Engere Zusammenarbeit

26. Januar 2018 15:24; Akt: 26.01.2018 15:28 Print

Versicherungen kommen nun von der Bank

Die Wiener Städtische Versicherung, Erste Bank und Sparkassen intensivieren ihre langjährige Partnerschaft und bieten neue Versicherungen an.

Robert Lasshofer, Generaldirektor der Wiener Städtischen Versicherung. (Bild: Sabine Hertel)

Robert Lasshofer, Generaldirektor der Wiener Städtischen Versicherung. (Bild: Sabine Hertel)

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Für Bankkunden wird der Zugang zu Sach- und Krankenversicherungen ausgeweitet und mit neuen Produkten speziell für den Bankvertrieb ausgebaut. Bei Lebensversicherungen wird man nach der Fusion zwischen der Wiener Städtischen und "s Versicherung" gemeinsam bereits die Marktführerschaft übernehmen. "Vergleiche mit europäischen Märkten zeigen, dass bereits bis zu zehn Prozent im Nicht-Leben-Geschäft via Banken vermittelt wird. Diese Marke peilen wir als Wiener Städtische gemeinsam mit unseren Partnern Erste Bank und Sparkassen ebenfalls an", erklärt Robert Lasshofer, Generaldirektor der Wiener Städtischen Versicherung.

Konkret heißt das: Bis 2020 soll das Prämienvolumen in der Sach- und Krankenversicherung verdreifacht werden, in der Unfallversicherung soll es jährlich um 15 Prozent wachsen, und in der Lebensversicherung soll das konstante Wachstum fortgesetzt werden. "Zusätzlich verbessern wir für die Bankkunden das Serviceangebot im Schadensfall, indem wir eigene Hotlines einrichten, so ist die rasche und effiziente Betreuung bzw. Abwicklung garantiert", so Lasshofer.

5,6 Millionen Kunden

Mit gemeinsam rund 5,6 Millionen Kunden ist das Potential für die nächsten Schritte in der Zusammenarbeit sehr groß. "Aus aktuellen Umfragen wissen wir, dass eines der wichtigsten Vorsorgethemen für die Österreicher die Gesundheit ist", sagt Stefan Dörfler, Vorstandsvorsitzender der Erste Bank Oesterreich. Die Klassiker bei Vorsorgegesprächen in der Bank sind in der Regel Themen wie Sparen, Wertpapiere oder die Lebensversicherung. Ab sofort haben wir mit neuen, vereinfachten und für den Bankvertrieb optimierten Produkten hier ideale Lösungen bei Kranken- und Sachversicherungen.

"Jemand, der eine Wohnbaufinanzierung abschließt, braucht in weiterer Folge ja auch eine Eigenheim- oder Haushaltsversicherung. Das können wir ab sofort professionell aus einer Hand anbieten", so Dörfler. Der im Vorjahr gestartete Vertriebspilot in 13 Filialen der Erste Bank und Sparkassen stieß auf sehr großes Kundeninteresse, sodass das Konzept ab März konsequent auf ganz Österreich ausgeweitet wird.

Vorsorge ausbauen

Der Präsident des Österreichischen Sparkassenverbandes, Gerhard Fabisch, betont die besondere regionale Kundennähe der Sparkassen mit ihren über 1.000 Filialen in ganz Österreich. "Neben der Finanzberatung sind Versicherungsprodukte seit der Gründung der s Versicherung durch die Sparkassengruppe im Jahr 1985 wichtiger Bestandteil der professionellen und individuellen Beratung unserer Kunden". Vorsorge sei dabei ein bestimmendes Thema.

"Mangels Vertrauen der Österreicherinnen und Österreicher in die künftige gesetzliche Pension, ist die finanzielle Vorsorge bereits für 84 Prozent der Befragten wichtig", verweist Fabisch auf die neuesten IMAS-Umfrage-Ergebnisse. Interessant, dass gerade die junge Generation die Bedeutung der Vorsorge (91 Prozent der 16 bis 29-Jährigen) erkannt hat. Die rechtlichen und gesetzlichen Rahmenbedingungen hinken dieser Entwicklung allerdings noch hinterher. "Wir begrüßen daher, dass die neue Regierung die Stärkung der dritten Säule, also der privaten Vorsorge, in ihrem Regierungsprogramm auf der Agenda hat", so Fabisch.

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(red)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Dagobert am 28.01.2018 00:34 Report Diesen Beitrag melden

    Aufgepaßt!

    Konkret heißt das: Zocken statt Sparen. Unsere Bankinstitute wollen nur mehr Kredithaie sein, und irgendwelchen Rasch verhökern - nur ja keine Bankgeschäfte machen. Möglichst keine Sparbücher mehr, Kontoinhaber vertreiben und stattdessen windige Geschäfterln betreiben. Und nicht vergessen, was unsere tollen Banken im Ostgeschäft verloren haben, was der Steuerzahler zur "Rettung" dazuzahlen mußte und wie sehr die Rücklagen der Österreicher abgeschöpft wurden (Enteignung der Sparer).

  • Peter Bruckner am 27.01.2018 22:54 Report Diesen Beitrag melden

    Nie wieder

    Schlechtes Service und überteuerte Produkte! Da gibt es bessere Alternativen im Versicherungsbereich, als bei diesem Unternehmen

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  • Franzl am 28.01.2018 14:49 Report Diesen Beitrag melden

    S-Versicherung

    Also bei S-Versicherung bin ich kräftig eingefahren. Nie wieder. Versprechen das Blaue, der Mensch im Vordergrund usw. Und dann ? ......Nein Danke.

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Die neuesten Leser-Kommentare

  • RiesterRentenOpfer am 31.01.2018 14:07 Report Diesen Beitrag melden

    Versicherung gesucht!

    Ich persönlich bin auf der Suche nach einer Zombie-Apokalypse-Versicherung. Welche Bank hat so eine im Angebot?

  • Kasi am 28.01.2018 16:02 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Erste-Sparkassen

    was soll das?jeder normaldenkende kann sich seine versicherung aussuchen,dafür brauchen wir keine banken!ist beim konto das selbe!!!

  • Franzl am 28.01.2018 14:49 Report Diesen Beitrag melden

    S-Versicherung

    Also bei S-Versicherung bin ich kräftig eingefahren. Nie wieder. Versprechen das Blaue, der Mensch im Vordergrund usw. Und dann ? ......Nein Danke.

    • Pussy am 28.01.2018 15:21 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Franzl

      Ich bin auch bei der S-Versicherung schlecht beraten worden , mit rentenversicherung habe ich das gleiche was ich eingezahlt habe rausbekommen und bei wertpapiere als ich unter dem strich ausbezahlt wurde meinte mein berater wörtlich pech gehabt,man wird laufend angerufen was sie alles andrehen

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  • Dagobert am 28.01.2018 00:34 Report Diesen Beitrag melden

    Aufgepaßt!

    Konkret heißt das: Zocken statt Sparen. Unsere Bankinstitute wollen nur mehr Kredithaie sein, und irgendwelchen Rasch verhökern - nur ja keine Bankgeschäfte machen. Möglichst keine Sparbücher mehr, Kontoinhaber vertreiben und stattdessen windige Geschäfterln betreiben. Und nicht vergessen, was unsere tollen Banken im Ostgeschäft verloren haben, was der Steuerzahler zur "Rettung" dazuzahlen mußte und wie sehr die Rücklagen der Österreicher abgeschöpft wurden (Enteignung der Sparer).

  • Peter Bruckner am 27.01.2018 22:54 Report Diesen Beitrag melden

    Nie wieder

    Schlechtes Service und überteuerte Produkte! Da gibt es bessere Alternativen im Versicherungsbereich, als bei diesem Unternehmen

    • Peter H. am 28.01.2018 14:52 Report Diesen Beitrag melden

      Nie wieder, stimmt.

      Und bist über 60 treten sie dich in den Allerwertesten. Keine Chance auf Neuabschluss, dann bist du zu sehr ein Risikofaktor. Generali und Uniqua hatten da kein Problem mich zu versichern.

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