Fall gelöst

14. November 2017 14:10; Akt: 14.11.2017 16:05 Print

Frau bei Fest vergewaltigt: Täter wurde nun gefasst

Die Vergewaltigung einer Frau (31) beim Urfahranermarkt ist geklärt. Am Dienstag gab die Polizei im Rahmen einer Pressekonferenz Details bekannt.

In diesem Pavillon wurde die 30-Jährige vergewaltigt. (Bild: Michael Strobl)

In diesem Pavillon wurde die 30-Jährige vergewaltigt. (Bild: Michael Strobl)

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Die Linzer Polizei ermittelte auf Hochtouren, zahlreiche Spuren wurden ausgewertet. Am Dienstag, exakt 44 Tage nach dem brutalen Überfall, folgte im Rahmen einer kurzfristig einberufenen Pressekonferenz mit Polizei-Boss Andreas Pilsl und dem Linzer Stadtpolizeikommandanten Karl Pogutter die erfreuliche Nachricht: der Täter ist gefasst.

Es handelt sich um einen 21-jährigen Asylwerber aus Afghanistan, der bereits am 1. November verhaftet wurde. Wie berichtet, soll er in der Nacht auf 2. Oktober eine Linzerin (31) unter einem Vorwand in einen Skaterpark nahe des Urfahmarkts gelockt und dort vergewaltigt haben. Erst nach 15 qualvollen Minuten konnte die Frau flüchten.

Zwei weitere Vergewaltigungs-Versuche

Der Mann soll noch für zwei weitere Vergewaltigungsversuche in Linz verantwortlich sein.

Denn nur wenige Minuten vor der Festnahme hat der Beschuldigte laut Polizei eine Linzerin (19), die sich auf dem Nachhauseweg von einer Halloween-Party befand, nahe der Straßenbahn-Haltestelle Ferdinand-Markl-Straße attackiert (wir berichteten). Die Frau konnte sich losreißen, zerkratzte dem Angreifer das Gesicht.

Und das brachte den entscheidenden Hinweis. Denn die dabei sichergestellten DNA-Spuren deckten sich mit den Spuren der Vergewaltigung vom 2. Oktober.

Zudem konnte dem 21-Jährigen ein weiterer Übergriff nachgewiesen werden. Dabei soll er am 5. Oktober einer Frau (22) in Urfahr bis in den Hauseingang gefolgt sein.

"Die Täter-Beschreibungen der Frauen waren alle sehr ähnlich. Als wir die Ergebnisse der DNA-Spuren hatten, wurde der Beschuldigte verhaftet", berichtet Pogutter.

Täter soll abgeschoben werden

Der Afghane, der seit Februar 2016 in Linz lebt, sitzt derzeit in U-Haft, zeigt sich nur teilweise geständig. Pogutter: "Die Attacke vom 1. November gibt er zu. Allerdings beschönigt er den Vorfall. Von den beiden anderen Anschuldigungen will er nichts wissen."

Wie der Polizei-Boss mitteilte, wurden im heurigen Jahr in Linz 21 Vergewaltigungen im öffentlichen Raum angezeigt. "17 Fälle konnten wir aufklären. Sechs davon wurden von Afghanen verübt. Die Fremden-Kriminalität ist angestiegen", so Pilsl.

Über den beschuldigten Asylwerber wurde indes am 3. November eine aufenthaltsbeendende Maßnahme (er soll abgeschoben werden) eingeleitet.

(mip)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Michaela am 14.11.2017 14:33 Report Diesen Beitrag melden

    Eh klar

    Und wieder mal ein illegal dahergelaufenes Goldstück. Wäre mal angebracht diese Leute in Massen wieder abzuschieben so wie sie damals in Massen zu uns reingeströmt sind

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  • Qwert Z am 14.11.2017 14:39 Report Diesen Beitrag melden

    Täglich grüßt das.....

    Murmeltier! Dachte das Asylwerber zu einer gewissen Uhrzeit wieder in der Unterkunft sein müssen oder bin ich da fehlinformiert? Nachdem sich solche Vorfälle häufen sollte man zumindest über gewisse "Ausgehzeiten" disktuieren. Natürlich ist es schwierig jetzt alle in einen Topf zu werfen aber es vergeht keine Woche (Tag) ohne einer Vergewaltigungsmeldung durch Asylwerber. Und gerade durch solche Vorfälle steigt der Hass der Bevölkerung. Ich hoffe unsere Politiker finden hier eine Lösung!

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  • Oliver am 14.11.2017 14:44 Report Diesen Beitrag melden

    Üblicher

    Vorfall, üblicher Verdächtiger. Ach was sehne ich mich in eine Zeit zurück, in der man noch nachts ohne Sorge vom feiern nach Hause gehen konnte

Die neusten Leser-Kommentare

  • AuchneMeinung am 15.11.2017 08:08 Report Diesen Beitrag melden

    eigentlich gehörten die Politiker

    für die Verbrechen dieser importierten Verbrecher, die das Volk ungefragt hinnehmen musste und muss, verurteilt. Dann würde dich sehr schnell aufhören!

  • Robbo am 14.11.2017 20:29 Report Diesen Beitrag melden

    Ungarn macht es richtig.

    Dort gibt es keine unzähligen (Gruppen)vergewaltigungen. Die neue Regierung sollte das in Österreich genauso handhaben.

  • Dosi am 14.11.2017 20:05 Report Diesen Beitrag melden

    Voll integriert :(

    Wieder mal ein "tolles Beispiel" von "gelungener Integration"! Unser Werte werden nicht ernst genommen!

  • Poidinger am 14.11.2017 19:24 Report Diesen Beitrag melden

    Schnapp

    Wenn die wüssten, dass sie Schnipp-Schnipp erwartet würden sie es sich überlegen, was sie tun.

    • Göttin am 14.11.2017 22:15 Report Diesen Beitrag melden

      Schnipp Schnapp ab

      Tja. Man muss schon hart durchgreifen. Die verstehen das sonst nicht. Da nützt nur Schnipp-Schnapp Ding ab. Dann würdens sie sich vielleicht früher überlegen, ob es sich lohnt eine Frau zu vergewaltigen.

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  • Gisela Hass am 14.11.2017 17:49 Report Diesen Beitrag melden

    wütend

    Warum werden gerade jene mit negativem Asylbescheid auf die Bevölkerung losgelassen? Jeder weiß, dass gerade jene Menschen hochgradig gefährlich sind. Sie in Haft zu nehmen wenn sie eine Tat begangen haben, ist für die Bevölkerung ein Hohn der Justiz!