Linz hat nach 4:1 beim KAC EBEL-Matchball

ie Linzer Black Wings sind auf bestem Wege zum zweiten Meistertitel in der Erste Bank Eishockey Liga nach 2003. Am Donnerstag setzten sich die Oberösterreicher im vierten Spiel der Finalserie ("best of seven") auswärts verdient mit 4:1 (1:1,2:0,1:0) durch und können mit einer 3:1-Führung im Rücken im Heimspiel am Sonntag vor eigenem Publikum (17.45 Uhr) alles klar machen
Die Linzer Black Wings sind auf bestem Wege zum zweiten Meistertitel in der Erste Bank Eishockey Liga nach 2003. Am Donnerstag setzten sich die Oberösterreicher im vierten Spiel der Finalserie ("best of seven") auswärts verdient mit 4:1 (1:1,2:0,1:0) durch und können mit einer 3:1-Führung im Rücken im Heimspiel am Sonntag vor eigenem Publikum (17.45 Uhr) alles klar machen.

Die Tore für die Gäste beim zweiten Auswärtserfolg der Finalserie erzielten Rob Hisey (6.), Adrian Veideman (35.), Jan-Axel Alavaara (40./PP2) und Justin Keller (55.). Der KAC konnte durch Tyler Scofield lediglich einmal zum 1:1 ausgleichen (13.).

Die auswärtsstarken Linzer, die schon in den ersten drei Partien jeweils mit 1:0 in Front gegangen waren, starteten neuerlich fulminant und stellten sich bereits in der dritten Minute mit einer guten Möglichkeit durch Spannring bei KAC-Goalie Andy Chiodo ein. Da konnte der Kanadier noch parieren, war drei Minuten später aber erstmals geschlagen. Das 0:1 kam freilich auch etwas unglücklich, prallte der Puck nach Schuss von Hisey doch von Johannes Reichels Schuh ins Tor.

Doch auch der KAC, bei dem Mike Siklenka erneut nicht im Kader aufschien, schrieb noch im durchaus ausgeglichenen ersten Drittel an: Nach einem schnörkellosen Weitschuss Joseph Tenutes, den Alex Westlund noch parierte, fand der Nachschuss Scofields den Weg ins Tor - unter Mithilfe John Lammers', der sich im Torraum breitgemacht hatte.

Im zweiten Drittel trafen dann nur die Linzer, die wieder ein cleveres Auswärtsmatch ablieferten und aus einer starken Defensive heraus immer wieder blitzschnell zuschlugen. In der 35. Minute war es Verteidiger Veideman, der nach Zuspiel von Daniel Oberkofler von der linken Seite mit einem präzisen Schuss ins obere, kurze Eck die 2:1-Führung herstellte. Wenig später erhöhte der Schwede Alavaara in 5:3-Überzahl neuerlich.

Auch im Schlussdrittel blieben die Bemühungen der "Rotjacken" unbelohnt, die insgesamt zu wenige Chancen herausarbeiteten und nicht zuletzt ihre Powerplay-Möglichkeiten fast fahrlässig ungenützt ließen. Rund fünf Minuten vor dem Ende war es schließlich Justin Keller, der mit dem 4:1 die Niederlage der Hausherren besiegelte.
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