Millenials haben es schwer

26. Mai 2019 14:02; Akt: 26.05.2019 14:36 Print

Wer heute 29 Jahre alt ist, muss 233.000 Euro sparen

Eine neue Studie zeigt, wie viel Geld im Arbeitsleben gespart werden muss, um später neben den Pensionszahlungen über die Runden zu kommen.

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Laut einem Bericht der deutschen "Bild"-Zeitung handelt es sich bei den im Zuge einer Studie vom Prognose-Institut vorgelegten Zahlen um das sogenannte Rentenniveau.

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Dabei handelt es sich um jene Lücke, die aus dem Verhältnis von Pension zu Einkommen entsteht und von den Bürgern mittels einer staatlich geförderten Vorsorge ausgeglichen werden soll.

Jüngere trifft es härter

Die Höhe der Lücke richtet sich nach dem Geburtsjahr: Wer 1960 geboren wurde, müsste 30.100 Euro bei einer Verzinsung von 1,4 Prozent sparen. Das sind 750 Euro im Jahr. Je jünger man ist, umso mehr sollte beiseite gelegt werden.

Personen, die 1975 geboren sind, müssten demnach schon 123.150 Euro bei einer Verzinsung von 0,3 Prozent ansparen. Das sind rund 3.000 Euro im Jahr.

Am härtesten trifft es aber die 90er, die sogenannten "Millenials". Sie müssten 232.900 Euro bei einer Verzinsung von 0,3 Prozent sparen. Um das zu schaffen, müssten im Jahr 5.700 Euro beiseite gelegt werden.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • lucifer am 26.05.2019 15:00 Report Diesen Beitrag melden

    soistes

    und warum zahlen jene die arbeiten dann so viel ein ?? die NICHTS einzahlen sollen auch NICHTS bekommen.. im berufsleben stehende: steuern, rechnungen, verpflichtungen... in der sozialen hängematte: geld geschenke, gratis gaben, forderungen.. von stetigen unverdienten zuwendungen auf ALLEN ebenen werden die nichtsnutze fauler und die fleißigen ärmer.. sozialismus halt, gell...

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  • Penelope am 26.05.2019 14:48 Report Diesen Beitrag melden

    Millenials 1990 geboren?

    Ich dachte immer so nennt man Menschen die im Jahr 2000 geboren wurden...? Die sind aber noch nicht 29 ;)

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  • Kainz am 26.05.2019 15:41 Report Diesen Beitrag melden

    lasst euch nicht verdummen

    ein umlagefinanziertes Pensionssystem ist das einzige wirklich funktionierende und sichere. Die privaten Kassen können auch Pleite machen. Abertausende haben in den USA nach den Pleiten von Lehmann Brothers und Co ihre Pension zur Gänze verloren. Allerdings die Hintermänner dieser Finanzkrisen haben sich sind meistens bereichert und sind steinreich abgetaucht. Wenn das aktuelle für die arbeitenden Menschen total ungerechte Finanz- und Geldsystem so sicher wie das Amen im Gebet zusammenbricht wird der Kommunismus wie Phönix aus der Asche wiedererstehen.

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Die neuesten Leser-Kommentare

  • Hari am 30.05.2019 04:37 Report Diesen Beitrag melden

    Die Schubumkehr new poverty

    Die Älteren hatten dafür als Kinder u. Jugendl. und junge Erwachsene nichts u. waren arm und jetzt ist es halt umgekehrt....alles relativ

  • Mata am 27.05.2019 14:55 Report Diesen Beitrag melden

    Nicht schwanger werden

    Ich habe definitiv dafür gesorgt nicht schwanger zu werden.Kind kostet bis 18 190000 Euro.

    • Seitenblick am 29.05.2019 12:31 Report Diesen Beitrag melden

      Da schaust dann aber

      Bravo. Eine durchaus ehrliche Antwort, wenn auch äußerst kurzsichtig um nicht zu sagen hurra blindlings ins Verderben. So gesehen wäre es wichtig, gut erzogene, kampferprobte, westlich eingestellte, sehr gut ausgebildete Bürger zu produzieren die dann auch ins Pensionssystem einzahlen. Sonst wird es düster. Afrikaner werden nämlich nichts zu ihrer Pension beitragen und Ansparen ist sehr fraglich wenn die Politik ala SPÖ ins Gesparte greift und das Geld kurzfristig anderweitig verplant.

    • Geizhals am 29.05.2019 23:11 Report Diesen Beitrag melden

      @Seitenblick

      Du meintest bestimmt die Politik ala FPÖ und nicht der SPÖ oder?

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  • Wiener am 27.05.2019 12:17 Report Diesen Beitrag melden

    Zustände

    Das kommt daher weil die Bereicherer diesen Begriff absolut wörtlich nehmen. Der einzige Trost ist dass diese Mentalität ihre eigenen Nachkommen genauso kalt erwischen wird .... Allen anderen empfehle ich Eigenvorsorge so gut es geht

    • Vorsorger am 27.05.2019 19:12 Report Diesen Beitrag melden

      Eigenvorsorge

      Welche Eigenvorsorge empfehlen Sie denn?

    • Wiener am 28.05.2019 16:23 Report Diesen Beitrag melden

      Beispiele

      Vorsorger, da gibt es viele Möglichkeiten, muss jeder für sich aussuchen was machbar ist. Bausparvertrag, Zusatzpension, (Er-)Lebensversicherung. Das gut alte Sparbuch hat so gut wie ausgedient, muss man schon froh sein wenn man nicht noch was draufzahlen muss bei den Zinsen ....

    • Seitenblick am 29.05.2019 12:59 Report Diesen Beitrag melden

      Geld ist Papier mit bunten Bildern.

      Geld ist kaum eine Vorsorge. Wie man gesehen hat ist Geld, in Zeiten wie diesen, im Handumdrehen nichts wert. Stichwort: Abwertung, Währungswechsel, Bankenpleite, Gelddiebstahl, Raub. Das können sie schon mal komplett vergessen. In Griechenland (Banken blieben zu) und Weißrußland (50 Proz Abwertung und Bankensperre) hatten die Armen sicher ein bischen Geld auf der Seite. Die Reichen schafften das Geld mühsam aus dem Lande. Am ehesten ein Feld kaufen. Das können unsere Bereicherer nicht wegtragen.

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  • hari am 27.05.2019 09:29 Report Diesen Beitrag melden

    Fürs Ausland arbeiten gehen

    deswegen müsste der EU-Beitrag der österr. Bürger von dzt. exorbitanten 3,1 Milliarden im Jahr (Nettoabgang bereits um die 1,7 Milliarden im Jahr) um 2/3 wegen der Flüchtlingsbelastung von Ö gekürzt werden. Geld müsste sofort zweckgebunden für die Pensionssicherung/Pflege verwendet werden.

  • Peter am 27.05.2019 09:10 Report Diesen Beitrag melden

    Millenials

    Da haben Sie falsch gedacht. So werden Menschen bezeichnet, die um das Jahr 1990 herum geboren wurden.