Geld geht ins Netz: Es lebe das Online-Sparbuch!

Drei Viertel aller Österreicher fürchten, dass sich Sparen wegen der niedrigen Zinsen überhaupt nicht mehr auszahlt. Als Alternative legen sie daher ihren "Notgroschen" online aufs Sparbuch.
Drei Viertel aller Österreicher fürchten, dass sich Sparen wegen der niedrigen Zinsen überhaupt nicht mehr auszahlt. Als Alternative legen sie daher ihren "Notgroschen" online aufs Sparbuch.

Laut aktuellen Umfragen überlassen mehr als 5 Millionen Österreicher ihr Sparguthaben der Inflation. Trotz der aktuell moderaten Zinsen bleibt das gute alte Sparbuch weiterhin die Nummer eins bei den Sparformen. Neuerdings immer öfter online, da es zumindest etwas mehr Zinsen gibt. Fast acht von zehn Österreichern veranlagen laut Erste-Spar-Studie monatlich im Durchschnitt 188 Euro (das sind um 7 Euro mehr als noch vor einem Jahr) konservativ auf einem Sparbuch – laut Bank- Austria-Studie sind es 207 Euro.

Die überwiegende Mehrheit (87 Prozent) sieht es als Notgroschen für schlechte Zeiten, die Hälfte als zukünftige Altersvorsorge oder für größere Anschaffungen wie Wohnung oder Auto (40 Prozent). Immerhin ein Fünftel gibt das verdiente Geld aufgrund der ohnehin niederen Zinsen lieber aus. "Das Sparbuch sollte eigentlich nur kurzfristige Liquiditätsreserve sein. Für langfristigen Vermögensaufbau oder die Altersvorsorge gibt es Fonds wie YouInvest als Alternative", meint etwa Erste- Bank-Vorstand Peter Bosek.
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