Stärkerer Fokus auf E-Zigaretten

30. November 2016 15:45; Akt: 12.12.2016 03:42 Print

Tabakkonzern plant schon für Aus der herkömmlichen Tschick

Die Verkaufszahlen für herkömmliche Zigaretten gehen weltweit immer stärker zurück. Der weltgrößte Tabakkonzern Philipp Morris, der unter anderem Marlboro produziert, plant bereits für die Zeit nach dem Aus für die herkömmliche Zigarette.

 (Bild: Fotolia)

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Die herkömmliche Zigarette ist ein Auslaufmodell, glaubt der Philipp-Morris-Chef Andre Calantzopoulos. Im Radio-Interview mit der britischen BBC sagte er, er erwarte, dass sich über kurz oder lang alternative Formen des Tabakkonsums durchsetzen werden. Der britische Konzern will sich in Zukunft deshalb verstärkt auf das Geschäft mit E-Zigaretten oder den sogenannten Iqos-Zigaretten konzentrieren.

Während bei der E-Zigarette aromatisierte Flüssigkeiten oder Wasserdampf inhaliert werden, rauchen Konsumenten bei der Iqos-Zigarette Tabak. Dieser wird allerdings nicht wie bei der Zigarette verbrannt sondern nur erhitzt.

Gar nicht so gesund wie beworben

Obwohl die Produkte gern als "gesunde Alternative zur Zigarette" vermarktet werden, ist es höchst umstritten, ob Iqos- und E-Zigarette wirklich gesünder sind. Forscher und Gesundheitsorganisationen warnen vor dem vermeintlich ungefährlichen Inhalieren. 

"Die große Gefahr bei E-Zigaretten ist das tiefe und häufige Inhalieren eines Chemiecocktails, von dem niemand genau weiß, was drin ist", sagte Martina Pötschke-Langer vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg etwa gegenüber "welt.de". Wie gefährlich und sogar giftig die unterschiedlichen Inhaltsstoffe der aromatischen Flüssigkeiten unter Erhitzung werden können, ist oft nicht bekannt oder noch nicht ausreichend erforscht.

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