Eklat in Mallorca

Rugby-Star in Haft, acht Beamte und Elektroschock nötig

Eklat um Rugby-Star Billy Vunipola. Der Engländer wurde auf Mallorca verhaftet. Acht Beamte und Elektroschocks waren nötig, um ihn zu überwältigen.

Sport Heute
Rugby-Star in Haft, acht Beamte und Elektroschock nötig
Billy Vunipola
IMAGO/Shutterstock

Acht Beamte und ein Elektroschocker: Nur unter vollem Körpereinsatz ist es laut eines Medienberichts der Polizei auf Mallorca gelungen, den englischen Rugby-Star Billy Vunipola festzunehmen. Der 31-Jährige musste anschließend in ein Krankenhaus gebracht und ruhig gestellt werden.

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Nach Informationen der mallorquinischen Tageszeitung Ultima Hora hatte Vunipola vor einer Bar in der Inselhauptstadt Palma erst seinen Oberkörper freigemacht und dann Passanten belästigt. Als die Polizei eintraf, wehrte sich der bullige Stürmer, nach zwei Elektroschocks gelang es den Ordnungskräften, ihm Handschellen anzulegen.

Ein Polizeisprecher bestätigte der Nachrichtenagentur AFP, dass ein Mann wegen Ungehorsams und Widerstands gegen die Staatsgewalt festgesetzt wurde. Dieser sei vor Gericht gestellt und später wieder freigelassen worden.

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    Er sei in ein "unglückliches Missverständnis" verwickelt gewesen, teilte Vunipola am Montag in einem Statement mit, das sein Londoner Klub Saracens veröffentlichte. Anders als in Medienberichten dargestellt habe es "keine Gewalt" und "keine Schlägerei" gegeben, er habe "zu keinem Zeitpunkt jemanden bedroht, weder mit Flaschen noch mit Stühlen oder irgendetwas anderem". Nach eigenen Angaben musste Vunipola nach einem Expressverfahren 240 Euro Strafe zahlen.

    Der in Australien geborene Vunipola hat 75 Länderspiele für England absolviert.

    Auf den Punkt gebracht

    • Der englische Rugby-Star Billy Vunipola wurde auf Mallorca von der Polizei festgenommen, nachdem er Passanten belästigt hatte und sich gegen die Festnahme gewehrt hatte
    • Vunipola wurde später freigelassen und erklärte, dass es sich um ein Missverständnis gehandelt habe und er keine Gewalt angewendet habe
    • Er musste eine Geldstrafe von 240 Euro zahlen
    red
    Akt.
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