Weinlese 2018

06. August 2018 09:14; Akt: 06.08.2018 09:34 Print

Österreichs Winzer jubeln: Der Wein wird fein

Des einen Leid, des anderen Freud': Heimische Winzer sind glücklich über die Hitze und rechnen mit sensationellen Weinen.

Die Sonne sorgt für mehr Alkohol. (Bild: picturedesk.com)

Die Sonne sorgt für mehr Alkohol. (Bild: picturedesk.com)

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Während die meisten Landwirte Dürre und hohe Temperaturen beklagen, freuen sich die heimischen Winzer auf die Weinlese. Der heurige Jahrgang verspricht sowohl in Menge als auch Qualität ein äußerst guter zu werden: Der Wein wird fein.

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Die Weinlese startet heuer schon Mitte August, das ist um vier Wochen früher als im Vorjahr. Die Qualität des Weines soll sehr gut sein, der Alkoholgehalt sei überdurchschnittlich hoch. Die Gesamtmenge des Weines soll bei rund drei Millionen Hektoliter liegen, und um zehn Prozent höher als im Vorjahr sein, meldete der ORF.

"Sensationell"

„Es gibt heuer in allen Gebieten eine relativ gute Entwicklung und vor allem fällt kein Gebiet ganz aus“, so Österreichs Weinbaupräsident Johannes Schmuckenschlager. Andreas Liegenfeld, Präsident des Weinbauverbandes Burgenland ortete sogar „sensationelle Voraussetzungen“ für die heurige Weinlese. Die Niederschlagsverteilung sei nicht nur im Burgenland relativ gut ausgefallen. Die Haupternte in seiner Heimat Donnerskirchen werde ab dem 20. August starten.

Wie wird der burgenländische Wein? „Wir Burgenländer loben den Wein erst zum Martiniloben (rund um den 11. November herum)“, sagte Liegenfeld, der auch auf eine weitere Weisheit verwies: „Der Jahrgang wird erst dann gelobt, wenn er im Keller ist.“

Klimawandel

„Wir merken den Klimawandel schon generell. In den 1980er-Jahren wurde um den 1. Oktober geerntet, jetzt ist die erste Septemberwoche schon Normalität“, so Liegenfeld. Auch die angebauten Sorten würden sich durch den Klimawandel ändern. Beispielsweise Müller Thurgau oder Frühroter Veltliner gehen als alteingesessene Sorten zurück. Im Kommen seien dafür spätreifere Sorten wie Welschriesling, Chardonnay, Weißburgunder oder beim Rotwein Blaufränkisch und Cabernet Sauvignon, so Winzer Liegenfeld.

In kleinen Schritten ändere sich auch die Weinstilistik. Es gebe mehr Weißwein, der nun oft „massiv weniger Säure“ enthalte. Probleme mit zu viel Säure seien praktisch Geschichte. Das bringe eine „hohe Bekömmlichkeit, hohe Fruchtigkeit und eine starken Weincharakter – schlicht eine gute Qualität“, sagt Liegenfeld.

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(red)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Poidinger am 06.08.2018 21:23 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Raunz

    Wahnsinn, gibts diesmal gar nix zu raunzen? Aja, vielleicht wie wärs mit" Leider ist von diesem Wein viel zu wenig da" und gleich eine Stützung aus dem Budget beschliessen.

  • Wolfram am 06.08.2018 17:51 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Die Suchtgift ernte kann beginnen

    Da habens freude unsere Suchtgift produzenten. Es gibt Nachschub für alle Drogen abhängigen Österreicher. Zum wohl... Hicks...

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  • Poidinger am 06.08.2018 21:23 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

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    Wahnsinn, gibts diesmal gar nix zu raunzen? Aja, vielleicht wie wärs mit" Leider ist von diesem Wein viel zu wenig da" und gleich eine Stützung aus dem Budget beschliessen.

  • Wolfram am 06.08.2018 17:51 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Die Suchtgift ernte kann beginnen

    Da habens freude unsere Suchtgift produzenten. Es gibt Nachschub für alle Drogen abhängigen Österreicher. Zum wohl... Hicks...