Nummer 1 in Wien

09. November 2018 05:44; Akt: 08.11.2018 22:53 Print

Handelsgericht stoppt "Österreich"

Erfolg für die Tageszeitung "Heute" vor dem Wiener Handelsgericht. Per einstweiliger Verfügung wurde der Gratiszeitung "Österreich" untersagt, sich als erfolgreicher als "Heute" zu bezeichnen.

Dr. Eva Dichand, Wolfgang Jansky, Dr. Christian Nusser (Bild: heute.at)

Dr. Eva Dichand, Wolfgang Jansky, Dr. Christian Nusser (Bild: heute.at)

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Seit einiger Zeit wirbt „Österreich“ damit, "die neue Nummer 1 in Wien" zu sein. Das ist falsch. "Österreich" belegt diese falsche Aussage mit Messungen der österreichischen Auflagenkontrolle ÖAK. Das ist irreführend. Das hat nun auch das Wiener Handelsgericht bestätigt und "Österreich“ per einstweiliger Verfügung die Behauptung untersagt, erfolgreicher zu sein als "Heute". "Österreich" wurde weiters die Behauptung untersagt, die verbreitete Auflage sei der alleinige Maßstab für den Erfolg einer Zeitung. Denn: Die ÖAK weist nur die "verbreitete Auflage" aus. Diese sagt aber nichts darüber aus, wie viele Leser eine Zeitung hat. Das macht die Media-Analyse (MA). Sie misst, wie viele Menschen was wirklich lesen. Laut Media-Analyse 17/18 hat

■ "Heute" in Wien 461.000 Leser*, "Österreich" lediglich 238.000*.

■ Das bedeutet: "Heute" hat damit fast doppelt (!) so viele Leser in Wien wie "Österreich".

■ Und: "Heute" ist österreichweit die mit Abstand erfolgreichste Gratiszeitung

*Schwankungsbreite Österreich +/-1,4 %, „Heute“ +/-1,8 %

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(red)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Ludwig am 09.11.2018 08:48 Report Diesen Beitrag melden

    Wie zwei kleine Kinder...

    die sich um ein Zuckerl streiten...

  • OnkelDagobert am 09.11.2018 07:49 Report Diesen Beitrag melden

    Wie definiert man

    erfolgreich? Eigentlich nach verkauften Exemplaren, nicht wahr? Also wieviele Exemplare hat "Heute" denn verkauft? Oder umgekehrt: Wieviel kostet den österreichischen Steuerzahler diese "Berichterstattung"?

  • Gerlindr M am 09.11.2018 06:37 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Unnötig

    Was sind das für kindische Vereine? Sollen das dadurch verpulverte Geld einem Altersheim spenden!

Die neuesten Leser-Kommentare

  • harald am 10.11.2018 10:29 Report Diesen Beitrag melden

    die Neugier

    gibt es eigentl. eine Aufstellung wie viel Presseförderung die Österreicher pro Jahr an die einzelnen Zeitungen zahlen - absteigend sortiert, das wäre interessant, zuzüglich aller Inserate, die aus öffentl. Geldern im Jahr bezahlt werden (incl. parteipol...). nur so aus Neugier

  • ichsagjetztauchwas am 09.11.2018 16:54 Report Diesen Beitrag melden

    Kindergarten

    Lustig, genau das Gleiche habe ich heute in Österreich gelesen, da aber wurde Heute die Behauptung verboten

  • Nimmer Lang am 09.11.2018 14:13 Report Diesen Beitrag melden

    Trittbrettfahrer

    Wenn sich eine Zeitung "Österreich" nennen muss um einigen Glanz abzubekommen, sagt das eigentlich alles.

  • Tim Braverman am 09.11.2018 11:28 Report Diesen Beitrag melden

    Kapier ich nicht...

    "heute" ist keine Gratiszeitung ? Abgesehen davon macht dieses ständigen hussen und schimpfen keineswegs sympathisch !

    • Pussy am 09.11.2018 13:57 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Tim Braverman

      Heute ist gratis Zeitung und gehört eigentlich zur Kronenzeitung und Österreich ist in dünneren Ausgabe gratis und wenn komplett eine kaufzeitung also wie kann man da streiten sind total verschieden aber klar hinter der heute stecken die dichands .......

    einklappen einklappen
  • Southpaw am 09.11.2018 11:26 Report Diesen Beitrag melden

    Ich würde...

    ...mich ohnehin genieren mich als erfolgreich zu bezeichnen, nur weil ich etwas gratis anbiete, was die Leute womöglich zum auslegen ihres Hamsterkäfigs verwenden. Von den Förderungen ganz zu schweigen. Peinlicher Streit.