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31. Januar 2018 16:00; Akt: 31.01.2018 16:07 Print

Die schönsten Bilder vom Super-Blau-Blutmond

In Asien, Australien und Hawaii kann man das Jahrhundert-Ereignis in seiner vollen Pracht bestaunen. Der riesige Vollmond zeigt sich blutrot und silbern.

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Der Blutmond machte seinem Namen alle Ehre und zeigte sich in Tokio (Japan) von seiner blutigsten Seite. In Naypyitaw, Myanmar ist dieses Bild entstanden: Der Fotograf war zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Im russischen St. Petersburg hing der Supermond als große rote Scheibe über dem Horizont. Ein Fotograf erwischte ihn, als er genau hinter der Baustelle des riesigen Lakhta-Zentrums aufging. In Wladiwostok (Russland) schien der Supermond eher silbern als blutrot vor dem Denkmal der Helden der Roten Armee. Der Mondaufgang hinter den Hügeln der Stadt Juschno-Sachalinsk auf der Insel Sachalin im Fernen Osten Russland war heute besonders imposant. Der Supermond geht über der heiligen Altstadt von Jerusalem (Israel) auf. Auf manchen Aufnahmen aus der Stadt wirkt der riesige Mond eher wie der glühende Feuerball der Sonne. In der Stadt Beirut im Libanon schimmerte der Vollmond silbern vor einem orangen Kreuz. Selbst am anderen Ende der Welt in Santiago (Chile) bestaunten Menschen den aufsteigenden Supermond über den Anden. Mehrere Tausend Kilometer weiter im Norden gelang einem New Yorker Fotografen diese Schnappschuss des Mondes vor der Freiheitsstatue. Viel Publikum hatte das Spektakel in China. Dutzende Fotografen versammelten sich und versuchten den perfekten Schnappschuss vom Supermond für sich zu gewinnen. Auch in Hong Kong waren die Menschen wild darauf einen Blick auf den Blutmond zu erhaschen. Und sie hatten Glück: Der Erdtrabant präsentierte sich in voller Pracht. In Jakarta (Indonesien) versammelten sich die Menschen um wenige Teleskop um den ohnehin riesigen Mond noch größer zu erleben. Der sogenannte Supermond als sechster Ring für die Olympischen Spiele: Dieser Schnappschuss gelang einem Fotografen im Alpensia Ski Jumping Center in Pjöngjang, Nordkorea. In der Thailändischen Metropole Bangkok versteckte sich der Mond anfänglich noch hinter Hochhäusern. Einen majestätischen Anblick erlebten Besucher des Großen Palastes von Bangkok.

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Ein besonderes Spektakel haben am Mittwoch die Menschen in einigen Teilen der Erde am Himmel beobachten können: Wegen einer totalen Mondfinsternis war zunächst in Nordamerika ein Super-Blauer-Blutmond zu sehen. Später sollte das Phänomen auch im Nahen Osten, in Russland, Südasien und Australien zu beobachten sein. Hinter dem Super-Blauer-Blutmond steckt eine Kombination eines Blutmonds während einer Mondfinsternis mit den Begriffen Supermond und Blauer Mond.

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In Österreich wird der Vollmond heute zwar heller als üblich herabstrahlen, der Blutmond ist allerdings nicht zu sehen. Über das Internet konnte das Spektakel aber live mitverfolgt werden – die NASA streamte die Aufnahmen ihrer Teleskope für Tausende Zuschauer weltweit.

Im Januar gab es bereits zwei Mal einen Vollmond. Dieses Phänoment nennt man "Blue Moon". Durchschnittlich kommt es alle zweieinhalb Jahre vor. Weil das so selten ist, gibt es die englische Redewendung "Once in a blue moon". Das bedeutet, etwas tritt nur sehr selten ein.

Der Vollmond erscheint bei einem Supermond bis zu 14 Prozent größer und rund 30 Prozent heller als sonst. Einen Super-Blau-Blutmond, wie er am heutigen Mittwoch zu sehen ist, hat es seit mehr als 100 Jahren nicht mehr gegeben.

2.000 Menschen versammelten sich in Los Angeles

Vor dem Griffith-Observatorium in Los Angeles versammelten sich in der Nacht zum Mittwoch etwa 2.000 Menschen, um das Schauspiel zu verfolgen. Damit sich die Sternengucker bis 3.45 Uhr Ortszeit wach halten konnten, wurde Kaffee verkauft. Ein Super-Blauer-Blutmond war zuletzt am 30. Dezember 1982 in Europa, Afrika und Westasien zu sehen. In Nordamerika war es 1866 das bislang letzte Mal der Fall.

2018 wird noch eine zweite totale Mondfinsternis von der Erde aus zu sehen sein. Sie findet am 27. Juli statt und wird anders als das Ereignis vom Mittwoch auch von Europa aus zu beobachten sein.

(red)

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