Strache 2012 über Lugar: "Verräter bleibt Verräter"

Ex-BZÖ-, Ex-Team-Stronach- und nun wieder FPÖ-Mandatar Robert Lugar (l.) und FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache.
Ex-BZÖ-, Ex-Team-Stronach- und nun wieder FPÖ-Mandatar Robert Lugar (l.) und FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache.Bild: Kein Anbieter/picturedesk.com/APA
Vor Team Stronach und dem BZÖ war Robert Lugar bei der FPÖ. Bereits 2012 wollte er zu den Blauen zurück, wurde aber von Strache brüsk abgewiesen.
Seit Freitag ist der ehemalige Stronach-Klubchef Robert Lugar wieder bei der FPÖ. Zuvor legte er noch Zwischenetappen beim BZÖ und als wilder Abgeordneter ein.

Wie Lugar selbst bei der FPÖ-Pressekonferenz am Freitag anmerkte, wollte er bereits im Jahr 2012 wieder bei seiner ersten Partei andocken. "Das hat damals jedoch nicht geklappt", sagte Lugar knapp. Genauere Gründe nannte er nicht.

"Einmal Verräter, immer Verräter"

Diese Gründe erläuterte seinerzeit allerdings FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache auf Facebook: "Einmal Verräter, immer Verräter, heißt es im Volksmund. Und so etwas hat in der FPÖ seit 2005 nichts verloren!", schrieb Strache damals.

CommentCreated with Sketch.15 Kommentar schreiben Arrow-RightCreated with Sketch. Über Lugar und weitere BZÖ-Mandatare, die damals zum Team Stronach gewechselt waren, sagte der FPÖ-Chef weiter: "Sie alle wechseln Parteien wie ihre Unterhose. Und offenbar auch ihre (sic!) Gesinnung, wenn sie sich persönlich dabei Vorteile erhoffen."



All das war am Freitag bei der gemeinsamen Pressekonferenz allerdings vergeben und vergessen, wie es scheint. Er erkenne an, dass jemand mit den Jahren auch klüger werden könne, gab sich Strache milde.

Und Lugar betonte, er habe "immer eine freiheitliche Besinnung gehabt". Zum Team Stronach sei er nur gemäß dem Kredo "getrennt marschieren, gemeinsam kämpfen" gewechselt.

Auf der FPÖ-Bundesliste wurde Lugar dann allerdings auf Platz 8, hinter Newcomerin Susanne Fürst gereiht. (red)

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