Zu wenig Personal

16. Januar 2018 09:57; Akt: 16.01.2018 10:04 Print

Post bietet nur 1.000 Euro für Vollzeitjob

Aufregung um die Gehälter bei Post-Angestellten: Nur 1.000 Euro Brutto will man für einen Vollzeitjob bezahlen. Aber: Es fehlt an Personal, die Briefe kommen dadurch zu spät an.

 (Bild: imago stock & people)

(Bild: imago stock & people)

Zum Thema
Fehler gesehen?

Die Post hat zu wenig Personal und das führt vor allem in Vorarlberg dazu, dass die Zustellung von Briefen und Paketen nicht mehr zuverlässig funktioniert.

Aktuell wirbt dort die Post um neue Mitarbeiter. Geboten wird ein Monatsgehalt von 1.000 Euro Brutto für einen Vollzeitjob als Urlaubsvertretung. Zuwenig, wie viele im Ländle meinen.

Die Generaldirektion der Post ist dennoch zuversichtlich und verteidigte den 1.000-Euro-Lohn. Der Lohn sei in allen Bundesländern einheitlich geregelt, sagte Pressesprecher David Weichselbaum. Das sei mit einem Ferialjob zu vergleichen.

Von der Spitze der Postgewerkschaft heißt es dazu, man befinde sich in intensiven Verhandlungen mit dem Postvorstand um die Personalsituation zu verbessern. Die Gewerkschaft fordert mehr Personal und eine ordentliche Bezahlung. Die Gespräche mit dem Vorstand würden gut vorankommen, heißt es von der Gewerkschaft. Mehr will man mit Rücksicht auf die laufenden Verhandlungen derzeit nicht sagen.

Bleiben Sie informiert mit dem Newsletter von heute.at


Das könnte Sie auch interessieren:


Jetzt kommentieren

Kommentar lesen

(red)

Themen
Hier können Sie einen Kommentar zum Thema verfassen:

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Wir bitten um Verständnis.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Speedy am 16.01.2018 10:37 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    1000

    Deflation gibt es nur bei den Gehältern. Früher war man Wer, obwohl belächelt, bei Post, Bund oder Bahn. Heute ist es nur mehr zum weinen.

    einklappen einklappen
  • Marlok am 16.01.2018 10:12 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Zu wenig Personal

    Bei 20.000 arbeitslose anerkannte Flüchtlinge...1000 und arbeiten oder 840 und nichts tun.Was würdest du wählen?

    einklappen einklappen
  • Fred von Jupiter am 16.01.2018 10:51 Report Diesen Beitrag melden

    Folge der Privatisierung

    Niedrigstlöhne versus hohe Aktienrenditen

Die neuesten Leser-Kommentare

  • modern am 21.01.2018 19:33 Report Diesen Beitrag melden

    Wie es halt so ist

    Bei uns gibt es nur mehr ausländische Postler und daher auch viele falsche Briefe im Postkasten.

  • Versaute Gesellschaft am 20.01.2018 22:38 Report Diesen Beitrag melden

    Somit nicht verwunderlich,

    wenn das Niveau der Zusteller abnimmt - und damit auch die Verlässlichkeit, dass Post beim Empfänger ankommt. Leider keine Behauptung - kürzlich wurde trotz korrekter Adressierung ein Weihnachtsbrief an den Absender zurück geschickt (vermutlich weil die Türnummer fehlte).

  • Wolfgang Winkler am 18.01.2018 14:29 Report Diesen Beitrag melden

    Herr

    Bitteschön - wer hat die Postgehälter ausgehandelt -

  • blauer Baron am 18.01.2018 00:47 Report Diesen Beitrag melden

    Und das ist noch zu viel

    wenn man beim Briefaustragen schon um 10 Uhr vormittag Feierabend machen kann.

    • Top Verdiener am 19.01.2018 21:48 Report Diesen Beitrag melden

      Lügen sie?

      Woher haben sie diesen Blödsinn? Meinen Postler sehe manchmal bis 8 Uhr Abends immer noch Briefe austragen,wahrscheinlich kennt er sich nicht so gut aus aber trotzdem.

    einklappen einklappen
  • Castro am 17.01.2018 19:23 Report Diesen Beitrag melden

    NEOS ist Mogelpackung

    Vorsicht! NEOS steht drauf, ÖVP ist drinnen.