Hofburg: Van der Bellen derzeit knapp vor Hofer

Laut aktueller Hochschätzung führt der Ex-Grünen-Chef zwei Prozentpunkte vor dem Kandidaten der FPÖ - doch die Schwankungsbreite würde auch eine Hofer-Führung erlauben.
Der 2. Oktober verspricht erneut ein dramatisches Duell um die Hofburg: Aktuell weist die Hochschätzung von "Unique Research" für "Heute" 51 % für Van der Bellen und 49 % für Hofer aus. Basis sind 79 % der 800 Befragten (Mix Telefon/Online, Österreicher ab 16 Jahren, Feldarbeit 1. bis 7. September, Details s.o.), die "sicher" zur Wahl gehen werden.

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89 % derer, die schon im Mai Van der Bellen gewählt haben, werden das auch diesmal tun (Hofer: 88 %). Bei der Frage, wen man im Mai gewählt hat, bekennen sich weniger Befragte zu Hofer, als ihm tatsächlich ihre Stimme gegeben hatten.

Weitere Ergebnisse:


Die Wahlbeteiligung liegt derzeit bei 69 % - bei einer Umfrage in der Vorwoche lag der Wert bei 75 %, die Differenz ist nicht signifikant und könnte sich durch Unterschiede in den Erhebungsmethoden ergeben.
Nur jeder Zehnte gab an, noch unentschlossen zu sein - ein sehr niedriger Wert. Weil schon die erste Stichwahl sehr knapp war, könnten die wenigen Unentschlossenen die Wahl dennoch entscheiden.
Es gibt nur eine sehr eingeschränkte Bewegung der Wähler, die Behaltequote der Kandidaten ist sehr hoch (Hofer: 88 %, VdB: 89 %).
Van der Bellen liegt in den Rohdaten zwei bis drei Prozentpunkte vor dem FP-Kandidaten. Der Unterschied ist statistisch aber nicht signifikant.


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