1 /11 Am 24. Mai 2026 stehen Bereitschaftspolizisten vor dem Hauptquartier der größten Oppositionspartei, der Republikanischen Volkspartei (CHP), in Ankara,
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2 /11 Behörden hatten die Vollstreckung eines Gerichtsurteils angeordnet, wonach die Parteiführung das Gebäude räumen muss.
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3 /11 Laut Reuters setzte die Exekutive dabei Tränengas und Gummigeschosse ein, um Anhänger des abgesetzten Parteichefs Özgür Özel aus dem Gebäude zu drängen.
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4 /11 Auslöser der Eskalation ist ein umstrittenes Gerichtsurteil. Ein Berufungsgericht hatte am Donnerstag die Wahl Özels zum CHP-Chef aus dem Jahr 2023 wegen angeblicher Unregelmäßigkeiten aufgehoben.
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5 /11 Stattdessen wurde Ex-Parteichef Kemal Kilicdaroglu wieder eingesetzt.
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6 /11 Die bisherige Parteiführung rund um Özel reagierte scharf auf die Entscheidung. Sie sprach von einem "Justizputsch"
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7 /11 Özel selbst erklärte, er werde "Tag und Nacht" in der Parteizentrale bleiben und juristisch gegen das Urteil vorgehen.
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8 /11 Das Büro des Gouverneurs von Ankara ordnete schließlich die Räumung des Gebäudes an. Augenzeugen berichteten von chaotischen Szenen vor Ort.
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9 /11 Anhänger Özels versuchten, die Polizei aufzuhalten. Sicherheitskräfte drangen dennoch in die Zentrale ein.
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10 /11 Die Krise könnte massive Folgen für die gesamte Opposition in der Türkei haben. Beobachter warnen sogar vor einer möglichen Zerschlagung der CHP – jener Partei, die einst von Staatsgründer Mustafa Kemal Atatürk gegründet wurde.
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11 /11 Kritiker sehen hinter dem Urteil einen politisch motivierten Angriff auf die Opposition. Die türkische Regierung weist das zurück und betont die Unabhängigkeit der Justiz.