Call ID Spoofing

27. Januar 2017 14:24; Akt: 10.02.2017 03:42 Print

Nationalbank warnt: Erpresser fordern per Handy Geld

Geld her oder Kontosperre: Kriminelle geben sich derzeit als Angestellte der Nationalbank aus und bedrohen ihre Opfer. Wer nicht zahlt, dessen Konto werde gesperrt. Brisant: Am Handydisplay erscheint die Nummer der Nationalbank. Die Anrufer kennen Namen und Kontonummer ihres Opfers.

 (Bild: Fotolia)

(Bild: Fotolia)

Fehler gesehen?

Die Masche nennt sich "Call ID Spoofing". Betrüger täuschen eine falsche Telefonnummer vor - das ist kriminell, geht per Web-Dienst aber ganz einfach. Im aktuellen Fall sind die Nationalbank und ein Wiener Anwalt betroffen. 

klärt er auf.

Auch die Nationalbank vor den Abzockern. "Die OeNB weist daraufhin, dass sie als Zentralbank der Republik Österreich keine Kontosperrungen von Privatpersonen bei Kreditinstituten durchführt und diese auch nicht veranlassen kann. Es handelt sich in diesen Fällen um Betrugsversuche!", stellt das Institut klar.

Anwalt Öhlböck rät den Opfern von Call ID Spoofing:


  • Der Telefonnummer nicht sofort vertrauen

  • Keinesfalls eine Zahlung aufgrund eines Telefonanrufes leisten

  • Keine Informationen verraten wie Kontodaten, Geburtsdaten, Adresse, Mailadresse oder ähnliche Daten

  • Keine Fernwartungssoftware auf Ihrem Computer installieren

  • Rufen Sie zurück, wenn Sie Zweifel haben, stellen Sie kritische Fragen und verlangen Sie einen Brief

  • Prüfen Sie dazu die Nummer, die Sie anrufen vorab im Internet

  • Bringen Sie den Sachverhalt im Zweifel den Strafverfolgungsbehörden (Polizei, Staatsanwaltschaft, Fernmeldebehörden) zur Kenntnis

 

Bleiben Sie informiert mit dem Newsletter von heute.at


Das könnte Sie auch interessieren:


Jetzt kommentieren

Kommentar lesen

Hier können Sie einen Kommentar zum Thema verfassen: