"Dann soll er doch nach Hause fahren und trainieren"

Bild: GEPA pictures/ Andreas Pranter

Der City Event in Stockholm schlägt auch einen Tag danach noch hohe Wellen. Mit Linus Straßer gab es wie beim Parallel-Riesentorlauf von Alta Badia einen Überraschungssieger. Das schmeckte vor allem Henrik Kristoffersen nicht. Doch die Kritik des norwegischen Slalom-Asses konterte nun die schwedische Lokalmatadorin Frida Hansdotter.

Der City Event in Stockholm schlägt auch einen Tag danach noch hohe Wellen. Mit Linus Straßer gab es wie beim Parallel-Riesentorlauf von Alta Badia einen . 

Denn für Kristoffersen war wie auch für Marcel Hirscher bereits in der ersten Runde Endstation. Der Unmut beim norwegischen Slalom-Ass war riesengroß. "Es ist ein Witz, dass das zum Weltcup zählt. Warum soll das zum Weltcup zählen, wenn die beiden besten Slalom-Fahrer in der ersten Runde ausscheiden?", fragte der Norweger angesäuert in der schwedischen Nachrichten-Agentur "TT". 

Der Slalom-Spezialist scheiterte am späteren Sensationssieger aus Deutschland, verpasste dadurch, Punkte auf Hirscher gutzumachen. Mit 432 Zählern Rückstand im Gesamtweltcup ist die große Kristallkugel so gut wie vergeben. In seine Kritik bezog der 22-Jährige auch die FIS ein. "Sie müssen anfangen, ihren Kopf zu benutzen. Das ist nicht fair." 
Hansdotter kontert

Die Antwort auf den Schwall an Kritik lieferte die schwedische Lokalmatadorin Frida Hansdotter. "Ich finde zwar auch, dass der Bewerb nicht zum Weltcup zählen sollte", stimmte die 31-Jährige zu, "doch schau, was für ein Volksfest das ist. Unser Sport braucht so etwas. Es sollte vier, fünf solcher Bewerbe pro Saison geben." 

Und einen Ratschlag hatte die Slalom-Spezialistin auch noch parat: "Man kann nicht sagen: Das ist ein Witz! Dann soll er nach Hause fahren und trainieren." Nächstes Jahr wird er das wohl nicht machen. Da wird nämlich auf dem Osloer Holmenkollen ein Parallel-Event ausgetragen.

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