1 Mrd. Euro Schulden

28. April 2014 17:30; Akt: 29.04.2014 06:29 Print

Marode bauMax-Kette muss im Osten zusperren

Die schwer angeschlagene Baumarktkette bauMax hat nach einem Gläubigertreffen mit Banken und Kreditversicherern die Schließung beziehungsweise den Verkauf von Standorten in der Türkei, Rumänien, Bulgarien und Kroatien beschlossen. Wie viele Filialen wegfallen, soll erst bis Ende 2014 feststehen, gab bauMax am Montagabend bekannt.

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Derzeit ist die Kette , in Rumänien mit 15, in Bulgarien mit acht und in Kroatien mit sieben Märkten vertreten. Man wolle sich von jenen Standorten trennen, die die größten Verluste bringen, heißt es. "Auch die Abgabe von Standorten beziehungsweise ganzen Standortgruppen ist für uns vorstellbar."

Heimische Märkte bislang nicht betroffen

70 Prozent der zukünftigen Geschäftstätigkeit will bauMax in Österreich (65 Filialen), Tschechien (24 Filialen) und der Slowakei (14) abwickeln. Die Märkte in Ungarn (15) und Slowenien (3) würden ebenfalls im bisherigen Umfang weitergeführt. Die Kette beschäftigt in Österreich 4.000 und in Osteuropa 4.900 Mitarbeiter.

Zur Bilanz für das Jahr 2013 wurden keine Angaben gemacht. "Es fehlen noch einige Formalitäten", sagte Sprecherin Monika Voglgruber.

Sotheby's soll Essl-Sammlung schätzen

bauMax hat mehr als eine Milliarde Euro Schulden. worden sein, den Wert der Sammlung zu eruieren.

In der Mitteilung wird die aktuelle Geschäftslage jedenfalls als gut dargestellt: "Der heurige Geschäftsverlauf hat sich bisher sehr positiv entwickelt, zum Beispiel mit einem zweistelligen Umsatzplus in Österreich." 2012 machte bauMax einen Verlust von 126 Mio. Euro. Laut "Standard" ist das Minus im Vorjahr noch höher ausgefallen - vor allem aufgrund der hohen Abschreibungen für die Osttöchter, heißt es.

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