Aufnahme aus 2004: Im Zuge des "Skandals von St. Pölten" traten sowohl Ulrich Küchl als auch sein Stellvertreter Wolfgang Rothe (rechts) von ihren Ämtern zurück. Beide erklärten damals, nichts von den Vorgängen gewusst zu haben.
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© Georges Schneider/CONTRAST - CON 538463 -  Wien, 02.12.2004  --  Das Ehrenbeleidigungsverfahren, das der frühere Subregens des Priesterseminars St. Pölten, Wolfgang Rothe, und der Ex-Regens Ulrich Küchl gegen das Nachrichtenmagazin profil angestrengt hat, wurde am Donnerstag am Wiener Landesgericht fortgesetzt. Rothe und Küchl klagten  wegen eines Artikels in der Ausgabe vom 12. Juli. Darin ist von homosexuellen Beziehungen im Priesterseminar die Rede. Streitpunkt sind auch Bilder, die einerseits Rothe zeigen, wie er einem Seminaristen angeblich einen Zungenkuss gibt und andererseits Küchl, wie er einem Seminaristen mit der rechten Hand auf die Geschlechtsteile greifen soll.  PHOTO: Wolfgang ROTHE (R), Ulrich KÜCHL (M) im Gespräch mit ihrer Rechtsanwältin kurz vor Prozeßbeginn.
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