Drohungen gegen Ambros

09. August 2018 17:26; Akt: 09.08.2018 17:27 Print

SPÖ fordert: "FPÖ soll Hetzmeute zurückpfeifen"

Wolfgang Ambros liegt mit der FPÖ im Clinch. Laut Angaben seines Managers hat er Hassbotschaften erhalten. Lercher (SPÖ) meint, die FPÖ trage die Verantwortung dafür.

Wolfgang Ambros (hier: live auf dem Tollwood-Festival im Olympiapark-Süd, München). (Bild: imago stock & people)

Wolfgang Ambros (hier: live auf dem Tollwood-Festival im Olympiapark-Süd, München). (Bild: imago stock & people)

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SPÖ-Bundesgeschäftsführer Max Lercher ist entsetzt über die vor kurzem bekanntgewordenen Morddrohungen gegen Austropop-Star Wolfgang Ambros.

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"Die FPÖ ist unfähig, mit Kritik umzugehen. Nach den kritischen Worten von Wolfgang Ambros zur Regierungspolitik von Kurz und Strache hat die FPÖ erst tagelang Stimmung gegen Ambros gemacht und ihn mit Untergriffen und Unterstellungen diffamiert. Jetzt hat die FPÖ Wolfgang Ambros offenbar zum Abschuss freigegeben und ihre Hetzmeute auf den Musiker losgelassen. Hass-Postings wie 'Verrecken sollst du elendig!' und Morddrohungen gegen Wolfgang Ambros sind die direkte Folge der FPÖ-Hetze", sagt Lercher am Donnerstag in einer Aussendung.

Für den SPÖ-Bundesgeschäftsführer ist klar: "Die FPÖ trägt für die Morddrohungen und Gewaltaufrufe gegen Wolfgang Ambros die politische Verantwortung. Ich fordere die FPÖ auf, schleunigst ihre Hetzmeute zurückzupfeifen und die Hasskampagne gegen Ambros einzustellen."

Am Mittwoch hatte Manager Peter Fröstl seinem Schützling Ambros den Rücken gestärkt und einen offenen Brief an FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache gerichtet. In diesem meinte er, dass "durch das politische Wirken Ihresgleichen Hass und Hetze einen Aufschwung erleben" würden und gab bekannt, dass der heimische Musikstar seit seiner kritischen Äußerungen über die Freiheitlichen Partei in einem Interview bedroht und beschimpft würde.

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Kurz zusammengefasst:
In einem Interview mit der "Süddeutschen Zeitung" hatte Wolfgang Ambros die FPÖ scharf kritisiert und u.a. "viele braune Haufen" geortet. Daraufhin holte Generalsekretär Christian Hafenecker zum Gegenschlag aus, bezeichnete Ambros (und seinen ebenso FP-kritischen Kollegen Reinhard Fendrich) als "abgehalftert". Danach folgte die Entschuldigung samt Einladung zum Gulasch, die Ambros wiederum ablehnte. Er kenne den Herren von der FPÖ noch nicht einmal. "Ich geh wirklich gern mit jeden auf ein Bier – mit denen aber nicht", ließ der Musiker ausrichten.

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(red)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Fritz Trözter am 09.08.2018 18:01 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Was vergessen

    Dann sollte die SPÖ aber auch diejenigen zurückpfeifen die gegen die FPÖ im allgemeinen und deren Spitzen im besonderen seit Jahren in allen sozialen und sonstigen Medien zum Teil auf das übelste hetzen. Mit dem Wirt in Tirol kann sie anfangen.

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  • Tschogal am 09.08.2018 17:39 Report Diesen Beitrag melden

    Selber Schuld

    Jeder ist für das von ihm gesagte selber verantwortlich. Wenn man starke Sprüche klopft muss man mit Gegenwind rechnen. Was kann da die FPÖ dafür

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  • alterwiener am 09.08.2018 18:04 Report Diesen Beitrag melden

    Faule Sache

    Kann mir jemand sagen warum die "Süddeutsche Zeitung" ausgerechnet W. Ambroß über seine Meinung zur derzeitigen Regierung befragt? Da ist doch etwas faul!

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Die neuesten Leser-Kommentare

  • zimbo am 13.08.2018 07:40 Report Diesen Beitrag melden

    SPÖ inszeniert,

    wird ausnahmsweise mit dem Volk konfrontiert und heult über die Konsquenzen.Absolut widerwärtig !

  • Michael am 12.08.2018 10:24 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Schimpfen kostet

    Ambros am 20.10 bist in Kronstorf...warm anziehen.

  • Ichlebenoch am 11.08.2018 23:49 Report Diesen Beitrag melden

    Wer ist jetzt wirklich Schuld?

    Dass manche Einheimische inzwischen so aggressiv geworden sind. Wer hat Österreich so überfluten lassen, dass immer mehr Leute der Unmut packt? Bin fassungslos. Ich glaube das jetzt gar nicht!

  • ceres am 10.08.2018 20:52 Report Diesen Beitrag melden

    Gomülschak

    Anstatt den Ambros zu fragen hätten sie genauso gut den Gomülschak fragen können.

  • Rini am 10.08.2018 12:23 Report Diesen Beitrag melden

    Und ich sage....

    Musik soll nicht politisch sein. Ich will einfach Musik hören von irgendeinem Musiker und will sicher nicht das sich dieser politisch äussert. Das gehört nicht in die Politik

    • Proletheus am 10.08.2018 14:15 Report Diesen Beitrag melden

      Hast das auch beim

      Gabalier gesagt? Nein? Also auch noch ein Lügner

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