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Schnee-Irrsinn auf Mallorca – das Militär rückt nun aus

Eisige Temperaturen von bis zu -16 Grad auf der Ferieninsel Mallorca: Der Sturm "Juliette" hat Spanien in den tiefsten Winter zurückversetzt.

01.03.2023, 14:26
    Dieses Bild zeigt das verschneite Bergdorf Valldemossa auf der spanischen Baleareninsel Mallorca.
    JAIME REINA / AFP / picturedesk.com

    Dicke Schneedecke auf der Ferieninsel Mallorca: Denn Sturm "Juliette" hat Spanien in den tiefsten Winter zurückversetzt. In einigen Orten im Norden der Insel liegt laut nationaler Wetterbehörde schon mehr als ein Meter Schnee. Überhaupt sind die für ihr mildes Klima bekannten und bei europäischen Touristen beliebten Balearischen Inseln von dem Wintereinbruch besonders betroffen.

    Auf Mallorca wurden zudem starke Niederschläge und heftige Windböen verzeichnet. Im Landesinneren von Spanien fiel das Thermometer auf minus 16 Grad Celsius. Jetzt hat die spanische Insel die Hilfe der Militärischen Nothilfeeinheit (UME) angefordert. Das Sturmtief "Juliette" zog zwar am Mittwoch Richtung Italien ab, aber Einsatzkräfte konnten teilweise erst nach Stunden zu Menschen vordringen, die in höher gelegenen Regionen eingeschneit waren.

    Anfangs sorgte der Schnee noch für Begeisterung und lockte viele Schaulustige an, doch dieses extreme Wetter entwickelte sich immer mehr zu einem Problem. In einem Kloster in Lluc waren rund 100 Touristen ohne Handyempfang und Strom eingeschneit. Nach Angaben der Wetterbehörde sollten die eisigen Temperaturen am Mittwoch noch anhalten.

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      Getty Images, Ostfilm