Bilder: Verschollene Container auf Eisberg entdeckt
Heute.at
  • Drama bei der deutschen Forschungsstation Neumayer III in der Antarktis: Ein gewaltiger Sturm hat im Jänner 2026 ein rund 500 mal 300 Meter großes Stück des Ekström-Schelfeises abbrechen lassen - samt sieben Containern darauf. Die Container standen nahe der Abbruchkante des Eisschelfs im Nordosten des Weddellmeers bereit, um auf ein Frachtschiff verladen zu werden. Mitgerissen wurden unter anderem Müllcontainer, Technik und ein Tankcontainer mit 9.500 Litern Arktis-Diesel. Besonders brisant: Der Eisberg trieb mit der gefährlichen Ladung unkontrolliert durchs Weddellmeer. Erst Tage später entdeckte die Crew des deutschen Forschungseisbrechers "Polarstern" den Eisberg rund 140 Kilometer südöstlich der Station bei Kap Norvegia. Die "Polarstern" stoppte sofort ihre wissenschaftliche Mission und nahm Kurs auf den Eisberg. Experten prüften vor Ort, ob eine Bergung möglich wäre. Doch die Lage war heikel: Gewaltige Wellen hatten den Rand des Eisbergs bereits ausgehöhlt, ständig brachen Eisstücke weg. Eine Bergung mit Kränen war zu gefährlich. Deshalb startete das Team eine riskante Rettungsaktion per Helikopter. Dabei konnten immerhin fast eine Tonne Material geborgen werden – darunter drei Diesel-Fässer mit insgesamt rund 580 Litern Treibstoff, Batterien und Gasflaschen. Mehr war nicht möglich. Wegen der Einsturzgefahr wurde der Einsatz am 25. Jänner endgültig abgebrochen. In den Wochen danach verfolgten deutsche Behörden den Eisberg mit Satellitenbildern. Zuletzt wurde er am 22. Februar 2026 im östlichen Weddellmeer gesichtet. Danach verlor sich seine Spur.Die Forscher gehen davon aus, dass der Eisberg zerbrochen ist und die verbliebenen Container auf den Meeresboden gesunken sind. Das Alfred-Wegener-Institut kündigte inzwischen strengere Sicherheitsmaßnahmen an. Künftig sollen Container mindestens fünf Kilometer von der Eiskante entfernt gelagert werden.
    1 /6 Drama bei der deutschen Forschungsstation Neumayer III in der Antarktis: Ein gewaltiger Sturm hat im Jänner 2026 ein rund 500 mal 300 Meter großes Stück des Ekström-Schelfeises abbrechen lassen – samt sieben Containern darauf.
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  • Drama bei der deutschen Forschungsstation Neumayer III in der Antarktis: Ein gewaltiger Sturm hat im Jänner 2026 ein rund 500 mal 300 Meter großes Stück des Ekström-Schelfeises abbrechen lassen - samt sieben Containern darauf. Die Container standen nahe der Abbruchkante des Eisschelfs im Nordosten des Weddellmeers bereit, um auf ein Frachtschiff verladen zu werden. Mitgerissen wurden unter anderem Müllcontainer, Technik und ein Tankcontainer mit 9.500 Litern Arktis-Diesel. Besonders brisant: Der Eisberg trieb mit der gefährlichen Ladung unkontrolliert durchs Weddellmeer. Erst Tage später entdeckte die Crew des deutschen Forschungseisbrechers "Polarstern" den Eisberg rund 140 Kilometer südöstlich der Station bei Kap Norvegia. Die "Polarstern" stoppte sofort ihre wissenschaftliche Mission und nahm Kurs auf den Eisberg. Experten prüften vor Ort, ob eine Bergung möglich wäre. Doch die Lage war heikel: Gewaltige Wellen hatten den Rand des Eisbergs bereits ausgehöhlt, ständig brachen Eisstücke weg. Eine Bergung mit Kränen war zu gefährlich. Deshalb startete das Team eine riskante Rettungsaktion per Helikopter. Dabei konnten immerhin fast eine Tonne Material geborgen werden – darunter drei Diesel-Fässer mit insgesamt rund 580 Litern Treibstoff, Batterien und Gasflaschen. Mehr war nicht möglich. Wegen der Einsturzgefahr wurde der Einsatz am 25. Jänner endgültig abgebrochen. In den Wochen danach verfolgten deutsche Behörden den Eisberg mit Satellitenbildern. Zuletzt wurde er am 22. Februar 2026 im östlichen Weddellmeer gesichtet. Danach verlor sich seine Spur.Die Forscher gehen davon aus, dass der Eisberg zerbrochen ist und die verbliebenen Container auf den Meeresboden gesunken sind. Das Alfred-Wegener-Institut kündigte inzwischen strengere Sicherheitsmaßnahmen an. Künftig sollen Container mindestens fünf Kilometer von der Eiskante entfernt gelagert werden.
    2 /6 Die Container standen nahe der Abbruchkante des Eisschelfs im Nordosten des Weddellmeers bereit, um auf ein Frachtschiff verladen zu werden. Mitgerissen wurden unter anderem Müllcontainer, Technik und ein Tankcontainer mit 9.500 Litern Arktis-Diesel. Besonders brisant: Der Eisberg trieb mit der gefährlichen Ladung unkontrolliert durchs Weddellmeer.
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  • Drama bei der deutschen Forschungsstation Neumayer III in der Antarktis: Ein gewaltiger Sturm hat im Jänner 2026 ein rund 500 mal 300 Meter großes Stück des Ekström-Schelfeises abbrechen lassen - samt sieben Containern darauf. Die Container standen nahe der Abbruchkante des Eisschelfs im Nordosten des Weddellmeers bereit, um auf ein Frachtschiff verladen zu werden. Mitgerissen wurden unter anderem Müllcontainer, Technik und ein Tankcontainer mit 9.500 Litern Arktis-Diesel. Besonders brisant: Der Eisberg trieb mit der gefährlichen Ladung unkontrolliert durchs Weddellmeer. Erst Tage später entdeckte die Crew des deutschen Forschungseisbrechers "Polarstern" den Eisberg rund 140 Kilometer südöstlich der Station bei Kap Norvegia. Die "Polarstern" stoppte sofort ihre wissenschaftliche Mission und nahm Kurs auf den Eisberg. Experten prüften vor Ort, ob eine Bergung möglich wäre. Doch die Lage war heikel: Gewaltige Wellen hatten den Rand des Eisbergs bereits ausgehöhlt, ständig brachen Eisstücke weg. Eine Bergung mit Kränen war zu gefährlich. Deshalb startete das Team eine riskante Rettungsaktion per Helikopter. Dabei konnten immerhin fast eine Tonne Material geborgen werden – darunter drei Diesel-Fässer mit insgesamt rund 580 Litern Treibstoff, Batterien und Gasflaschen. Mehr war nicht möglich. Wegen der Einsturzgefahr wurde der Einsatz am 25. Jänner endgültig abgebrochen. In den Wochen danach verfolgten deutsche Behörden den Eisberg mit Satellitenbildern. Zuletzt wurde er am 22. Februar 2026 im östlichen Weddellmeer gesichtet. Danach verlor sich seine Spur.Die Forscher gehen davon aus, dass der Eisberg zerbrochen ist und die verbliebenen Container auf den Meeresboden gesunken sind. Das Alfred-Wegener-Institut kündigte inzwischen strengere Sicherheitsmaßnahmen an. Künftig sollen Container mindestens fünf Kilometer von der Eiskante entfernt gelagert werden.
    3 /6 Erst Tage später entdeckte die Crew des deutschen Forschungseisbrechers "Polarstern" den Eisberg rund 140 Kilometer südöstlich der Station bei Kap Norvegia. Die "Polarstern" stoppte sofort ihre wissenschaftliche Mission und nahm Kurs auf den Eisberg.
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  • Drama bei der deutschen Forschungsstation Neumayer III in der Antarktis: Ein gewaltiger Sturm hat im Jänner 2026 ein rund 500 mal 300 Meter großes Stück des Ekström-Schelfeises abbrechen lassen - samt sieben Containern darauf. Die Container standen nahe der Abbruchkante des Eisschelfs im Nordosten des Weddellmeers bereit, um auf ein Frachtschiff verladen zu werden. Mitgerissen wurden unter anderem Müllcontainer, Technik und ein Tankcontainer mit 9.500 Litern Arktis-Diesel. Besonders brisant: Der Eisberg trieb mit der gefährlichen Ladung unkontrolliert durchs Weddellmeer. Erst Tage später entdeckte die Crew des deutschen Forschungseisbrechers "Polarstern" den Eisberg rund 140 Kilometer südöstlich der Station bei Kap Norvegia. Die "Polarstern" stoppte sofort ihre wissenschaftliche Mission und nahm Kurs auf den Eisberg. Experten prüften vor Ort, ob eine Bergung möglich wäre. Doch die Lage war heikel: Gewaltige Wellen hatten den Rand des Eisbergs bereits ausgehöhlt, ständig brachen Eisstücke weg. Eine Bergung mit Kränen war zu gefährlich. Deshalb startete das Team eine riskante Rettungsaktion per Helikopter. Dabei konnten immerhin fast eine Tonne Material geborgen werden – darunter drei Diesel-Fässer mit insgesamt rund 580 Litern Treibstoff, Batterien und Gasflaschen. Mehr war nicht möglich. Wegen der Einsturzgefahr wurde der Einsatz am 25. Jänner endgültig abgebrochen. In den Wochen danach verfolgten deutsche Behörden den Eisberg mit Satellitenbildern. Zuletzt wurde er am 22. Februar 2026 im östlichen Weddellmeer gesichtet. Danach verlor sich seine Spur.Die Forscher gehen davon aus, dass der Eisberg zerbrochen ist und die verbliebenen Container auf den Meeresboden gesunken sind. Das Alfred-Wegener-Institut kündigte inzwischen strengere Sicherheitsmaßnahmen an. Künftig sollen Container mindestens fünf Kilometer von der Eiskante entfernt gelagert werden.
    4 /6 Experten prüften vor Ort, ob eine Bergung möglich wäre. Doch die Lage war heikel: Gewaltige Wellen hatten den Rand des Eisbergs bereits ausgehöhlt, ständig brachen Eisstücke weg. Eine Bergung mit Kränen war zu gefährlich. Deshalb startete das Team eine riskante Rettungsaktion per Helikopter.
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    5 /6 Dabei konnten immerhin fast eine Tonne Material geborgen werden – darunter drei Diesel-Fässer mit insgesamt rund 580 Litern Treibstoff, Batterien und Gasflaschen. Mehr war nicht möglich.
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    6 /6 In den Wochen danach verfolgten deutsche Behörden den Eisberg mit Satellitenbildern. Zuletzt wurde er am 22. Februar 2026 im östlichen Weddellmeer gesichtet. Danach verlor sich seine Spur. Die Forscher gehen davon aus, dass der Eisberg zerbrochen ist und die verbliebenen Container auf den Meeresboden gesunken sind.
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