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14. September 2018 15:54; Akt: 14.09.2018 15:54 Print

Wie man gut ausgebildeten Flüchtlingen hilft

„More Than One Perspective“ (MTOP) boomt und hat ein klares Ziel: Gut ausgebildete Geflüchtete sollen wieder arbeiten können.

Die Gründer: Lisa-Maria Sommer, Nina Poxleitner und Julian Richter. (Bild: mtop)

Die Gründer: Lisa-Maria Sommer, Nina Poxleitner und Julian Richter. (Bild: mtop)

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„Wir bieten gut ausgebildeten Geflüchteten Hilfe“, sagt Gründerin Nina Poxleitner zu „Heute“. Bereits seit Ende 2016 laufen die sechsmonatigen “Associate-Programme” von MTOP, in denen die Flüchtlinge auf ihre neuen Jobs vorbereitet werden. Ab nächster Woche werden diese Programme erstmals auch von einer e-Learning-Plattform unterstützt.

Für Unternehmen bringen die Programme Zugang zu gut ausgebildeten Fachkräften, die sonst schwer erreichbar wären. Keiner der Flüchtlinge ist von Abschiebung bedroht, alle haben einen positiven Asylbescheid.

Bisher wurden zwei Kurse pro Jahr mit jeweils 30 Teilnehmern durchgeführt. Im nächsten Jahr will man die Zahl der Kursteilnehmer verdoppeln. „70 bis 80 Prozent unserer Teilnehmer finden einen neuen Job“, erzählt Poxleitner, hauptsächlich in den Bereichen Betriebswirtschaft und Technik. Besonders Programmierer oder Bauingenieure seien gefragt. Ein Großteil der MTOP-Klienten kommt aus Syrien.


MTOP from MORE THAN ONE PERSPECTIVE on Vimeo.

Für ihre Initiative wurden Nina Poxleitner und Mitgründerin Lisa-Maria Sommer (dritter im Bund ist Julian Richter) zu Jahresbeginn mit dem Award “30 under 30 Europe” von Forbes ausgezeichnet. Zwei Jahre hatten die Drei als „Teach For Austria Fellows“ an Neuen Mittelschulen in Wien unterrichten. „Die Klassen waren bunt gemischt“, so Poxleitner. Sie habe gesehen, dass es beim Thema Integration noch viel zu tun gibt. Daher nahm das Trio die Sache selbst in die Hand und gründeten MTOP.

Dabei achtet das Team von MTOP auf die Qualität der Bewerbungen der Flüchtlinge. Einer von vier Bewerber schafft die Aufnahme in den MTOP-Kurs und muss dafür einiges können. So sind neben einem abgeschlossenen Studium und dem anerkannten Asylstatus auch Deutschkenntnisse auf Level B1, herausragendes Engagement und gelebte Weltoffenheit Voraussetzungen für die Teilnahme. Nur so könne man das Ziel, einen großen Mehrwert für alle Beteiligten zu bieten, erreichen, glaubt MTOP.

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(GP)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Nil am 14.09.2018 16:02 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wiederaufbau

    Auf unsere Kosten gut ausgebildete Wirtschaftsflüchlinge hilft man am besten wenn man ihnen die Heimreise vorfinanziert und sie in ihrer Heimat beim Aufbau/ Wiederaufbau helfen

    einklappen einklappen
  • Flora am 14.09.2018 17:36 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    nicht gierig werden!

    Uns geht es gut, helft doch dem Herkunftsland und fliegt sie wieder nach Hause! Dort können sich die gut Ausgebildeten in die Gesellschaft einbringen und den Staat entwickeln, so wie unsere Vorfahren das auch gemacht haben.

  • Vorstadtmama am 14.09.2018 16:39 Report Diesen Beitrag melden

    zahlt das das AMS?

    Ist das eine jener Firmen, die vom AMS finanziert werden? Da wollte man doch einsparen, oder habe ich da etwas missverstanden?

    einklappen einklappen

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Tim Braverman am 17.09.2018 10:13 Report Diesen Beitrag melden

    ja ?

    Wirklich ? Waren nicht, laut Aussagen Herrn Häupls, nahezu alle Migranten, Forscher, Doktoren, Chirurgen ??

  • Angel66 am 17.09.2018 00:00 Report Diesen Beitrag melden

    Heimschicken,mit selbstgebautem Flugzeug

    Es mögen manche von denen geschickt sein...oder schlau...aber nur wenn sie wollen, und die wollen NIE!...die haben verstanden, dass es bequemer ist, nichts zu können, dann brauchen sie auch nichts tun...und bekommen trotzdem Geld! ALSO....ABFLUG

  • Hannerls am 16.09.2018 07:02 Report Diesen Beitrag melden

    Facharbeiter

    Wann werden die gut ausgebildeten eingesetzt?

  • Silvia K. am 15.09.2018 18:36 Report Diesen Beitrag melden

    Dieser Verein sollte sich lieber um

    österreichische Menschen kümmern, die verzweifelt einen Job oder eine Umschulung brauchen. Davon habe wir genug! Viele werden vom AMS mit unsinnigen Kursen abgespeist, nur damit die Statistik stimmt. Ist es ihnen zuminder, oder kommt es in den Medien nicht so gut an, wenn man NUR Österreichern hilft, Frau Poxleitner? Anstatt stolzer Österreicher zu sein und seinen eigenen Mitbürgern und unserem Land zu helfen, wird noch fleissig sabotiert wirklich hilfsbedürftige Österreicher alleine gelassen. Schämen sie sich!

  • franka am 15.09.2018 17:01 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    es

    gibt keine gut ausgebildeten Migranten.