So viele, wie noch nie

18. August 2017 19:15; Akt: 18.08.2017 19:22 Print

Rekord! 16 Parteien stellen sich der Nationalratswahl

Männerpartei und Obdachlose in der Politik. Diesen Parteien können die Österreicher am 15. Oktober ihre Stimme schenken.

Neben den Altparteien stellen sich heuer einige neue Listen zur Wahl. (Bild: Fotolia)

Neben den Altparteien stellen sich heuer einige neue Listen zur Wahl. (Bild: Fotolia)

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Wie das Innenministerium am Freitagabend (18. August) mitteilt, werden zur kommenden Nationalratswahl insgesamt 16 Parteien antreten – ein neuer Rekord.

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Wenn heute Nationalratswahlen wären, wem würden Sie Ihre Stimme geben?
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Insgesamt 30676 Teilnehmer

Davon werden sechs Bewerber allerdings nur in einzelnen Bundesländern antreten. Mit zehn Listenplätzen ist der österreichweite Stimmzettel allerdings immer noch von stattlicher Länge.

Neben den fünf bekannten Parteien, SPÖ, ÖVP, FPÖ, Grüne und NEOS finden sich auch zwei neue Projekte alteingesessener Politiker. Ex-Grünen-Aufdecker Peter Pilz tritt mit seiner eigenen Liste an und auch Karl Schnell, der nach einem Clinch mit Parteichef Heinz-Christian Strache aus der FPÖ flog, kandidiert mit einer eigenen Gruppierung – die "Freie Liste Österreich".

Wer mitgezählt hat, in der Aufzählung fehlen noch drei antretende Parteien: Das sind heuer wieder die KPÖ, sowie die Liste "GILT" von Roland Düringer und die "Weißen".

Nur bei der Nationalratswahl 2008 seien ebenfalls zehn Parteien am Start gewesen, berichtet der "ORF" am Freitagabend.

Männerpartei will Vorarlberg aufmischen

In Wien und Oberösterreich tritt zusätzlich noch die "Sozialistische Links Partei" (SLP) an. Einen Alleingang in der Bundeshauptstadt streben die Anti-EU-Partei EUAUS und die ODP "Obdachlose in der Politik" an.

Kuriose Kandidaten gibt es auch im Ländle. In Vorarlberg treten neben den Christen (CPÖ) auch die "Neue Bewegung für die Zukunft" (NBZ) sowie die "Männerpartei" an. Letztere will sich für "ein faires Miteinander" stark machen.

Nach Auskunft des Innenministeriums sind insgesamt 6.399.054 Österreicher im Oktober zum Urnengang berechtigt.

(red)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Supermanuli am 18.08.2017 21:24 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ob 16 oder 100 es kann nur eine gewählt für Österr

    Egal wieviele Parteien antreten werden es kann nur FPÖ gewählt werden weil die sind die einzigen die schon dass sagen was der Bürger willdarum mir egal ob 16 oder 100 antreten meine Stimme hat die FPÖ

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  • Christa am 18.08.2017 20:50 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    so ist es

    wir machen einfach Blau

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  • emmi31 am 18.08.2017 20:27 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    die Wahl verspricht

    interessant zu werden

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Martina Steidl am 21.08.2017 22:28 Report Diesen Beitrag melden

    Frau

    Meine Stimme für die FLÖ

  • Gerald Hausner am 21.08.2017 10:23 Report Diesen Beitrag melden

    Qualität!

    Qualität anstatt Quantität. Da keine der angeführten Parteien Lösungen hat für die derzeitige Lage, sehe ich keine wählbare Partei. Konflikte innerhalb der Parteien und nur eine große Klappe nützt niemandem. Denn die Herren werden für eine lange Zeit gewählt. Und derzeit ist die Politik nicht tragbar. Jetzt sind sie eben alle um uns besorgt. Danach...? mfg

  • Free am 21.08.2017 04:07 Report Diesen Beitrag melden

    Die Wahl hat mit Brüssel nichts zu tun

    Die Nationalratswahl hat - aber schon gar nichts mit Brüssel zu tun. Wir sind zwar in der EU, das heißt es hat sich seit EU-Beitritt das B-VG, das StGB der Judikatur und die dversen Steuern nichts geändert. Bei dieset Wahl entscheidet das Volk in Österreich und nicht die EU in Brüssel. Man kann sich die Information über das Parlament der verschiedenen Wahlen, deren Verfassung und Gesetze ausheben lassen (Österreich)!

  • Free am 20.08.2017 20:08 Report Diesen Beitrag melden

    Wahlen

    Zu erst wird, im jeden Haus auf der Anschlagtafel einmal die amtlich Mitteilung der Wahlbehörde die Mieter informiert, das heißt wer zur Wahl gehen kann. Auch per Postweg erhält man eine Wahlkarte und die mit einer Nummer versehen ist. Auch im Wahllokal gibt es ein Wählerverzeichnis mit Nummern, wie z.B. 1, 2, 3 usw. Außerdem mit einer Doppelstaatsbürgerschaft kann ich nur einmal zur Wahl gehen. Vor allem läuft das über das BM.I der Wahlbehörde und der MA 62 Melderegister!

  • Eine Frage am 20.08.2017 14:19 Report Diesen Beitrag melden

    hätt ich noch..

    Nach Auskunft des Innenministeriums sind insgesamt 6.399.054 Österreicher im Oktober zum Urnengang berechtigt.. Illegale Doppelstaatsbürger inklusive?