Wie schneiden Sie ab?

26. April 2019 13:36; Akt: 26.04.2019 14:50 Print

Rechner zeigt, wie viele mehr verdienen als Sie

Ein Online-Rechner zeigt, wie Sie im Vergleich abschneiden und wie lange Sie arbeiten müssen, um alle Abgaben bezahlt zu haben.

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Der Brutto-Betrag auf Ihrem Lohnzettel zeigt nicht das gesamte Bild. Denn noch bevor die Sozialversicherungsbeiträge des Arbeitnehmers und die Lohnsteuer abgezogen werden, bezahlt der Arbeitgeber weitere Abgaben. Dazu zählen abermals als größter Brocken die Sozialversicherung sowie die Kommunalsteuer oder die Betriebliche Vorsorgekasse.

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Sind Sie mit Ihrem Gehalt zufrieden?

Der Online-Rechner "Bruttomat" von der Denkfabrik Agenda Austria zeigt nicht nur, welche Abgaben Ihr Arbeitgeber abführt, sondern auch wie Sie mit Ihrem Gehalt im Vergleich dastehen.

Ein Beispiel

Verdient man 1.500 Euro brutto im Monat, befindet man sich im Mittelfeld. Denn 48 Prozent der Arbeitnehmer in Österreich verdienen weniger, 52 Prozent verdienen mehr. Auf ein Jahresnetto von 10.209,08 Euro kommt eine tatsächlich erwirtschaftete jährliche Leistung von 27.324,90 Euro vor allen Abzügen.

Und: Mit einem monatlichen Brutto-Einkommen von 1.500 Euro muss man im Schnitt vom 1. Jänner eines Jahres bis zum 17. Mai arbeiten, um alle Steuern und Abgaben auf den Lohn zu bezahlen. Erst ab diesem Tag fließt das Netto-Einkommen in die eigene Tasche – davon müssen schließlich noch Mietkosten und Mehrwertsteuer bezahlt werden.

Hier geht es zum "Bruttomat" >>>

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(red)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Nico am 26.04.2019 17:15 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Alles relativ

    65% verdienen weniger als ich. Klingt gut, aber 35% verdienen mehr als ich. Klingt schlecht. :)

  • arbeitstier am 26.04.2019 14:50 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    teuro

    mit schillingen die mehr wert hatten war alles besser. mit dem teuro ist alles viel schwerer. ist vermutlich so gewollt. wer arbeitet um zu leben hat keine zeit um über ungerechtigkeiten nachzudenken.

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  • Matthias am 26.04.2019 15:35 Report Diesen Beitrag melden

    Steuerparadies

    Früher, vor vielen vielen Jahren, gab es den sogenannten "Zehnt" (von zehntel) was einer Abgabe von 10% Prozent entsprach. Heutzutage würde man das wahrscheinlich Steuerparadies nennen ;)

    einklappen einklappen

Die neuesten Leser-Kommentare

  • schurkraid am 05.05.2019 20:41 Report Diesen Beitrag melden

    rechner

    mit 1500 netto verdienen 60 weniger als ich? bin ich also übern durcchschnitt.. wenn das stimmt denke ich das hier teilzeit nicht miteinberechnet wird. also gibt genug teilzeitarbeiter die 1000 verdienen für 25stunde die verdienen aber dann mehr als ich mit 40 stunden pro woche so ist der rechner wieder mal sinnlos

  • Alex am 29.04.2019 06:50 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Leider verdiene ich zu wenig..

    Also ich verdiene zu wenig, hab nur 3.553.- Netto zum Ausgeben! Gott sei Dank bin ich Rezeptgebühren befreit. Wenn man aber nur 1500.- verdient, dann ist man sowieso das Letzte vom Letzten! Selber Schuld, hättets was gescheites gelernt...!!!!

  • Paul am 28.04.2019 17:14 Report Diesen Beitrag melden

    Nur 6% verdienen mehr als ich

    Sorry, das glaube ich nicht. Dabei verdiene ich (durch unfreiwilligen Jobwechsel) jetzt schon um einiges weniger als in der "Guten Alten Zeit". Oder ist das Gehalts-Niveau mittlerweile tatsächlich derartig "unterirdisch"?

  • Spoke am 27.04.2019 19:04 Report Diesen Beitrag melden

    Sebastian Kurz

    Hallo, ich bin es... der BK Kurz, ich wollte auch mitmachen bei diesem lustigen Gehaltsvergleich, ich gebe jetzt mein Gehalt von 22.217 Euro Brutto ein....................................... ehhhhh moment mal, das geht ja nur bis 10.000 Euro.. na sowas?!? Fühle mich diskriminiert!

  • Hypnos am 27.04.2019 17:38 Report Diesen Beitrag melden

    Der Punkt

    Das eigentlich wichtige ist doch, dass man mit dem Geld, das man bekommt ein auskommen hat. Jeder entscheidet doch selbst, wieviel Schnickschnack (Auto, Haus, etc.) er oder sie für ein angenehmes Leben braucht. In meinem Fall brauche ich deutlich weniger als ich verdiene. Ich bin kein Knauser, werfe aber das Geld nicht für unnötig teure Dinge (besseres Auto, Handy, Wohnung etc.) hinaus. Ab und zu gönne ich mir was, was ein adäquates Preis/Leistungsverhältnis hat. Sein Geld zur Schau zu stellen, durch teure Konsumprodukte liegt mir nicht.