Nach Derby: Fans zogen Not-Stopp, hielten U4 auf

500 Sicherheitskräfte waren beim Derby im Einsatz. Einige Fußballanhänger zogen in der U4 den Notstopp und sorgten für Verzögerungen.
Wegen einigen Fußballanhängern kam es kurz nach 19.30 Uhr auf der U4 zu unterschiedlichen Intervallen. Die Fans zogen in der U-Bahn den Notstopp und legten so den Öffi-Verkehr kurzzeitig lahm. Betroffen war eine Garnitur in der Station Schönbrunn. Die Wiener Linien konnten das Problem rasch in den Griff bekommen.

Nach dem Match kam es auch zu Festnahmen: Bei der U-Bahn-Station Ober St. Veit in Hietzing widersetzten sich zwei Fans der Polizei, randalierten.

Damit es zu keinen Schlägereien kommt, begleitete die Polizei – wir vor der Partie – die Austria-Anhänger zur U-Bahn-Station.

CommentCreated with Sketch.30 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Trotzdem kam es vor dem Stadion zu einer kleinen Rangelei – es wurden mehrere Identitätsfeststellungen durchgeführt.

Dafür hagelte es einige Anzeigen nach dem Pyrotechnikgesetz – unter anderem weil Rauchtöpfe und Bengalen im Stadion gezündet wurden. Einige Rapid-Anhänger zündeten auch Raketen und schossen damit in den violetten Strafraum.

500 Polizisten im Einsatz

Rapid gegen Austria - das ewig junge Duell um Wien hielt jedenfalls auch diesen Sonntag die Sicherheitskräfte in der Bundeshauptstadt in Atem. Schließlich sind die beiden Fan-Lager seit Jahrzehnten verfeindet, ein direktes Aufeinanderprallen der beiden Gruppierungen galt es auf jeden Fall zu vermeiden.

500 Polizisten waren beim Derby in Wien im Einsatz - nicht mehr und nicht weniger als bei jedem anderen Spiel zwischen Rapid und der Austria, wie die Polizei Wien auf Anfrage von Heute erklärte.

Um zirka 13 Uhr mussten die Sicherheitskräfte bereits ein erstes Mal zur Tat schreiten. Im Resselpark am Karlsplatz wollten einige Austrianer eine Absperrung durchbrechen, die Polizisten konnten sie dabei aber stoppen. Die Uniformierten begleiteten die Austria-Fans im Korso nach Hütteldorf. Am Zünden von zahlreichen pyrotechnischen Feuerwerkskörpern und bengalischen Fackeln konnten sie sie aber nicht hindern - wie die Heute-Leserreporter berichten.

Wie groß der Hass zwischen den Fan-Lagern ist, zeigt ein kurzer Blick in die sozialen Netzwerke:



(AK)

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