Safer Internet Day

05. Februar 2019 04:00; Akt: 04.02.2019 10:29 Print

Sieben Tipps von Google für Internet-Sicherheit

Heute ist Safer Internet Day. Trotz aller Warnungen machen sich viele zu wenig Gedanken um die Sicherheit der eigenen Daten.

Heute ist Tag der Sicherheit im Internet. (Bild: iStock)

Heute ist Tag der Sicherheit im Internet. (Bild: iStock)

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Bei der Internet-Sicherheit schneidet Österreich gleich in mehreren Punkten schlechter ab als andere Länder, wie eine Vergleichsstudie von Google ergab. So werden die Österreicher beispielsweise häufiger Opfer von Phishing (49 %) als der Durchschnitt aller Befragten in anderen europäischen Ländern (45 %). Auch bei Viren- und Malware-Angriffen geben die Österreicher häufiger an, betroffen zu sein (17 %) - der europäische Durchschnitt liegt bei 16 %.

Positiv ist: Rund ein Drittel der Befragten aus Österreich sichern alle ihre Online-Konten mit einer Telefonnummer oder zweiten E-Mail-Adresse zur Wiederherstellung, weitere 44 % tun dies zumindest bei einem Teil ihrer Konten. (Europa-Durchschnitt: 32 % bei allen, 40 % bei einem Teil ihrer Konten).

Beim Schützen der Finanzdaten liegen die Österreicher international im Mittelfeld. Die Hälfte der heimischen User sorgt sich beim Thema Online-Datensicherheit am meisten um die Sicherheit ihrer Finanzdaten (57 % im Durchschnitt), während das nur für 44% der Deutschen ein vorrangiges Thema ist.

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„Die Österreicher kümmern sich mehr um ihre Internet-Sicherheit als viele Menschen in anderen Ländern, das ist sehr positiv zu bewerten. Ähnlich wie die jährliche Gesunden-Untersuchung empfehlen wir einen jährlichen Sicherheits-Check zu machen und haben dazu auch noch die wichtigsten Sicherheits-Tipps von Google zur Verbesserung der Online-Sicherheit in einer übersichtlichen Liste zusammengefasst”, betont Wolfgang Fasching-Kapfenberger, Unternehmenssprecher von Google Austria.

Die 7 besten Google-Tipps für Internet-Sicherheit:

1
Jeder Account ein eigenes Passwort

Haben Sie ein und denselben Schlüssel für die Wohnungstüre, das Auto, den Keller, das Büro etc.? Nein? Dann sollten Sie auch nicht ein und dasselbe Passwort für alle Internet-Konten verwenden. Und es sollte mindestens 8 Zeichen lang sein.

2
Updates, Updates, Updates

Halten Sie Ihre Programme, Software, Plug-Ins, Apps, Betriebssysteme immer auf dem aktuellsten Stand - auf allen Geräten (Handy, Zweit-Handy, Tablet, Laptop,...)

3
Phishing pherhindern!

Klicken Sie nie auf verdächtige Links. Prüfen Sie immer sorgfältig die URL, um sich zu vergewissern, dass Sie Ihre Daten auf einer legitimen Website/ App eingeben. Prüfen Sie vor der Dateneingabe, ob die URL der Website mit "https" beginnt. Wenn Ihnen ein Bekannter eine E-Mail sendet, die Ihnen seltsam erscheint, könnte sein Konto gehackt worden sein. Antworten Sie nicht auf die Nachricht und klicken Sie auf keine Links, wenn Sie sich nicht sicher sind, dass die E-Mail legitim ist. Reagieren Sie nicht auf verdächtige E-Mails, Chatnachrichten oder Pop-up-Fenster, in denen Sie nach personenbezogenen Daten wie Passwörtern, Bankkonto- und Kreditkartennummern oder einfach Ihrem Geburtsdatum gefragt werden.

4
Eine 2. Sicherheits-Schranke ist besser als nur eine

Nutzen Sie einen zweiten Sicherheits-Faktor. Was wäre das zum Beispiel? Ein SMS-Code, der nach der Account-Anmeldung eingegeben werden muss ist schon mal gut. Mit “Security Key” - einem physischen Sicherheits-Schlüssel zum in der Hand halten - wäre der 2. Faktor sogar noch eine Spur besser. In beiden Fällen nennt man das dann Zwei-Faktor-Authentifizierung.

5
Einmal im Jahr zum Google-Sicherheits-Check

Mit dem Google-Sicherheits-Check schützt man sein Google-Konto auf einfache Weise. Es handelt sich dabei um eine schrittweise Sicherheitsprüfung, bei der Sie personalisierte und umsetzbare Sicherheitsempfehlungen erhalten. Zum Beispiel der Tipp, eine Handy-Nummer und eine alternative Email-Adresse zu hinterlegen um das Online-Konto bei Bedarf wieder herstellen zu können.

6
Besonderer Schutz für Kinder mit Googles App “Family Link”

Es ist wichtig, mit Kindern/ Teenagern Regeln für den Umgang mit digitalen Medien zu vereinbaren. Das hilft ihnen sich beim Lernen, Spielen und Surfen in der Onlinewelt zurechtzufinden. Mit Google lässt sich das recht einfach gestalten und es ist damit auch möglich Google-Konten für Kinder unter 13 Jahren einzurichten. Eltern können mit der App Kinder an sinnvolle Inhalte hinweisen aber auch sehen wie viel Zeit sie mit ihrer Lieblings-App verbringen. Man kann Apps verwalten, den Download regeln und In-App-Käufe verhindern. Von PädagogInnen empfohlene Android-Apps werden gesondert angezeigt und über Zeitbegrenzung lässt sich die Nutzungsdau im Auge behalten. Und wenn es Zeit für eine Pause ist, kann das Gerät gesperrt werden - sogar aus der Ferne - um mal wieder draußen zu spielen.

7
Von den Fehlern anderer lernen

Das sind die aktuellen Top 25 der schlechtesten Passwörter. Lassen Sie einfach die Finger davon.

1. 123456
2. password
3. 123456789
4. 12345678
5. 12345
6. 111111
7. 1234567
8. sunshine
9. qwerty
10. iloveyou
11. princess
12. admin
13. welcome
14. 666666
15. abc123
16. football
17. 123123
18. monkey
19. 654321
20. !@#$%^&*
21. charlie
22. aa123456
23. donald
24. password1
25. qwerty123

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(red)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Österreicher am 05.02.2019 10:39 Report Diesen Beitrag melden

    Bezahlte Werbung

    von der größten Datenkralle. Und heute verlost einen Security-Key eines Unternehmens, das den Datenschutz selbst nicht so ernst nimmt und sammelt, wo es nur geht. Die Österreicher mögen vielleicht leichtgläubiger als andere sen, aber nicht dumm.

  • zachaeus am 05.02.2019 17:35 Report Diesen Beitrag melden

    Scherz?

    Google gibt Tipps zur Datensicherheit - das kommt flach!

  • Censorship am 07.02.2019 11:34 Report Diesen Beitrag melden

    Bock...Gärtner...

    Ist das jener Google Konzern, der mit seinem Browser "Chrome" massiv persönliche Daten abgreift?

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Censorship am 07.02.2019 11:34 Report Diesen Beitrag melden

    Bock...Gärtner...

    Ist das jener Google Konzern, der mit seinem Browser "Chrome" massiv persönliche Daten abgreift?

  • Knut Randauch am 06.02.2019 00:59 Report Diesen Beitrag melden

    Gestern sagte ich zu meinem

    Kater: "Paß auf mein Wurstbrot auf!"

  • Marlene am 05.02.2019 18:15 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    ironisch gemeint oder?

    Die Katze gibt der Maus Ratschläge... echt lustig!

  • zachaeus am 05.02.2019 17:35 Report Diesen Beitrag melden

    Scherz?

    Google gibt Tipps zur Datensicherheit - das kommt flach!

  • Österreicher am 05.02.2019 10:39 Report Diesen Beitrag melden

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    von der größten Datenkralle. Und heute verlost einen Security-Key eines Unternehmens, das den Datenschutz selbst nicht so ernst nimmt und sammelt, wo es nur geht. Die Österreicher mögen vielleicht leichtgläubiger als andere sen, aber nicht dumm.