Traiskirchen

20. Juni 2018 11:41; Akt: 20.06.2018 13:41 Print

Vergewaltigung: Polizei fasst verdächtigen Mann

Mit Hochdruck fahndete die Polizei nach dem flüchtigen Flüchtling aus Traiskirchen. Der 19-Jährige soll heute in Bayern gefasst worden sein.

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Der mutmaßliche Vergewaltiger aus Traiskirchen (Baden) soll geschnappt sein. Ziyaoddin O. (19) soll heute, Mittwoch, in Deutschland festgenommen worden sein. "Es gab eine Festnahme. Wir klären das gerade ab, ob es der gesuchte Mann aus dem Lager Traiskirchen ist, phonetisch stimmt der Name überein", so ein Polizei.

Was war passiert? In einem Waldstück bei der Münchendorfer Straße soll ein 19-Jähriger über eine junge Frau hergefallen sein. Die Albanerin (20) schleppte sich danach zurück auf die Straße, saß völlig verstört am Boden, ein Passant rief die Polizei, die Frau wurde ins Mödlinger Spital gebracht ("Heute" berichtete).

Aufgrund der Aussage der 20-Jährigen und der Zu- und Abgangsdaten im Lager Traiskirchen hatte die Exekutive schnell den Verdächtigen ermittelt. Nur: Der mutmaßliche Vergewaltiger hatte mitbekommen, dass er gesucht wird und war längst über alle Berge. "Man sieht aber wie wichtig da An- und Abmelden in den Unterkünften ist. Genau das ist zum Teil in St. Gabriel das Problem gewesen, dass sich junge Bewohner einfach nicht an- und abgemeldet haben und die Betreuer trauten sich keinen Mucks zu sagen", sagt ein Ermittler.

Übrigens: Nur einige Hundert Meter weiter war es im September 2015 zu einer äußerst brutalen Vergewaltigung einer Rentnerin gekommen. Ein Afghane (18) war am 1. September 2015 über eine 72-Jährige hergefallen, vergewaltigte sie zwei Mal - bekam dafür 20 Monate Haft ("Heute" berichtete). Der Täter ist längst wieder auf freiem Fuß, das Opfer gebrochen, aß danach nichts mehr, verlor jegliche Lebensfreude.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Egon am 20.06.2018 12:08 Report Diesen Beitrag melden

    Beweislastumkehr

    Beschuldigte "Minderjährige" müssen von sich aus beweisen, dass sie tatsächlich minderjährig sind. Wer einen Test verweigert, wird automatisch nach dem Erwachsenenstrafrecht behandelt. Wird wohl einigen NGO's nicht gefallen. Herr Justizminister!!! Handeln Sie im Sinne der österreichischen Bevölkerung. Ändern Sie das Strafrecht grundlegend. Das Ausmisten von unnötigen Gesetzen ist nicht soooo wichtig.

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  • Rudolf Rindvieh am 20.06.2018 12:16 Report Diesen Beitrag melden

    Schön bunt

    Ihr wolltet das so. Schön bunt oder?

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  • Knut Randauch am 20.06.2018 12:11 Report Diesen Beitrag melden

    Und ich dachte schon, daß es

    heute keinen Einzelfall gibt.

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Die neuesten Leser-Kommentare

  • Guziwuzi am 20.06.2018 20:24 Report Diesen Beitrag melden

    Ist eigentlich schon jemanden aufgefallen

    Ist eigentlich schon jemanden aufgefallen.....Flüchtling aus Albanien....kann mich nicht erinnern daß in Albanien ein Krieg ausgebrochen ist

  • Flüchtlingsschmäh am 20.06.2018 18:51 Report Diesen Beitrag melden

    Unverantwortliche Politik

    Eine der Krähen wird ihn da schon wieder rauspicken. Unsere Justiz ist ja komplet wertlos.

  • ABGBkant am 20.06.2018 18:21 Report Diesen Beitrag melden

    Lasst euch doch nicht so lenken!!

    Ihr alle die ihr da schreibt...merkt ihr eigentlich wirklich nichts?? Die Berichterstattung ist tendenziös! Mit diesem Thema steigt die Auflage! Es gäbe von viel mehr Menschen zu berichten, die sich ganz hervorragend eingelebt haben. Die tatsächlich in den Gemeinden, in den Pflegehäusern, Spitälern und unbezahlt in den SOMA Märkten arbeiten. Die 50 die nicht wissen was sie tun, die gibt es bei uns auch!! Und die Vergeltungsmaßnahmen die hier angedacht sind, sie entsprechen der Schariha. Denkt doch mal genau nach!!!

    • ehklar am 20.06.2018 19:42 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @ABGBkant

      Ok, ich habe genau nachgedacht: Alle Straftäter rigoros aus Österreich entfernen. Asylverfahren gehören vorgeprüft auf Plausibilität der angeblichen Fluchtgründe. Ansonsten sofortige Außerlandesbringung in bereits vorher bereiste Drittländer. Das alles schützt die wirklich Schutzbedürftigen. Damit sind Sie sicher einverstanden!

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  • Mama Renate am 20.06.2018 15:24 Report Diesen Beitrag melden

    Gegend meiden.

    Wir meiden seit vielen Jahren die ganze Gegend, keine Heurigen in Baden, Bekannte aus Möllersdorf und Traiskirchen treffen wir nur noch in Wien. Keine Ausflüge mehr mit der Badnerbahn dorthin, keine Weinfeste, nichts mehr. Von uns fließt freiwillig kein Cent mehr dorthin.

    • Andi am 20.06.2018 16:33 Report Diesen Beitrag melden

      Sehr schade

      Das Problem ist, dass es wie immer die Unschuldigen trifft... Was können die lokalen Anrainer dafür, dass auf höchster politischer Ebene ein derartiges Totalversagen stattfindet?

    • Mama Renate am 20.06.2018 19:21 Report Diesen Beitrag melden

      In Bratislava

      ist man genauso schnell. Schweizer Freunde gehen zB jede freie Woche nach Tschechien, Wiener Freunde sind problemlos nach Ungarn ausgewandert, es gibt dort sogar zweisprachige Kindergärten. Man muß sich das was seit 2-3 Jahrzehnten in Wien und Umgebung passiert nicht bieten lassen. Anfangs ist es schlimm die Heimat zu verlieren. Aber wenn man daran denkt, dass das erst die ersten 20 Jahre sind, dann weine ich meiner Heimat keine Träne mehr nach. Hoffe wir schaffen auch bald den Absprung.

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  • Bert am 20.06.2018 15:16 Report Diesen Beitrag melden

    Vendetta

    Bitte nach Albanien zu der Familie des Opfers ausliefern .