Kim Jong-un bunkert 5 Mrd. Dollar bei uns

Fahnder aus Südkorea und den USA suchen fieberhaft nach gebunkerten Millionen aus Nordkorea. Nun glauben die Experten in Österreich, der Schweiz und Liechtenstein fündig geworden zu sein. Fünf Milliarden Dollar (3,8 Mrd. Euro) sollen laut "Stern" und "Krone" auf 200 Konten und Depots unter falschem Namen liegen.
Fahnder aus Südkorea und den USA suchen fieberhaft nach gebunkerten Millionen aus Nordkorea. Nun glauben die Experten in Österreich, der Schweiz und Liechtenstein fündig geworden zu sein. Fünf Milliarden Dollar (3,8 Mrd. Euro) sollen laut "Stern" und "Krone" auf 200 Konten und Depots unter falschem Namen liegen.

Laut "Krone" vermutet ein US-Finanzexperte, dass bis heute nordkoreanisches Geld in Österreich gehortet werden könnte. Das Bankgeheimnis lasse es nicht ausschließen, so der Geldguru. "Je mehr Einblick wir in die Bankgeschäfte von Österreich hätten, desto schneller könnten wir Nordkorea-Dollars entdecken - und die Konten einfrieren", so der Experte.

Das Außenministerium, das Finanzministerium und die Notenbank in Wien wollten auf Anfrage der APA keinen Kommentar abgeben.

Geld aus illegalem Handel mit Atommaterial und Waffen

Die UNO und die EU haben wegen des nordkoreanischen Atomprogrammes umfassende Sanktionen gegen die Führung in Pjöngjang verhängt. Die USA und EU-Staaten haben in der Vergangenheit nordkoreanische Bankkonten in Millionenhöhe eingefroren, die illegalem Handel mit Atommaterial und Waffen gedient haben sollen. Finanzgeschäfte hat Nordkorea zumindest bis vor einigen Jahren auch in Österreich gemacht. Die nordkoreanische Golden Star Bank - sie ist die einzige nordkoreanische Bank in Europa - wickelte von Wien aus ausschließlich Geschäfte nordkoreanischer Firmen und Personen ab. Sie wurde 2004 geschlossen. Nach Angaben des Innenministeriums soll sie zuvor unter Verdacht gestanden sein, zur Geldwäsche und dem Handel mit waffentauglichen Materialien gedient zu haben.

APA/red.
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