Rüge für Ryanair

01. November 2018 14:28; Akt: 01.11.2018 16:18 Print

Bezahl-Handgepäck in letzter Sekunde verhindert

Mit 1.11. sollten die neuen Handgepäcksregeln zweier Billigflieger in Kraft treten. Die Kartellbehörde stoppt die Pläne, wonach für Kabinengepäck bezahlt werden sollte.

Für Handgepäck extra abkassieren darf nicht sein.  (Bild: iStock)

Für Handgepäck extra abkassieren darf nicht sein. (Bild: iStock)

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Ryanair und WizzAir haben neue Handgepäcksregeln angekündigt. Mit 1. November wollten die Low Cost Airlines für Gepäck, dass mit an Bord genommen wird, abkassieren. Wohingegen Passagiere bisweilen ein kleines Handgepäckstück und ein größeres Rollgepäckstück kostenlos mit in die Kabine nehmen durften, sollte das ab heute nicht mehr möglich sein – zumindest nicht ohne Aufpreis.

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Die neuen Regeln sahen vor, dass kostenfrei nur noch ein kleines Gepäckstück (max. 40x20x25cm) mit in den Flieger genommen werden darf. Für weiteres (oder größeres) Handgepäck sollten Kunden einen Aufpreis von sechs Euro begleichen.

Die italienische Kartellbehörde hat allerdings etwas dagegen. Handgepäck sei ein wesentlicher Bestandteil im Luftverkehr. Wenn Passagiere dafür zusätzliche Ausgaben haben, verzerre das einerseits den tatsächlich Preis für eine Flugreise und führe Kunden andererseits in die Irre. Die Behörde forderte Ryanair und WizzAir daher auf, keinen Zuschlag einzuheben.

Keine internationale Vorschrift

Generell gibt es keine verbindlichen oder einheitlichen Vorschriften darüber, wie groß oder schwer Kabinengepäck sein darf. Allerdings gibt der Airline-Verband IATA Empfehlungen ab, wonach das Handgepäck die Maße 56x45x25cm nicht überschreiten sollte.

Das kostenlos erlaubte Handgepäckstück bei den beiden Billig-Airlines mit den Maßen 40x20x25cm unterschreitet diese Empfehlung damit deutlich.

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(red)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • erna waldtraut am 02.11.2018 07:48 Report Diesen Beitrag melden

    früher war alles besser

    Das problem isst eher das manche personen statt mit 1 oder 2 handgepäcksstücken mit 3. 4 oder 5 daher kommen und das auch noch gratis und so den platz für andere wegnehmem. Das gehört gestoppt. Früher musste man auch zahlen. Wie jetzt bei übergepäck.

  • Konfusius am 01.11.2018 22:34 Report Diesen Beitrag melden

    Der Qualität gehört die Zukunft

    Da sieht man, dass die Billigflieger eigentlich nicht so billig sein können als sie es wollten. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis sich sämtliche dieser Fluglinien mit einer derartigen Strategie ruinieren.

  • Genaue Recherche am 02.11.2018 14:04 Report Diesen Beitrag melden

    Falsch dargestellt

    Was hat das mit Österreich zu tun? Aktuell scheint es nur Italien zu betreffen! Also liebe Redaktion bitte keine falschen Titel über Ihren Texten...

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Genaue Recherche am 02.11.2018 14:04 Report Diesen Beitrag melden

    Falsch dargestellt

    Was hat das mit Österreich zu tun? Aktuell scheint es nur Italien zu betreffen! Also liebe Redaktion bitte keine falschen Titel über Ihren Texten...

  • Ehklar am 02.11.2018 09:37 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Nur ich

    Wenn eine Fluglinie ihre Preise ordentlich deklariert und jeder vorher weiß, wieviel er zu bezahlen hat, ist es Sache der Fluglinie wie Sie diese Preise berechnet.

  • erna waldtraut am 02.11.2018 07:48 Report Diesen Beitrag melden

    früher war alles besser

    Das problem isst eher das manche personen statt mit 1 oder 2 handgepäcksstücken mit 3. 4 oder 5 daher kommen und das auch noch gratis und so den platz für andere wegnehmem. Das gehört gestoppt. Früher musste man auch zahlen. Wie jetzt bei übergepäck.

  • Konfusius am 01.11.2018 22:34 Report Diesen Beitrag melden

    Der Qualität gehört die Zukunft

    Da sieht man, dass die Billigflieger eigentlich nicht so billig sein können als sie es wollten. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis sich sämtliche dieser Fluglinien mit einer derartigen Strategie ruinieren.