Blutige Badematte am Boden

17. Mai 2018 09:53; Akt: 17.05.2018 12:17 Print

Neues Video: Was wusste Familie des Killers wirklich?

Ein Video vom Wochenende, das der "heute.at"-Redaktion zugespielt wurde, zeigt offenbar, dass die Familie des Killers von der Bluttat ihres Sohnes gewusst haben muss.

Blutige Badematte lag in der Täterwohnung. Freunde spielten um sie herum mit der Katze. Killer sagte, er "habe sich verletzt".
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Der tatverdächtige 16-Jährige schweigt gegenüber der Polizei. Er will nicht mehr mit den Ermittlern sprechen - mehr dazu hier. Wie viel seine Familie von der fürchterlichen Tat am Freitag gewusst hat und ob ihm eventuell jemand bei der Beseitigung der Leiche geholfen hat - diese Frage quält jetzt vor allem die Angehörigen der getöteten Hadishat.

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Fakt ist bisher: Vater und Mutter haben ein wasserdichtes Alibi - sie besuchten ein Konzert einer tschetschenischen Künstlerin in der Wiener Leopoldstadt, als es im Döblinger "Ditteshof" zur Tragödie kam. Der kleine Bruder spielte im Hof des Gemeindebaus.

Doch dass die gesamte Familie bis zur Verhaftung ihres Buben Montagnacht nichts von seiner Tat gewusst haben, wie sie immer wieder beteuern, ist für die Mama der kleinen Hadishat nicht glaubhaft. Ihr wurde ein Video gezeigt, das in der Wohnung des Verdächtigen aufgenommen worden sein soll - und zwar bereits am Wochenende. Es zeigt blutige Badematten, die im sonst penibel sauberen Wohnzimmer zwischengelagert sind. Auch die Katze, die Hadishat so liebte und deretwegen sie bei Robert K. läutete, ist in dem "heute.at" vorliegenden Clip zu sehen. Ein Bekannter der Familie hält das nervöse Tier am Arm, während in der Wohnung, in der sich die Bluttat zugetragen hat, ganz offensichtlich eine großangelegte Putzaktion am Laufen ist.

Rechtlich ist es völlig unerheblich, ob die Familie des Verdächtigen ihm bei der Beseitigung der Leiche oder der Blutspuren geholfen hat, so der Anwalt der Opferfamilie, Nikolaus Rast. "Doch wir wollen die ganze Wahrheit erfahren, um mit der Tragödie endlich abschließen zu können", sagt Hadishats Mutter Zarema zu "Heute".

Sie ärgert sich, denn vor der Verhaftung kam die Mutter des mutmaßlichen Killers noch zur Opfer-Familie, um Beileid auszusprechen. "Ich bin mir aber sicher, dass sie mich nur aushorchen wollte. Die Frau zitterte am ganzen Körper, schwitzte und war irrsinnig nervös. Ich kam mir vor wie in einem falschen Film, denn eigentlich habe ich ja ein Kind verloren. Plötzlich aber wirkte meine Nachbarin gebrochen", schildert Hadishats Mutter.

Für Robert K. und seine Angehörigen gilt die Unschuldsvermutung.

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    Die beliebtesten Leser-Kommentare

    • alkd am 17.05.2018 06:19 Report Diesen Beitrag melden

      ....

      Deswegen geht man jetzt damit an die Medien? Man kann eine Nummer sperren, blockieren, das müsste der Herr Top-Anwalt doch wissen.

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    • myopinion am 17.05.2018 06:55 Report Diesen Beitrag melden

      Familie des Täters terrorisiert

      Die Familie des Täters, kennt offenbar das Wort Pietät nicht. Wenn die weiterhin keine Ruhe geben, gehören die ohne wenn und aber sofort aus Österreich ausgewiesen. Unglaublich, was für Zustände mittlerweile in Wien vorherrschen.

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    • TantePolly am 17.05.2018 08:14 Report Diesen Beitrag melden

      Und was sagen der VdB und die NGOs

      und all die anderen Willkommensklatscher dazu? Wir "brauchen" Zuwanderung?

    Die neusten Leser-Kommentare

    • Lotus am 18.05.2018 23:13 Report Diesen Beitrag melden

      76

      Das ist falsch Teppich. Komisch , in der mitte zimmer Teppich und leute spielt mit Katze Ich verstehe nicht.

    • Manfred am 18.05.2018 11:03 Report Diesen Beitrag melden

      Mysteriös

      Kapputte Wonzimmertür, blutiger teppich mitten Wohnzimmer, besuch kriegt nichts mit, haben keine ahnung, drei männer? Aber ja, wer es glaubt wird Seelig, da stimmt vieles nicht. Am montag sagte der verdächtige in der Schule das es wahrscheinlich organmafia war, dies sagte seine Mutter der Mutter von der kleinen auch am wochenende. Schaut euch das video von Vatern an, seine blicke-verdächtig.. Wer weiß was da wirklich passiert ist?

      • katja am 18.05.2018 12:50 Report Diesen Beitrag melden

        abwarten!

        @Mysteriös: ich bin ebenso ihrer meinung, nur die teschtschenen sind in ihren kriminellen taten in westeuropa vernetzt und wer das weis, wird sich sehr zurückhalten bei der aufklärung schrecklicher taten, ebenso gibt es auch in österreich bereits eine unterwanderung! ob da wirklich noch interesse einer aufklärung besteht?

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    • franka am 18.05.2018 08:34 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      keine Bestrafung der Familie?

      seit wann wird die Familie nicht bestraft wenn sie "nur " mitgeholfen hat die Spuren zu beseitigen? oder gilt das wieder nur für Österreicher

    • annie Liziar am 18.05.2018 08:13 Report Diesen Beitrag melden

      Vater des Opfers

      Wo ist der Vater des ermordeten Kindes ? Existiert er nicht ?

      • Hercules am 18.05.2018 08:43 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

        @annie Liziar

        der ist in italien im gefängnis.

      • Andrea am 19.05.2018 05:37 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

        @annie Liziar

        ...der sitzt in Italien im Häfn...

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    • Wien am 18.05.2018 05:36 Report Diesen Beitrag melden

      Herr

      Langsam kommt mir das alles vor wie ein Horrorfilm.wee weiß was die Leute wirklich mit diesem Mädchen vorgehabt haben ? Die Familie erwähnte etwas von einer organmafia und genau dem würde ich mal nachgehen! Für mich ist die ganze Familie daran verwickelt.

      • Chris am 18.05.2018 11:39 Report Diesen Beitrag melden

        Glaub ich auch

        Irgendwas an der Geschichte stimmt nicht.

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