Aufsichtsrat unzufrieden

30. Januar 2017 12:40; Akt: 11.02.2017 03:44 Print

Chef von Deutscher Bahn tritt verärgert zurück

Der Chef der Deutschen Bahn, Rüdiger Grube, ist nach einem Streit mit dem Aufsichtsrat mit sofortiger Wirkung zurückgetreten. Nachfolger gibt es keinen.

 (Bild: EPA)

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Grube stand seit 2009 an der Spitze des Unternehmens; am Montag hätte sein am Jahresende auslaufender Vertrag um drei Jahre verlängert werden sollen. Doch der Aufsichtsrat bot ihm überraschend nur zwei Jahre an, was Grube dermaßen verärgerte, dass er zurücktrat, berichtet der Spiegel.

Im Vorjahr hatte die deutsche Bundesregierung dem Manager drei Bedingungen für eine Vertragsverlängerung genannt: Ein besseres Unternehmensergebnis, eine höhe Pünktlichkeit und WLAN in den ICE-Zügen.

Offenbar dürfte der Aufsichtsrat, in dem zahlreiche Vertreter von Bundesministerien sitzen, nicht mit Grubes Arbeit hinsichtlich den oben genannten Punkten zufrieden sein.

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