Laudamotion

20. März 2018 09:18; Akt: 20.03.2018 16:05 Print

Ryanair steigt bei Niki Laudas Airline ein

Niki Lauda holt den irischen Billigflieger Ryanair als Partner für seine neue Airline an Bord.

Niki Lauda (Bild: imago sportfotodienst)

Niki Lauda (Bild: imago sportfotodienst)

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Ryanair hat am Dienstag bekannt gegeben, dass man eine verbindliche Vereinbarung mit Niki Lauda getroffen habe. Zunächst steigt Ryanair mit 24,9 Prozent der Anteile ein. Wenn die EU-Wettbewerbsbehörde zustimmt, wollen die Iren mittelfristig 75 Prozent an Laudamotion übernehmen.

Niki Lauda wird den Vorsitz des neu geschaffenen Vorstand von Laudamotion übernehmen und auch weiterhin für die Implementierung der Strategie – die Etablierung von Laudamotion als österreichische Billigfluglinie – verantwortlich sein.

Ryanair bringt neben Geld auch Hilfe beim Management ein und wird sechs Flugzeuge inklusive Crew zur Verfügung stellen, um das geplante Laudamotion-Flugprogramm mit 21 Maschinen sicherzustellen. Später soll die Flotte auf 30 Flugzeuge anwachsen.

Die Kosten für dieses 75-prozentige Investment in Laudamotion (vorbehaltlich der Genehmigung durch EU Behörden) wird unter 50 Millionen Euro liegen, wobei Ryanair im ersten Jahr weitere 50 Millionen Euro für Start-Up und Kosten aus dem operativen Bereich übernehmen wird.

Kampfansage an AUA und Lufthansa
Lauda erklärte dazu: “Ich stehe für Wettbewerb und jeder weiß, dass ich Monopolen kritisch gegenüber stehe. Deshalb begeistert mich diese Partnerschaft mit Ryanair. Laudamotion kann sich jetzt als starker Mitbewerber behaupten und hat die Möglichkeit rasch und nachhaltig zu wachsen. Ein neuer Player in der Airline-Welt ist geboren.“

Auf einem Presseflug wurde er gegenüber Journalisten noch deutlicher: "Da müssen sich die Mitbewerber anschnallen." Lauda betonte jedoch, dass seine Fluglinie so bleibt, wie sie ist und keine Ryanair werde. Dabei hatte die Regierung im Jänner noch gelobt, dass es eine "österreichische Lösung" gebe. Knapp zwei Monate später wird Laudamotion irisch.

Ryanair-Chef Michael O'Leary: "Die Airline bekommt Zugang zur Ryanair-Flotte und unseren finanziellen Ressourcen. Laudamotion kann damit in einem Markt, der mit Austrian und Swiss von der Lufthansa Gruppe und ihren Hochpreistickets dominiert wird, rascher wachsen."

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(red)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • H.Langer am 20.03.2018 10:45 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    wie gehabt

    das gleiche Spiel, wie gehabt. in einem Jahr verkauft er die Airline an Ryanair.

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  • Christian am 20.03.2018 10:04 Report Diesen Beitrag melden

    Lauda & Ryanair, nein danke!

    Mit dem Einstieg der Ryanair zeigt Lauda wieder sein wahres Gesicht, nach wenigen Jahren komplett aussteigen und wir haben 100% der unsympathischen Ryanair und keine österreichische Fluglinie!

  • hueher am 20.03.2018 09:51 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    traurige Geschäfte

    war eh nicht anders zu erwarten, Niki kauft zuerst billig ein, holt Partner und verkauft in 10 Jahren alles weiter um viel Geld.......auf der Strecke bleiben die Kunden und am Schluss die Mitarbeiter! Niki blufft und hat leider auch momentan kein Geld......nur Sprüche auf Lager, schade, bin sehr enttäuscht, denn die neue NIKI bleibt nicht Österreichisch

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Die neuesten Leser-Kommentare

  • Franz Absberg am 20.03.2018 13:57 Report Diesen Beitrag melden

    Weg einer" österreichischen" Fluglinie

    Lauda ist ein sehr tüchtiger Geschäftsmann, er kaufte Niki um angeblich 50 Millionen, erhält diesen Betrag angeblich von Ryanair für 75% die restlichen 25% sind mindestens 12 Millionen wert. Bei dem wahrscheinlichen Verkauf ein Supergewinn!

  • Sonnenschein am 20.03.2018 13:31 Report Diesen Beitrag melden

    N. Nationale

    Ja Niki ist clever. Er hat doch nichts zu verschenken Er weiss genau, wie man sein Vermögen vermehrt. Hat er doch eine Frau und Kinder zu ernähren.

  • sapperlot am 20.03.2018 12:50 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Geschäfte die sich rechnen

    so macht man eben Geschäfte. Denkt nur an den Wohnungsbau, ist es dort anders??

  • Enrico am 20.03.2018 11:34 Report Diesen Beitrag melden

    Nickolodium

    Genau so begann sein Verkauf an AB - Aufsichtsrat! Geld kassiert mit Millionengewinn - und keine Verantwortung mehr.

  • H.Langer am 20.03.2018 10:45 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    wie gehabt

    das gleiche Spiel, wie gehabt. in einem Jahr verkauft er die Airline an Ryanair.

    • TrR am 20.03.2018 17:28 Report Diesen Beitrag melden

      Na ...

      ... und? AUA ist ja auch nicht österreichisch, sondern defacto deutsch. Stört das jemanden?

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