Volle heimische Gaslager

30. April 2014 01:02; Akt: 30.04.2014 01:02 Print

Ukraine-Krise ist für Gas-Versorgung keine Gefahr

Die heimischen Gas-Lager sind voll und könnten auch monatelange Lieferausfälle ausgleichen. Doch unsere Abhängigkeit von russischem Erdgas macht größere Vielfalt beim Gaskauf nötig.

 (Bild: Prykhodov)

(Bild: Prykhodov)

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Österreich deckt über 50 Prozent seines Gasbedarfs mit Lieferungen aus Russland. Der aktuelle Ukraine-Konflikt veranschaulicht deutlich, wie wichtig es ist, erneuerbare Energien so schnell wie möglich auszubauen, Innovationen gezielt zu fördern und auf mehr Vielfalt beim Energie-Einkauf zu achten.

Angst vor einem Gas-Engpass muss man aber nicht haben, denn mit den heimischen Vorräten könnte ein Lieferstopp notfalls mehrere Monate lang überbrückt werden. Zudem könnten Liefereinschränkungen durch den Import von Flüssiggas aus anderen Ländern ersetzt werden.

Die Gaspreise würden allerdings um ca. 25 Prozent steigen. Das wäre nicht zuletzt deshalb fatal, weil schon jetzt viele Industriebetriebe wie die Voest damit drohen, bei steigenden Energiepreisen abzuwandern.

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