Wegen Neuberechnung

26. November 2016 12:14; Akt: 13.12.2016 00:08 Print

Arbeitslose Familien bekommen mehr Geld

Durch eine Entscheidung des Verwaltungsgerichtshofes (VwGH) zur Mindestsicherung erhalten arbeitslose Familien nicht nur in Zukunft, sondern auch rückwirkend ab 2010 mehr Geld.

 (Bild: Fotolia)

(Bild: Fotolia)

Fehler gesehen?

Laut dem Gericht wird der Familienzuschlag bei einer Aufstockung des Arbeitslosengelds nicht mehr durch die Mindestsicherung aufgesaugt, sondern zusätzlich bezahlt, berichtet der "Kurier". Dies gilt auch rückwirkend ab der Einführung der Mindestsicherung am 1. September 2010 bis zum 23. Februar 2016, . Danach ist kein Antrag mehr notwendig.

Wer in dieser Zeit arbeitslos war und eine Familie hat, darf sich - je nach Dauer der Erwerbslosigkeit - über ein paar Hundert bis ein paar Tausend Euro zusätzlich freuen. Insgesamt rechnet das AMS mit rund 112 Millionen Euro Mehrkosten für etwa 254.000 Arbeitslose.

In Zukunft bzw. ab 24. Februar 2016 erfolgt diese Neuberechnung automatisch bei der Beantragung von Arbeitslosengeld. Wer jetzt aber einen rückwirkenden Antrag stellt, wird wohl einige Monate warten müssen, bis er seinen Betrag ausbezahlt bekommt - denn das AMS rechnet mit einer Flut von Formularen, die abgearbeitet werden müssen.

Bleiben Sie informiert mit dem Newsletter von heute.at


Das könnte Sie auch interessieren:


Jetzt kommentieren

Kommentar lesen

Hier können Sie einen Kommentar zum Thema verfassen: