beitrag melden

    Bush jun. der Zweite

    Vor allem geht das Geld an die Reichen. Die ärmere Bevölkerung wird durch Kürzung von Sozialleistungen dafür bluten. Und Dinge, die wir alle mit unseren Steuern und Versicherungen bezahlt haben (z.B. Krankenhäuser) werden an Private verscherbelt. (Meinte Löger nicht, er werde das Geld u.a. auch aus dem Topf der Krankenkassen entnehmen?! - Für mich ist das Diebstahl.) Übrigens führten dieselben "Maßnahmen" und Deregulierungen des GW Bush zum Quasi-Zusammenbruch des US-Finanzwesens in Folge.

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Die neuesten Leser-Kommentare

  • Märchenonkel am 08.02.2019 15:10 Report Diesen Beitrag melden

    Sagen und Märchen

    Ganze 30 pro Bürger und Bürgerin? Wieso wird dafür Zeit verschwendet :)

    • Kritischer Geist am 08.02.2019 16:07 Report Diesen Beitrag melden

      @Märchenonkel

      Weil man so nicht rechnen darf. Dieses Geld wird ja nicht in linkssozialistischer Manier nach dem Gießkannenprinzip verteilt sondern es ist für jene vorgesehen, die sozial bedürftiger sind. Das ist der Unterschied zwischen roter (= sozialistischer) Politik und wirklich sozialer Politik.

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  • Der/Puuu am 06.02.2019 15:32 Report Diesen Beitrag melden

    Schade

    Schade drum, das Geld bräuchten wir für Strache's neues Zentralstadion.

  • 1002Himmelszelt am 06.02.2019 09:41 Report Diesen Beitrag melden

    Bush jun. der Zweite

    Vor allem geht das Geld an die Reichen. Die ärmere Bevölkerung wird durch Kürzung von Sozialleistungen dafür bluten. Und Dinge, die wir alle mit unseren Steuern und Versicherungen bezahlt haben (z.B. Krankenhäuser) werden an Private verscherbelt. (Meinte Löger nicht, er werde das Geld u.a. auch aus dem Topf der Krankenkassen entnehmen?! - Für mich ist das Diebstahl.) Übrigens führten dieselben "Maßnahmen" und Deregulierungen des GW Bush zum Quasi-Zusammenbruch des US-Finanzwesens in Folge.

    • Kritischer Geist am 06.02.2019 11:09 Report Diesen Beitrag melden

      @1002Himmelszelt

      Zunächst einmal gibt es keine Kürzung von Sozialleistungen: das Sozialbudget ist höher als unter der Vorgängerregierung. Wer außerdem im 21. Jahrhundert immer noch glaubt, dass verstaatlichte Unternehmen besser funktionieren als private, der glaubt wahrscheinlich auch, dass Stalin ein guter Mann war und der Eiserne Vorhang den Zweck hatte, den sozialistischen Ostblock vor dem bösen Kapitalismus zu schützen. Dass die US-Wirtschaft übrigens heute deutlich besser dasteht als unter Barack Obama, haben Sie (zufällig) völlig ausgeblendet. Hören Sie also auf, die Welt auf den Kopf zu stellen!

    • Vorstadtmama am 07.02.2019 18:04 Report Diesen Beitrag melden

      definiere "reich"

      Ist jeder, der noch einen Job, Familie oder gar ein Dach über dem Kopf besitzt deiner Ansicht nach "reich"? Gehöre ich vielleicht gar zu den Reichen und merke das gar nicht, weil ich mir das Geld einteilen muss? In die Krankenkassen haben wir alle eingezahlt und statt uns für das Geld bei Bedarf die Behandlung zu bezahlen, bilden die Rücklagen, bauen Glaspaläste und zocken an der Börse. Die weltweite Zockerei an den Börsen war übrigens auch die Ursache des Zusammenbruchs des Finanzwesens.

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