1 /12 Die Poebene in Norditalien ist aufgrund intensiver Sommerhitze und anhaltender Trockenheit mit einer schweren Wasser- und Dürrekrise konfrontiert.
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2 /12 Die Wasserstände und die Durchflussmengen der Flüsse sind rapide gesunken, wodurch Sandbänke freigelegt wurden.
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3 /12 Es besteht dringende Sorgen um die regionale Landwirtschaft und die Ökosysteme des längsten Flusses Italiens.
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4 /12 Der Pegel soll dort auf 8,59 Meter unter dem hydrometrischen Nullpunkt gefallen sein.
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5 /12 Das wäre sogar noch schlechter als der Negativwert aus dem Dürrejahr 2022.
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6 /12 Auffällig ist auch das Tempo der Entwicklung. Laut den vorliegenden Angaben verschärfte sich die Trockenheit diesmal innerhalb von nur sechs Monaten.
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7 /12 2022 habe es mehr als ein Jahr gedauert, bis eine vergleichbare Lage erreicht war.
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8 /12 Als entscheidender Faktor wird die enorme Hitze genannt. Der laufende Sommer wird auch in der Poebene vermutlich einer der heißesten seit Messbeginn werden.
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9 /12 Je höher die Temperaturen, desto stärker die Verdunstung – und desto größer der Wasserbedarf in der Landwirtschaft.
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10 /12 Weiter flussabwärts bleibt die Lage ebenfalls angespannt. Für Pontelagoscuro werden im Material je nach Angabe nur noch rund 220 bis 246 Kubikmeter Wasser pro Sekunde genannt.
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11 /12 Die Vergleichswerte liegen deutlich höher. Im Delta dringt Salzwasser bereits mehr als 20 bis 25 Kilometer weit flussaufwärts vor.
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12 /12 Das hat direkte Folgen für Felder und Betriebe. Das Wasser wird für die Bewässerung zu salzig, teils mussten Entnahmen bereits gestoppt werden. Ernten sind gefährdet >>