Mafiosi-Szenen in Freistadt

11. April 2019 11:10; Akt: 11.04.2019 11:17 Print

Mann (30) in Transporter mit dem Tod bedroht

Szenen wie aus einem Mafiosi-Film und das im beschaulichen Freistadt! Ein 30-Jähriger soll in seinem Transporter von zwei Gläubigern überrascht und mit dem Tod bedroht worden sein.

Ein 30-jähriger Türke wurde von zwei Gläubigern in seinem Transporter überrascht und mit dem Umbringen bedroht. (Symbolbild). (Bild: iStock)

Ein 30-jähriger Türke wurde von zwei Gläubigern in seinem Transporter überrascht und mit dem Umbringen bedroht. (Symbolbild). (Bild: iStock)

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Der 30-Jährige aus dem Bezirk Freistadt meldete die Morddrohung Montagfrüh der Polizei. Ein 42-jähriger Bosnier und ein 33-jähriger Serbe (beide aus Wien) hätten ihn in der Nähe seiner Wohnung in seinem Transporter überrascht. Beiden ist der gebürtige Türke Geld schuldig.

Im Inneren des Wagens soll ihn der 42-Jährige mit einem Klappmesser bedroht und gesagt haben, wenn er seine Schulden nicht begleiche, zwinge er ihn aus einer Flasche zu trinken – Die Flüssigkeit führe sofort zum Tod.

Bedroht und Geld abgenommen

Dann dürften sich die Männer gleich einer ersten Rate bedient haben: Der 33-Jährige soll dem 30-Jährigen schließlich die Geldtasche aus der Hosentasche gerissen und ausgeräumt haben. Danach hätten das Duo ihm eine Frist zur Begleichung der Schulden gesetzt und bei Nichtzahlung erneut gedroht ihn umzubringen. Sie wüssten außerdem, dass er Familienvater sei, so die Männer.

Die beiden Beschuldigten wurden ausgeforscht und an ihren Wohnsitzen in Wien festgenommen. Sie wurden in die JVA Wien Josefstadt gebracht.

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  • Bruno Bär am 11.04.2019 12:27 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Eigenregie

    Inkasso einmal anders. Da wird nicht lange gefackelt. Die brauchen wenigstens keinen Exekutionstitel von der Justiz. Erledigen alles selbst.

  • Nachdenken am 11.04.2019 13:02 Report Diesen Beitrag melden

    Die Geschichte wiederholt sich!

    Bei uns vollzieht sich, was im 19. Jahrhundert der USA widerfuhr. Bis in die 1930er Jahre wanderten Millionen Migranten nach Amerika ein, unter ihnen auch Angehörige krimineller Vereinigungen. Die Einwanderer ließen sich vor allem in Großstädten nieder. Heroinhandel, Prostitution, Waffenschmuggel und Glücksspiel. Später wurden Stadteile untereinander aufgeteilt und Schutzgelder erpresst. Die Täter mussten aus Mangel an Beweisen freigelassen werden, weil Zeugen plötzlich ihre Aussagen änderten oder verschwanden. Bis heute regieren die Clans die Städte. In Deutschland ist es bereits Realität.

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  • Nachdenken am 11.04.2019 13:02 Report Diesen Beitrag melden

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    • Misshandlung am 11.04.2019 19:55 Report Diesen Beitrag melden

      Europa hat immer andere missbraucht

      Den Müll wollte Europa los werden, heute können sie nur keinen mer abschieben von eigenen Leuten. Insgesamt lag ein Zwiespalt in der Betrachtung der Auswanderung vor. Zum einen wollten die Staaten die Abwanderung von vermögenden Personen und Arbeitskräften verhindern zum andern wollten die Staaten die Menschen ausweisen, die ihnen zur Last fielen. So wurden Arme und Kriminelle nach Amerika abgeschoben. Gesetzliche Bestimmungen wurden in Preußen erst mit dem Ende der deutschen Massenauswanderung beschlossen.

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  • Bruno Bär am 11.04.2019 12:27 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Eigenregie

    Inkasso einmal anders. Da wird nicht lange gefackelt. Die brauchen wenigstens keinen Exekutionstitel von der Justiz. Erledigen alles selbst.