Säure-Attacke auf Rettungsauto in Wien

Unbekannte haben ein Einsatzfahrzeug mit einer ätzenden Flüssigkeit bespritzt - Großeinsatz von Feuerwehr, Rettung und Polizei.
Dramatische Szenen am Mittwoch in der Wiener Traisengasse: Ein beschaulicher Frühlingsnachmittag verwandelte sich binnen weniger Minuten in ein Bild wie aus einem Katastrophenfilm. Feuerwehr, Polizei und Rettung rückten an, Einsatzkräfte untersuchten im gelben ABC-Schutzanzug ein Fahrzeug.

Das war passiert: Sanitäter der Berufsrettung fuhren in den 20. Bezirk, um eine Patientin abzuholen. Zurück am Rettungsauto bemerkten sie den Anschlag: Ein Unbekannter hatte eine übel riechende Flüssigkeit auf das Fahrzeug gespritzt und die Flasche darauf abgestellt. Um 15.49 Uhr alarmierten die Sanitäter die Kollegen in Rot und Blau. Feuerwehr und die Tatortgruppe der Polizei untersuchten das Fahrzeug und stellten fest: Es war eine Säure-Attacke!

"Wir nehmen den Vorfall sehr ernst, da es sich hierbei um ein schweres Delikt handelt", sagte Polizeisprecher Paul Eidenberger zu "Heute". Das Landeskriminalamt ermittle wegen Verdachts auf Sachbeschädigung und versuchter schwerer Körperverletzung.

Serientäter am Werk?

Erst im Juli 2016 wurde ein Mitarbeiter der Wiener Berufsrettung durch Säure verletzt. Auch damals hatte ein Unbekannter die Flasche mit der ätzenden Flüssigkeit am Fahrzeug deponiert. Als es der Mann berührte, zerbrach es, und die Säure verätzte zwei Finger. Da das Opfer das Fläschchen gleich im Müll entsorgte, konnte die Polizei keine Spuren feststellen. (pic/ck)



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