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/16Ratko Mladić ist tot. Der serbische Ex-General galt als "Schlächter vom Balkan" und schlimmster Kriegsverbrecher in Europa nach 1945.
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Peter Dejong/Pool via REUTERS
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/16 Mladić war Oberkommandant der bosnischen Serben während des Krieges, der etwa 100.000 Todesopfer forderte und über zwei Millionen Menschen in die Flucht trieb.
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REUTERS/Chris Helgren
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/16 Darunter gehören auch die dazu die über drei Jahre dauernde Belagerung und der Dauerbeschuss von Sarajevo, sowie das Massaker von Srebrenica.
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/16 Mladić war erst 2011, nach 16 Jahren auf der Flucht, festgenommen worden. 2017 vom UN-Kriegsverbrechertribunal zu lebenslanger Haft verurteilt.
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/16 Die Gedenkstätte in Potocari bei Srebrenica erinnert an die Gräueltaten. Mehr als 8000 vorwiegend männliche Bosniaken wurden hier auf Mladićs Befehl hin ermordet.
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/16 Im Juli 1995 hatten serbische Soldaten unter dem Kommando von Ratko Mladic im bosnischen Srebrenica ein Massaker an rund 8.000 muslimische Männer und Burschen angerichtet. Rund 40.000 Zivilisten hatten in den Jahren zuvor in der "Schutzzone" um den Ort Zuflucht gesucht.
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/16 Der Genozid in Srebrenica und die Eskalation des Kriegs im Sommer 1995 führten schließlich zum Eingreifen der NATO am Balkan.
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/16 Der frühere bosnisch-serbische General Ratko Mladić wurde wegen Kriegsverbrechen am 22. November schuldig gesprochen und zu lebenslanger Haft verurteilt: Hier zu sehen auf einem Archivbild vom 12. April 1993 nach seiner Verhaftung in Serbien.
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/16 Der Prozess startete 2012.
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(Bild: picturedesk.com)
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/16 Bei der Vorverhandlung nach seiner Festnahme zeigte sich Mladić unkooperativ: Er erkannte das Gericht nicht an, weigerte sich zuzuhören und unterbrach die Verhandlung ständig.
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/16 Der Prozess zog sich schon viele Jahre. Schon im Juli 2011 fand eine Anhörung des Ex-Generals vor dem Kriegsverbrechertribunal statt.
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/16 Beim Betreten des Gerichtssaals am 22. November 2017 gab sich Mladić siegesgewiss.
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/16 Das Urteil über den "Schlächter von Bosnien" war von Zehntausenden Opfern und deren Angehörigen lange erwartet worden.
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/16 Einige Dutzend Angehörige der Opfer waren sogar selbst zur Urteilsverkündung nach Den Haag gereist.
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/16 In Bosnien und Herzegowina verfolgten viele Menschen den Prozess mit großem Interesse im TV mit. Im Fernsehbild zu sehen: Mladićs Richter Alphons Orie, welcher die Verhandlung führte.
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/16 Mladić in einer Archivaufnahme neben dem bereits verurteilten bosnisch-serbischen Kriegsverbrecher Radovan Karadžić (r.) in der Serben-Hochburg Pale (Miliasfeld) im August 1993.